{"id":5109,"date":"2012-04-10T06:47:14","date_gmt":"2012-04-10T05:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=5109"},"modified":"2012-04-04T10:16:25","modified_gmt":"2012-04-04T09:16:25","slug":"das-populationsbezogene-mammografie-screening-programm-in-deutschland-inanspruchnahme-und-erste-erfahrungen-von-frauen-in-10-bundeslandern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2012\/04\/das-populationsbezogene-mammografie-screening-programm-in-deutschland-inanspruchnahme-und-erste-erfahrungen-von-frauen-in-10-bundeslandern\/","title":{"rendered":"Das populationsbezogene Mammografie-Screening-Programm in Deutschland: Inanspruchnahme und erste Erfahrungen von Frauen in 10 Bundesl\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><b>U. S. Albert, M. Kalder, H. Schulte, M. Klusendick, J. Diener, B. Schulz-Zehden, I. Kopp, I. Nass-Griegoleit<\/b><br \/>Ziel: Mit Aufnahme in das gesetzliche Krebs-Fr\u00fcherkennungsprogramm (KFU) 2004 wurde die Einf\u00fchrung eines bundesweit organisierten, popu\u00adlationsbezogenen, qualit\u00e4tsgesicherten Mammografie-Screening-Programms f\u00fcr Frauen im Alter 50-69 Jahre in Deutschland gestartet. Ziel der Studie war, die Inanspruchnahme, erste Erfahrungen von Frauen sowie Hintergr\u00fcnde zu Wissen, Einstellungen und Verhaltensintention zu erheben.<!--more--><br \/>Material und Methode: Eine repr\u00e4sentative Befragungsstudie der weiblichen Bev\u00f6lkerung wurde in 10 Bundesl\u00e4ndern durchgef\u00fchrt. Aus einer Zufallsstichprobe von 68 188 Telefonkontakten willigten 9004 Frauen in die Telefonbefragung zur Inanspruchnahme des Programms und eine Fragebogenzusendung ein. Von 3469 zur\u00fcckgesendeten Frageb\u00f6gen wurden 3226 in die Analyse eingeschlossen.<br \/>Ergebnisse: Die Einladungsrate am Screening-Programm ergab 56,6 %, die Inanspruchnahme des Programms ergab eine Teilnahmerate von 66 % und eine Screening-Versorgungsrate von 37,3 %. 90 % der Teilnehmerinnen waren gesetzlich krankenversichert, Frauen mit niedrigem Bildungsabschluss und geringem Haushalts-Nettoeinkommen waren entsprechend der Grundgesamtheit der Bev\u00f6lkerung vertreten. 61 % aller Frauen wissen nicht, dass das Brustkrebsrisiko mit dem zunehmenden Lebensalter ansteigt und 56 % glauben, dass ein Screening Brustkrebs verhindert. Das eigene Brustkrebsrisiko sch\u00e4tzten 62,1 % als gering ein. Die \u00e4rztliche Empfehlung zur Teilnahme stand in Zusammenhang mit dem Teilnahmeverhalten (p &lt; 0,05). Einer Wiedereinladung w\u00fcrden 90 % der Teilnehmerinnen folgen.<br \/>Schlussfolgerungen: Die im KFU adressierte Zielgruppe wurde erreicht und das Programm von den eingeladenen Frauen angenommen. Bei der Entwicklung einer nachhaltigen Kommunika\u00adtionsstrategie sind neben den Informationsdefiziten Einstellung und Haltung von anspruchsberechtigten Frauen zu ber\u00fccksichtigen.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0031-1283711\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>U. S. Albert, M. Kalder, H. Schulte, M. Klusendick, J. Diener, B. Schulz-Zehden, I. Kopp, I. 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