{"id":5376,"date":"2012-06-16T07:17:59","date_gmt":"2012-06-16T06:17:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=5376"},"modified":"2012-06-09T10:09:55","modified_gmt":"2012-06-09T09:09:55","slug":"intervallrehabilitation-bei-diabetes-mellitus-ergebnisse-einer-randomisierten-kontrollierten-studie-zur-nachsorge-in-der-medizinischen-rehabilitation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2012\/06\/intervallrehabilitation-bei-diabetes-mellitus-ergebnisse-einer-randomisierten-kontrollierten-studie-zur-nachsorge-in-der-medizinischen-rehabilitation\/","title":{"rendered":"Intervallrehabilitation bei Diabetes mellitus: Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Studie zur Nachsorge in der medizinischen Rehabilitation"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Elementarer Baustein bei der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 ist die dauerhafte \u00c4nderung des Gesundheitsverhaltens, insbesondere der Ern\u00e4hrungs- und Bewegungsgewohnheiten. Die medizinische Rehabilitation versucht, die Patienten durch Schulungen und praktische Unterweisungen dabei zu unterst\u00fctzen. Kurzzeitig ist sie dabei erfolgreich, die Effekte k\u00f6nnen jedoch nur selten langfristig aufrechterhalten werden. Die vorliegende Studie sollte \u00fcberpr\u00fcfen, ob eine Intervallrehabilitation bestehend aus einem 3-w\u00f6chigen station\u00e4ren Aufenthalt, einer Zusatzwoche nach 6 Monaten sowie anschlie\u00dfender telefonischer Betreuung zur Stabilisierung von Reha-Erfolgen beitr\u00e4gt. <!--more-->In einem prospektiven, randomisierten und kontrollierten Design wurde bei 411 Diabetes-Patienten untersucht, ob die Intervallrehabilitation einer 3-w\u00f6chigen Standardrehabilitation hinsichtlich somatischer (kardiovaskul\u00e4res Risiko, Stoffwechseleinstellung, Body Mass Index) und psychosozialer Parameter (Krankheitsbew\u00e4ltigung, Lebensqualit\u00e4t) nach einem Jahr \u00fcberlegen ist. Nach 12 Monaten waren bei den somatischen Parametern keine Unterschiede zwischen den Gruppen zu finden. Es zeigten sich jedoch signifikante Unterschiede bei fast allen psychosozialen Ma\u00dfen. In der Intervallgruppe waren die Werte f\u00fcr Lebensqualit\u00e4t und Krankheitsbew\u00e4ltigung noch besser als zu Beginn. Im Gegensatz dazu verschlechterten sich bei der Standardbetreuung die Befunde im Vergleich zum Eingangsniveau noch. Die intensive Betreuung war bei der langfristigen Verbesserung des Befindens der Patienten effektiv. Auch die hohe Teilnahmerate an der Intervallrehabilitation weist darauf hin, dass ein solches Angebot den Bedarf der Patienten trifft. Um nachhaltigen Einfluss auf somatische Parameter zu haben, sind vermutlich zielgerichtetere Ma\u00dfnahmen oder individuelles Case-Management erforderlich. Der Intervallrehabilitation sind m\u00f6glicherweise durch die sozial, psychisch und finanziell prek\u00e4re Lage der Patienten Grenzen gesetzt.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0031-1291282\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elementarer Baustein bei der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 ist die dauerhafte \u00c4nderung des Gesundheitsverhaltens, insbesondere der Ern\u00e4hrungs- und Bewegungsgewohnheiten. Die medizinische Rehabilitation versucht, die Patienten durch Schulungen und praktische Unterweisungen dabei zu unterst\u00fctzen. 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