{"id":549,"date":"2009-07-15T23:43:05","date_gmt":"2009-07-15T21:43:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reha-psychologie.net\/reha\/?p=549"},"modified":"2009-07-15T23:35:43","modified_gmt":"2009-07-15T21:35:43","slug":"somatoforme-storungen-mit-leitsymptom-schmerz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2009\/07\/somatoforme-storungen-mit-leitsymptom-schmerz\/","title":{"rendered":"Somatoforme St\u00f6rungen mit Leitsymptom Schmerz"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Somatoforme Schmerzst\u00f6rungen geh\u00f6ren nach Untersuchungen in der deutschen Allgemeinbev\u00f6lkerung mit einer 1-Jahres-Pr\u00e4valenz von 8% und einer Lebenszeitpr\u00e4valenz von 12,7% zu den h\u00e4ufigsten psychischen St\u00f6rungen. Bisher gibt es kaum Studien zu einer genaueren Charakterisierung und Differenzierung dieses St\u00f6rungsbildes.<\/p>\n<p>In der vorliegenden Untersuchung wird erstmals eine gro\u00dfe Patientenstichprobe einer Universit\u00e4tspoliklinik mit somatoformer St\u00f6rung und Leitsymptom Schmerz (N=282), bei denen durch fach\u00fcbergreifende Diagnostik eine peripher nozizeptive oder neuropathische Schmerzgenese ausgeschlossen werden konnte, hinsichtlich einer komorbiden psychischen St\u00f6rung sowie der Symptompr\u00e4sentation weiter differenziert. <!--more-->Bei allen wurden strukturierte Interviews zur Erfassung psychischer St\u00f6rungen (SKID-I und SKID-II) sowie eine strukturierte biografische Anamnese (MSBI) zur Erhebung von Belastungs- und Chronifizierungsparametern durchgef\u00fchrt. Mithilfe des Screenings f\u00fcr somatoforme St\u00f6rungen (SOMS) wurden Ausma\u00df und Verteilung somatisierter k\u00f6rperlicher Beschwerden erfasst: 69% der Untersuchten leiden unter mindestens einer weiteren psychischen St\u00f6rung, v. a. Angsterkrankungen und depressiven St\u00f6rungen; nur bei 14% besteht komorbide eine Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung. Mehr als 90% geben neben Schmerzen weitere somatisierte k\u00f6rperliche Beschwerden an. Das Vorhandensein einer komorbiden psychischen St\u00f6rung sowie die Beschwerdedauer sind mit einer h\u00f6heren Anzahl k\u00f6rperlicher Beschwerden verbunden, wegen denen sie sich ebenfalls in \u00e4rztliche Behandlung begeben k\u00f6nnten (z. B. M\u00fcdigkeit, Schwindel). Auch die H\u00e4ufigkeit der &#8222;Diagnose&#8220; Fibromyalgie steigt mit dem Ausma\u00df der Somatisierung. Die vorliegenden Ergebnisse unterst\u00fctzen letztlich, diese Patientengruppe als eigenst\u00e4ndige diagnostische Kategorie beizubehalten. Sie legen eine k\u00fcnftige Differenzierung hinsichtlich des Schweregrades \u00e2\u20ac\u201c \u00e4hnlich wie bei depressiven St\u00f6rungen \u00e2\u20ac\u201c nahe.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/m746310453w3g602\/\">SpringerLink &#8211; Zeitschriftenbeitrag<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Somatoforme Schmerzst\u00f6rungen geh\u00f6ren nach Untersuchungen in der deutschen Allgemeinbev\u00f6lkerung mit einer 1-Jahres-Pr\u00e4valenz von 8% und einer Lebenszeitpr\u00e4valenz von 12,7% zu den h\u00e4ufigsten psychischen St\u00f6rungen. Bisher gibt es kaum Studien zu einer genaueren Charakterisierung und Differenzierung dieses St\u00f6rungsbildes. 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