{"id":7918,"date":"2014-04-24T06:24:20","date_gmt":"2014-04-24T04:24:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=7918"},"modified":"2014-04-17T10:31:00","modified_gmt":"2014-04-17T08:31:00","slug":"soziale-angststoerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2014\/04\/soziale-angststoerung\/","title":{"rendered":"Soziale Angstst\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<div class=\"boxLabel\">Kernaussagen<\/div>\n<div class=\"wrapper\">\n<div class=\"boxContent\">\n<p><span class=\"b\">St\u00f6rungsbild<\/span><\/p>\n<p>In sozialen Leistungs- und Interaktionssituationen wird die Bef\u00fcrchtung ausgel\u00f6st, dass eigenes Verhalten oder k\u00f6rperliche Symptome von anderen Menschen als peinlich bewertet werden. In solchen Situationen erleben Betroffene massive Angst und weisen ausgepr\u00e4gtes Vermeidungsverhalten auf, das zu einer starken Beeintr\u00e4chtigung der Lebensqualit\u00e4t f\u00fchrt. Unbehandelt verl\u00e4uft eine Soziale Angstst\u00f6rung meist chronisch.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Diagnostik<\/span><\/p>\n<p>Eine fr\u00fchzeitige Diagnose mit anschlie\u00dfender Behandlung kann der Chronifizierung und Entwicklung sekund\u00e4rer psychischer St\u00f6rungen (wie Depression und Sucht) vorbeugen. Die Diagnose wird durch die \u00c4hnlichkeit des St\u00f6rungsbilds mit nicht pathologischen sozialen \u00c4ngsten und anderen psychischen St\u00f6rungen sowie durch die hohe Komorbidit\u00e4tsrate erschwert. Mithilfe strukturierter klinischer Interviews und st\u00f6rungsspezifischer Verfahren zur Selbst- und Fremdbeurteilung kann die Diagnose gesichert werden.<\/p>\n<p><span class=\"b\">\u00c4tiologie<\/span><\/p>\n<p>Bei einer Sozialen Angstst\u00f6rung kann von einer biologischen Disposition sowie einer Dysfunktion des serotonergen Systems mit erh\u00f6hter Aktivierung von Amygdala ausgegangen werden. Umwelteinfl\u00fcsse wie negative Lebensereignisse sowie sozial traumatisierende Erfahrungen k\u00f6nnen ebenfalls zur Entstehung der St\u00f6rung beitragen. Kognitive Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze bieten eine gute M\u00f6glichkeit, die Aufrechterhaltung der St\u00f6rung zu verstehen und somit effektive Behandlungsm\u00f6glichkeiten zu entwickeln.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Therapie<\/span><\/p>\n<p>Bisherige Untersuchungen konnten zeigen, dass die kognitive Verhaltenstherapie nach Clark und Wells die besten Effekte erzielte und sich sowohl der Pharmakotherapie als auch allen anderen Psychotherapien gegen\u00fcber als \u00fcberlegen erwies. Deswegen gilt sie nach aktuellem Stand als erste Wahl zur Behandlung der Sozialen Angstst\u00f6rung. Bei einer pharmakologischen Therapie von Sozialer Angstst\u00f6rung wird die Gabe von SSRI empfohlen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0034-1369828\">Thieme E-Journals &#8211; PSYCH up2date \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kernaussagen St\u00f6rungsbild In sozialen Leistungs- und Interaktionssituationen wird die Bef\u00fcrchtung ausgel\u00f6st, dass eigenes Verhalten oder k\u00f6rperliche Symptome von anderen Menschen als peinlich bewertet werden. 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