{"id":8159,"date":"2014-09-19T06:52:51","date_gmt":"2014-09-19T04:52:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=8159"},"modified":"2014-09-03T19:43:35","modified_gmt":"2014-09-03T17:43:35","slug":"ernaehrung-auf-basis-von-fleisch-milch-und-zucker-bis-zu-27-mal-hoehere-prostatakrebssterblichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2014\/09\/ernaehrung-auf-basis-von-fleisch-milch-und-zucker-bis-zu-27-mal-hoehere-prostatakrebssterblichkeit\/","title":{"rendered":"Ern\u00e4hrung auf Basis von Fleisch, Milch und Zucker: Bis zu 27-mal h\u00f6here Prostatakrebssterblichkeit"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p>Prostatakrebs ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung des Mannes mit einem durchschnittlichen Erkrankungsalter von 70\u2005Jahren. Ein Vergleich der Ern\u00e4hrungsweisen verschiedener L\u00e4nder mit der jeweiligen altersstandardisierten Prostatakrebssterblichkeit weist darauf hin, dass die Entstehung von Prostatakrebs und anderen Krebsarten durch ein jahrzehntelang praktiziertes Ern\u00e4hrungsmuster wesentlich beeinflusst werden kann. So versterben M\u00e4nner mit einer westlichen Ern\u00e4hrungsweise, die viel tierisches Protein, Fett und Zucker enth\u00e4lt, bis zu 27-mal h\u00e4ufiger an Prostatakrebs als Asiaten, die sich traditionell \u00fcberwiegend pflanzlich ern\u00e4hren. Der genetische Aspekt tritt dabei in den Hintergrund. Dies zeigt sich daran, dass Migranten aus asiatischen in westliche L\u00e4nder nach \u00dcbernahme des westlichen Ern\u00e4hrungsmusters ebenfalls eine erh\u00f6hte Sterblichkeit aufweisen. Das Ergebnis der europ\u00e4ischen EPIC-Studie zeigt, dass deutlich protektive Effekte nur bei einer grunds\u00e4tzlichen \u00c4nderung des Ern\u00e4hrungsmusters hin zu einer \u00fcberwiegend pflanzlichen Ern\u00e4hrungsweise zu erwarten sind und dass das Ersetzen von Wurst oder Fleisch durch K\u00e4se, Joghurt und Milch nicht ausreicht. Lebensstilinterventionsstudien ergeben, dass auch nach der Diagnose \u201eProstatakrebs\u201c das Fortschreiten der Erkrankung im Fall der h\u00e4ufigen Niedrigrisiko-Prostatakarzinome durch eine Umstellung auf eine fettarme pflanzliche Ern\u00e4hrung, regelm\u00e4\u00dfige Bewegung und Entspannung aufgehalten werden kann. Eine \u00dcberpr\u00fcfung der eigenen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten ist der erste Schritt zur \u00c4nderung krank machender Gewohnheiten. Hiervon w\u00fcrde nicht nur die Prostata profitieren, sondern auch das Herz-Kreislauf-System und der gesamte K\u00f6rper.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0033-1357569\">Thieme E-Journals &#8211; Deutsche Zeitschrift f\u00fcr Onkologie \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prostatakrebs ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung des Mannes mit einem durchschnittlichen Erkrankungsalter von 70\u2005Jahren. 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