{"id":8261,"date":"2014-08-15T06:03:34","date_gmt":"2014-08-15T04:03:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=8261"},"modified":"2014-07-20T08:33:45","modified_gmt":"2014-07-20T06:33:45","slug":"brustkrebspatientinnen-mit-minderjaehrigen-kindern-psychosoziale-belastung-und-unterstuetzungswuensche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2014\/08\/brustkrebspatientinnen-mit-minderjaehrigen-kindern-psychosoziale-belastung-und-unterstuetzungswuensche-2\/","title":{"rendered":"Brustkrebspatientinnen mit minderj\u00e4hrigen Kindern \u2013 Psychosoziale Belastung und Unterst\u00fctzungsw\u00fcnsche"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>Hintergrund und Fragestellung:<\/em> Viele Frauen mit Brustkrebs sind infolge von Krankheit und Therapie psychisch stark belastet. Bei Brustkrebspatientinnen mit minderj\u00e4hrigen Kindern k\u00f6nnen diesbez\u00fcgliche Problemlagen kumulieren. Allerdings gibt es zu hierzu kaum Forschungsbefunde. Deshalb untersucht diese Studie \u00c4ngstlichkeit und Depressivit\u00e4t von Brustkrebspatientinnen mit minderj\u00e4hrigen Kindern. <em>Methodik:<\/em> 70 Brustkrebspatientinnen (Alter: <em>M<\/em> = 40,8, <em>SD<\/em> = 5,9) mit minderj\u00e4hrigen Kindern nahmen an der Querschnittsstudie teil. Nach der Akutbehandlung wurden \u00c4ngstlichkeit und Depressivit\u00e4t (HADS) sowie die Unterst\u00fctzungsw\u00fcnsche erfasst. Es erfolgte ein Vergleich mit Frauen aus der Allgemeinbev\u00f6lkerung sowie mit Brustkrebspatientinnen mit erwachsenen Kindern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>Ergebnisse:<\/em> Unter klinisch relevanter \u00c4ngstlichkeit litt etwa jede 6. Brustkrebspatientin mit minderj\u00e4hrigen Kindern (Cut-off &gt; 10: 17,4 %), im Bereich Depressivit\u00e4t ist es jede 10. (Cut-off &gt; 10: 10,1 %). Die Patientinnen mit Kindern unter 18 Jahren unterschieden sich bez\u00fcglich ihrer \u00c4ngstlichkeit und Depressivit\u00e4t nicht signifikant von den Patientinnen mit erwachsenen Kindern. Die Vergleichsgruppe aus der Allgemeinbev\u00f6lkerung war signifikant weniger \u00e4ngstlich als die Brustkrebspatientinnen mit minderj\u00e4hrigen Kindern. Folgende Variablen zeigten einen signifikanten Zusammenhang zur psychischen Belastung der Brustkrebspatientinnen mit minderj\u00e4hrigen Kindern: Anzahl der Kinder, Diagnosezeitpunkt, Erwerbst\u00e4tigkeit. <em>Schlussfolgerung:<\/em> Im ambulanten Kontext ist eine st\u00e4rkere Sensibilisierung f\u00fcr langfristige Anpassungsprobleme bei den betroffenen Frauen erforderlich, da Brustkrebspatientinnen vor allem nach Abschluss der Akutbehandlung eine hohe psychische Belastung zeigen. Es ergeben sich Anzeichen, dass Krebspatientinnen mit mehreren Kindern \u00fcber zus\u00e4tzliche famili\u00e4re Bew\u00e4ltigungsressourcen und eine tragf\u00e4higere Familienstruktur verf\u00fcgen.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/psycontent.metapress.com\/content\/d33411j3455j1510\/\">Brustkrebspatientinnen mit minderj\u00e4hrigen Kindern \u2013 Psychosoziale Belastung und Unterst\u00fctzungsw\u00fcnsche &#8211; Zeitschrift f\u00fcr Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie &#8211; Volume 62, Number 1 \/ 2014 &#8211; Verlag Hans Huber<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hintergrund und Fragestellung: Viele Frauen mit Brustkrebs sind infolge von Krankheit und Therapie psychisch stark belastet. Bei Brustkrebspatientinnen mit minderj\u00e4hrigen Kindern k\u00f6nnen diesbez\u00fcgliche Problemlagen kumulieren. Allerdings gibt es zu hierzu kaum Forschungsbefunde. 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