{"id":9005,"date":"2014-10-29T06:18:47","date_gmt":"2014-10-29T05:18:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=9005"},"modified":"2014-10-25T11:39:23","modified_gmt":"2014-10-25T09:39:23","slug":"zur-interindividuellen-variabilitaet-affektiver-reaktionen-im-verlauf-von-freizeit-und-gesundheitssportprogrammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2014\/10\/zur-interindividuellen-variabilitaet-affektiver-reaktionen-im-verlauf-von-freizeit-und-gesundheitssportprogrammen\/","title":{"rendered":"Zur interindividuellen Variabilit\u00e4t affektiver Reaktionen im Verlauf von Freizeit- und Gesundheitssportprogrammen"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p>Positive Effekte sportlicher Aktivit\u00e4t auf das aktuelle Befinden sind meta-analytisch gut dokumentiert. Eine Generalisierung der Befunde wird dadurch eingeschr\u00e4nkt, dass zunehmend eine hohe interindividuelle Variabilit\u00e4t beobachtet wird und Prozesse <em>w\u00e4hrend<\/em> der Aktivit\u00e4t defizit\u00e4r ber\u00fccksichtigt wurden. Dieser Beitrag geht den Fragen nach, wie gro\u00df das Ausma\u00df interindividueller Variabilit\u00e4t affektiver Reaktionen im Verlauf von gruppenbasierten Freizeit- und Gesundheitssportaktivit\u00e4ten ist und welchen Einfluss personale Voraussetzungen (Fitnesszustand) und Faktoren der Auseinandersetzung mit der Aktivit\u00e4t (Beanspruchungserleben, Kompetenzwahrnehmung, positives Gruppenerleben) nehmen. Speziell interessiert, inwieweit affektive Reaktionen in Abh\u00e4ngigkeit vom Zeitpunkt sowie in Abh\u00e4ngigkeit der Intensit\u00e4t von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Dazu wurden 110 Universit\u00e4tsangestellte (M = 49.5\u00a0Jahre) wiederholt im Rahmen von mehrw\u00f6chigen Programmen befragt. An insgesamt sechs Terminen wurden Handheld-PC-Befragungen vor, zweimal w\u00e4hrend und nach der Kursstunde durchgef\u00fchrt, mit denen das aktuelle Befinden und m\u00f6gliche<br \/>\n Einflussfaktoren erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Variabilit\u00e4t affektiver Reaktionen im ersten Abschnitt der Sportprogramme am gr\u00f6\u00dften ist, w\u00e4hrend die Reaktionen am Ende der Kursstunde insgesamt positiver und homogener ausfallen. Im ersten Abschnitt sind personale Voraussetzungen noch wichtige Einflussfaktoren, w\u00e4hrend die Bedeutung der wahrgenommenen Kompetenz und des positiven Gruppenerlebens im Verlauf der Sportaktivit\u00e4t gr\u00f6\u00dfer wird. Im Einklang mit der Dual Mode Theory weist die Kompetenzwahrnehmung bei anstrengender Intensit\u00e4t im Vergleich zu moderater Intensit\u00e4t einen gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang mit dem Befinden auf.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/psycontent.metapress.com\/content\/574x5j38m88g0732\/\">Zur interindividuellen Variabilit\u00e4t affektiver Reaktionen im Verlauf von Freizeit- und Gesundheitssportprogrammen &#8211; Zeitschrift f\u00fcr Gesundheitspsychologie &#8211; Volume 22, Number 3 \/ 2014 &#8211; Hogrefe Verlag<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Positive Effekte sportlicher Aktivit\u00e4t auf das aktuelle Befinden sind meta-analytisch gut dokumentiert. Eine Generalisierung der Befunde wird dadurch eingeschr\u00e4nkt, dass zunehmend eine hohe interindividuelle Variabilit\u00e4t beobachtet wird und Prozesse w\u00e4hrend der Aktivit\u00e4t defizit\u00e4r ber\u00fccksichtigt wurden. 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