{"id":9857,"date":"2015-10-11T05:05:52","date_gmt":"2015-10-11T03:05:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=9857"},"modified":"2015-09-29T21:35:57","modified_gmt":"2015-09-29T19:35:57","slug":"krafttraining-gleich-krafttraining-neue-erkenntnisse-fuer-die-onkologische-trainingstherapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2015\/10\/krafttraining-gleich-krafttraining-neue-erkenntnisse-fuer-die-onkologische-trainingstherapie\/","title":{"rendered":"Krafttraining gleich Krafttraining? Neue Erkenntnisse f\u00fcr die onkologische Trainingstherapie"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Bewegungstherapeutische Ma\u00dfnahmen sind mittlerweile integraler Bestandteil der onkologischen (Fr\u00fch-)Rehabilitation. Neben dem Ausdauer- und Koordinationstraining ist das Krafttraining ein essenzieller Bestandteil der Bewegungstherapie, um beispielsweise den Nebenwirkungen eines Lymph\u00f6dems, einer Antiandrogentherapie oder einer Kachexie entgegenzuwirken. Um das Outcome von Bewegungsprogrammen vor dem Hintergrund von verschiedensten Nebenwirkungen von onkologischen Erkrankungen und deren Therapien zu optimieren, sind zwingend weitere Studien notwendig. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, inwieweit ein intensives Krafttraining einem moderaten Krafttraining hinsichtlich des Kraftzuwachses \u00fcberlegen ist. Zu diesem Zweck wurden 31 Tumorpatienten ohne Krafttrainingserfahrung (unterschiedlichster Entit\u00e4ten und Therapiestatus) in eine moderate Trainingsgruppe (MT, n=17) und eine Hypertrophietrainingsgruppe randomisiert (HT, n=14). Alle Patienten trainierten zun\u00e4chst \u00fcber 8 Wochen 2-mal w\u00f6chentlich in einem Kraftausdauerzirkel (je 2 Durchg\u00e4nge), der 6 Kraftger\u00e4te (je 20 Wiederholungen [Wdh]) f\u00fcr die gro\u00dfen Muskelgruppen beinhaltete. In den folgenden 8 Wochen trainierte die MT weiter bei 20 Wdh, wohingegen f\u00fcr die HT der Widerstand so erh\u00f6ht wurde, dass lediglich 8\u201312 Wdh m\u00f6glich waren. Die Maximalkraft der Patienten wurde vor Beginn der Intervention (t0), nach 8 Wochen (t1) und nach 16 Wochen (t2) mittels eines hypothetischen One-Repition-Maximum- (h1RM-)Tests erfasst. Die Ergebnisse zeigten bei \u00e4hnlichem Ausgangsniveau der beiden Gruppen einen signifikant erh\u00f6hten Kraftzuwachs f\u00fcr fast alle Muskelgruppen von t1 zu t2 in der HT. Der Mehrwert dieser Ergebnisse ist weniger die Feststellung, dass ein HT hinsichtlich des Kraftzuwachses einem MT \u00fcberlegen ist, sondern vielmehr, dass ein HT auch f\u00fcr Tumorpatienten gut durchf\u00fchrbar ist. Insofern keine Kontraindikationen bestehen, kann somit intensives Krafttraining v.\u2009a. f\u00fcr den Muskelaufbau empfohlen werden. Ob der reine Kraftzuwachs f\u00fcr Nebenwirkungen wie das Fatigue-Syndrom eine zentrale oder eher untergeordnete Rolle spielt, m\u00fcssen weitere Untersuchungen zeigen.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0035-1547546\">Thieme E-Journals &#8211; Deutsche Zeitschrift f\u00fcr Onkologie \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bewegungstherapeutische Ma\u00dfnahmen sind mittlerweile integraler Bestandteil der onkologischen (Fr\u00fch-)Rehabilitation. 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