[aartikel]3794526481:right[/aartikel]
R. A. Kurth, H. Gerhardt, I. Schäfer
Schwer traumatisierte Patienten zeigen eine Vielfalt von Symptomen, die auch psychotische umfassen können. Eine angemessene Diagnostik und Behandlung betroffener Patienten wird dabei oft durch eine einseitige „traumatherapeutische“ oder einseitig „psychiatrische“ Perspektive behindert. Anhand dreier Fallvignettensoll die dynamische Entwicklung posttraumatischer und psychotischer Symptome im Therapieverlauf und die Auswirkungen klinischer Interventionen auf beide Symptombereiche dargestellt werden. Wahrnehmungsstörungen (Flashbacks, dissoziativ, psychotisch) sollten nicht vorschnell und einseitig interpretiert werden. Weitere systematische Forschung ist geboten, um betroffene Patienten adäquater verstehen und behandeln zu können.
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