Jahrestagung Rehapsychologie in Erkner

Bitte beachten: die Folien sind noch nicht auf der Seite zu finden. Es dauert noch etwas, bis die Referenten und Referentinnen uns diese zur Verfügung stellen.

Sobald die ersten Folien online sind, werde ich darauf in einer kleinen Nachricht hinweisen…

Patientenautonomie und -informiertheit in der Psychoonkologie: Computerbasiertes Belastungs-screening zur interaktiven Behandlungsplanung (ePOS-react)

Die Identifizierung belasteter onkologischer Patienten mithilfe von Screening-Instrumenten stellt in der Praxis eine große Herausforderung dar. Bislang fehlen evidenzbasierte Empfehlungen, welches Instrument am geeignetsten ist, sowie zur Implementierung eines Screenings. Die Nutzung computerbasierter Instrumente eröffnet neben automatisierter Auswertung und Information psychoonkologischer sowie medizinischer Behandler die Möglichkeit eines reaktiven Fragebogens. Welche Faktoren die Behandlungsentscheidung in der Psychoonkologie unterstützen können ist bislang wenig untersucht.Methode Frauen mit Brustkrebs und gynäkologischen Tumoren, die sich zur stationären operativen Behandlung in der Universitäts-Frauenklinik befanden, wurden konsekutiv in die Studie eingeschlossen (n=103). Bei Aufnahme erfolgte ein computerbasiertes Screening zur Belastungsmessung (ePOS-react). Hierbei wird abschließend auf dem Computer basierend auf der im Screening ermittelten Belastung eine Behandlungsempfehlung gegeben: i) psychoonkologische Beratung/Behandlung, ii) psychoonkologischer Kurzkontakt/Informationsgespräch, iii) kein Angebot. Die Patienten konnten sich für eine der 3 Optionen entscheiden (Behandlungswunsch). Am ersten postoperativen Tag wurde ferner ein klinisches Interview (Psychoonkologischen Basisdiagnostik, PO-Bado) zur Fremdbeurteilung des Behandlungsbedarfs durchgeführt.Ergebnisse 68,9% folgten der Behandlungsempfehlung, 22,3% wünschten ein „intensiveres“ (z. B. Beratung anstelle von empfohlenem Kurzkontakt) und 8,7% ein weniger „intensives“ als das empfohlene Angebot. Die Übereinstimmung zwischen Fremdbeurteilung und screeningbasierter Behandlungsempfehlung liegt bei 72,8%. Die Übereinstimmung zwischen Fremdbeurteilung und Behandlungswunsch der Patientinnen liegt bei 58,3%. Letztere ist niedriger, da sich 29,1% einen psychoonkologischen Kurzkontakt wünschten, für welche aus Sicht der Fremdeinschätzung keine akute Behandlungsindikation bestand.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

Störungen der Selbstkontrolle

Verhaltenssüchte

Traditionell wird mit dem Suchtbegriff die Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen assoziiert. Jedoch werden zunehmend auch problematische Verhaltensweisen, wie pathologisches Glücksspielen, exzessiver Internet- und Computergebrauch oder Kaufrausch, mit Sucht in Verbindung gebracht. In der heutigen Gesellschaft sind Beschäftigungen mit Inter­net, PC-Spielen, Smartphone etc. kaum mehr wegzudenken. Daher wird Suchtverhalten eher begünstigt als erschwert. Verhaltenssüchte werden in den ICD-10 als eine Form der abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle (F63) klassifiziert. Betroff0ene berichten, ihr Handeln resultiere aus einem inneren dranghaften Impuls.

Quelle: Thieme E-Journals – PiD – Psychotherapie im Dialog / Abstract

Erlebte Ungerechtigkeit verschlechtert den Reha-Erfolg

Bei der traumatologischen Rehabilitation hängt die Effizienz der Maßnahmen entscheidend davon ab, wie die Betroffenen mit dem Gefühl umgehen, das Opfer ungerechter Umstände zu sein. Auf diesen Aspekt verweisen Kimberley R. Monden und Kollegen in ihrer Übersichtsarbeit.

Quelle: Thieme E-Journals – Journal Club Schmerzmedizin / Abstract

Nachsorgerealität von Brustkrebspatientinnen – standardisierte Befragung von Patientinnen und Ärzten sowie Analyse der Behandlungsdaten

Einleitung In Deutschland leben etwa 360 000 Brustkrebspatientinnen, die, nach Abschluss ihrer Primärtherapie, Nachsorgeangebote in Anspruch nehmen können. Bisher ist nur wenig darüber bekannt, inwieweit die vorhandenen Angebote genutzt werden und wie die Nachsorgerealität erlebt und beurteilt wird. Hierzu wurde eine explorative Untersuchung mit Patientinnen und Ärzten durchgeführt.

Patientinnen und Methoden Alle Patientinnen, die zwischen 2007–2013 in einem zertifizierten Brustzentrum operiert wurden, erhielten einen standardisierten Fragebogen; gleichzeitig wurden nachsorgende Ärzte zur Beantwortung eines standardisierten Fragebogens eingeladen.

Quelle: Thieme E-Journals – Senologie – Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie / Abstract

TVöD Kommunal: Frist für Antrag auf Höhergruppierung nach E14 für angestellte PP und KJP läuft aus!

Für alle KollegInnen, die nach dem TVöD-kommunal vergütet werden: Ver.di weist darauf hin, dass die Höhergruppierung in die Vergütungsgruppe E 14 gemäß TVöD bis zum 31.12.2017 beantragt werden muss, da sie nur dann rückwirkend zum 01.01.2017 gelten kann.
Spätere Anträge können dann lediglich ab Antragsdatum wirken.
Diese Option gilt grundsätzlich für alle Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in Beratungsstellen, Kliniken oder Einrichtungen der Jugendhilfe, die nach TVöD-kommunal vergütet werden. Die Kammer rät dazu, eine Höhergruppierung fristwahrend zu beantragen, z.B. mit dem Satz „Hiermit beantrage ich die Höhergruppierung gemäß § 29 b TVÜ-VKA in die Entgeltgruppe 14 (Anlage 1 zum TVöD-VKA)“.
Achtung: Approbation und Ausübung psychotherapeutischer Tätigkeit erforderlich!

Quelle: Landespsychotherapeutenkammer BW

(ursprüngliche Quellen: Newsletter LPtK- Hessen 11/2017, Berarbeitung: B. Morsch, PK Saarland – 26.11.2017)

Stellenangebot: Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in in Bremen (Vollzeit, befristet bis 31.12.2022)

Als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind wir für über 850.000 Versicherte und Rentnerinnen und Rentner in Niedersachsen und Bremen der kompetente Ansprechpartner vor Ort in allen Fragen der Rente und Rehabilitation.

In § 11 Sozialgesetzbuch – 9. Buch (SGB IX) ist die Förderung von Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation (RehaPro) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgesehen. Für die Entwicklung und Umsetzung dieses Vorhabens suchen wir für unsere Geschäftsstelle in Bremen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in – RehaPro
Vollzeit, befristet bis 31.12.2022

Zu den Aufgaben gehören u. a.:
– Entwicklung, Planung, Beantragung, Durchführung und Ergebnissicherung von Modellvorhaben nach § 11 SGB IX (neu)
– Zusammenarbeit und fachlicher Austausch auf bundesweiter Ebene

Wir erwarten von Ihnen:
– ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in den Fachrichtungen Medizin, Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Public Health oder einem sozialwissenschaftlichen Grundlagenfach,
– Kommunikations- und Kooperationsstärke,
– sehr gute Organisationsfähigkeit und strukturierte Arbeitsweise.

Wünschenswert sind der Nachweis von empirisch-methodischen Kenntnissen, Erfahrungen in der Projektarbeit und Projektmanagement sowie Kenntnisse der Rehabilitation der Rentenversicherung.

Haben Sie Interesse? Dann senden Sie Ihre Bewerbung bitte an:

Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen
Sachbereich 1.310 – Personal –
Huntestraße 11
26135 Oldenburg
bewerbung@drv-oldenburg-bremen.de

Wir informieren Sie vorab gerne telefonisch
Frau PD Dr. Aike Hessel – Tel. 0421/3407-208

Bewerbungsfrist: 30.12.2017

Stellenanzeige Wissenschaftlicher Mitarbeiter RehaPro

Link zum Online-Portal

Dieser Artikel ist sichtbar bis: 06.01.2018

Erwerbsstatus nach einer Bandscheibenoperation: Was bewirkt eine Anschlussrehabilitation?

Ziel der Studie ist der Vergleich der Behandlungsergebnisse von Bandscheibenoperierten, die eine Anschlussrehabilitation (AR) direkt im Anschluss an den Akutaufenthalt bzw. nach einer häuslichen Übergangszeit in Anspruch nahmen, mit Patienten, die keine AR durchführten.

Methode Die Grundlage der Analysen bildeten Routinedaten der AOK Baden-Württemberg sowie der Deutschen Rentenversicherungen Bund und Baden-Württemberg aus den Jahren 2004 bis 2011. Dabei werden die Behandlungsergebnisse nach einer Bandscheibenoperation anhand der quartalsweisen Arbeitsunfähigkeitsdauer (AU-Dauer) und dem Erwerbsstatus sowie Frühberentungen im Folgejahr des Eingriffs operationalisiert. Weiterhin wird die Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Folgejahr der OP zwischen den Behandlungspfaden verglichen. Für die Vergleiche werden verallgemeinerte lineare Modelle (GLM) verwendet.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Buchvorstellung: Rehabilitationspsychologie

Die Rehabilitationspsychologie beschäftigt sich mit der Bewältigung von chronischen Krankheiten, Beeinträchtigungen und damit verbundenen Behinderungen. Rehabilitationspsychologen unterstützen die Bewältigung sowohl auf emotionaler Ebene als auch auf der psychosozialen und gesellschaftlichen Ebene. Ziel ist, gesellschaftliche Teilhabe zu erlangen oder wiederherzustellen.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Kognitiv-verhaltenstherapeutisch basierte Physiotherapie nach Wirbelsäulen-OP

Die Bewertung der Wirksamkeit von kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierter Physiotherapie auf Schmerz, Behinderung, allgemeine Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit bei Patienten mit chronischen LWS-Schmerzen nach lumbaler Wirbelsäulenoperation verglichen mit einer Schulung.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Effekte der telefonischen Nachsorge in der onkologischen Rehabilitation nach Brustkrebs – Ergebnisse einer randomisierten Studie

Hintergrund Die Effekte und Evidenz der onkologischen Rehabilitation und von Nachsorgeprogrammen nach onkologischer Erkrankung werden unverändert kontrovers beurteilt. Ziel dieser Studie war daher die Evaluation der Durchführbarkeit und der Nutzen einer telefonischen Nachsorge zur Verbesserung von therapeutischen Effekten nach onkologischer Rehabilitation.

Methodik 172 Brustkrebspatientinnen (27–54 Jahre) wurden zu Beginn der stationären Rehabilitation (T1), zu Reha-Ende (T2) und 6 Monate nach Reha-Ende (T3) (Kontroll-Gruppe ohne, Interventionsgruppe mit telefonischer Nachsorge in 4-wöchigen Abständen) mit einem Fragebogenpaket untersucht (u. a. IRES-24. HADS, LZI, Emotional Thermometer, Fragebogen „Return-to-work).

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract