7.12.2017 Tagung für Angestellte – Arbeitsfelder Angestellter Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

Fachtagung am 7.12.2017 in Berlin

Aus dem Flyer:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die neuen akademischen Heilberufe der PP und KJP sind inzwischen in den meisten Bereichen des Gesundheitssystems etabliert.

Während die rechtliche Gleichstellung mit Ärztinnen und Ärzten in der ambulanten Gesundheitsversorgung weitgehend erreicht ist, gibt es für angestellte PP noch Handlungsbedarf.

Bei der Fachtagung werden wir … Fragen zum Berufs-, Arbeits- und Tarifrecht mit Expertinnen und Experten diskutieren und Handlungsansätze … vorstellen.

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Meditation – Wie Achtsamkeit das Herz stärkt

Wer sein Herz gesund halten will, kann es mit Meditation versuchen – empfiehlt ab jetzt offiziell die US-Herzgesellschaft. Allerdings mit einer Einschränkung.

Quelle: Meditation ist vielleicht auch gut fürs Herz – SPIEGEL ONLINE

Traumatherapie in der psychotherapeutischen Praxis

Aus der Erfahrung als niedergelassene Psychotrauma-Therapeutinnen beschreiben die Autorinnen Herausforderungen in der therapeutischen Arbeit mit komplex traumatisierten KlientInnen. Dabei werden sowohl Faktoren der Therapie selbst (Beziehung, Kontinuität, Support u. a. m.), als auch Faktoren der Kontexte (Gesundheitssystem, Finanzierungssysteme, Helfende u. a. m.) betrachtet. Zusätzlich wird auf Herausforderungen in der professionellen Rolle (Vernetzung, Supervision, Stresstoleranz etc.) eingegangen. Es werden Problematiken in Ausbildungs- und Versorgungssystemen diskutiert und skizziert, wie diesen begegnet werden kann. Empfehlungen für die Trauma-therapeutische Praxis schließen den Beitrag ab.

Quelle: Traumatherapie in der psychotherapeutischen Praxis – Springer Professional Media, Bereich Medizin

Broken-Heart-Syndrom – „Ich habe mich wahnsinnig aufgeregt“

Trauer, Liebeskummer und starker Ärger können aufs Herz schlagen. Beim Broken-Heart-Syndrom erleben Patienten ähnliche Beschwerden wie bei einem Infarkt. Eine Betroffene berichtet.

Quelle: Broken-Heart-Syndrom: „Ich habe mich wahnsinnig aufgeregt“ – SPIEGEL ONLINE

EMDR – Entwicklung, Praxis und Veränderung

Eine Besonderheit bei EMDR – der vor fast 30 Jahren von Dr. Francine Shapiro beschriebenen Methode zur Behandlung psychischer Traumatisierungen – ist, dass sie abgesehen von wenigen grundsätzlichen Paradigmenwechseln kaum Abweichungen zwischen Theorie und Praxis vorsieht. Dies ist ein Grundaspekt und Grundpfeiler ihrer Wirksamkeit und Programmatik.

Ein Kurzeinblick in die Methode an sich sowie die o. g. Besonderheit und dessen Hintergrund sollen in diesem Artikel beschrieben werden. So werden die Charakteristika von EMDR in einem Abriss erläutert und daraus einerseits starke Standardisierung und andererseits Überlegungen zu Modifikationen dargestellt.

Quelle: EMDR – Entwicklung, Praxis und Veränderung – Springer Professional Media, Bereich Medizin

Katathym Imaginative Psychotherapie und Hypnosepsychotherapie

Hintergrund

Die Wirksamkeit tiefenpsychologischer Therapie ist allgemein gut belegt, allerdings ist bislang wenig über die spezifische Wirksamkeit von integrativen Psychotherapiemethoden bekannt, die sich im Rahmen tiefenpsychologischer Behandlungen Techniken der begleiteten Imagination und der hypnotischer Trancen bedienen.

Ziel der Arbeit

In einer prospektiven naturalistischen Längsschnittstudie wurden die integrativen tiefenpsychologischen Psychotherapiemethoden Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) und Hypnosepsychotherapie (HY) in Bezug auf Symptomreduktion und Prädiktoren des Behandlungserfolgs untersucht.

Quelle: Katathym Imaginative Psychotherapie und Hypnosepsychotherapie | SpringerLink

Krisen bewältigen

Mit dem Resilienztraining können psychiatrisch Pflegende Patienten in einer schweren psychischen Krise oder mit einer chronischen psychischen Erkrankung unterstützen. Die Übungen eignen sich
für Einzel- und Gruppeninterventionen.

Quelle: Thieme E-Journals – PPH / Abstract

Ambulante verhaltenstherapeutische Gruppentherapie zur Behandlung von Progredienzangst bei Krebspatienten

Progredienzangst (PA) ist eine angemessene zu erwartende Reaktion auf die reale Bedrohung durch eine Krebserkrankung. Allerdings kann sie ein Ausmaß erreichen, das als klinisch bedeutsam und behandlungswürdig anzusehen ist. Eine eigene (teil)randomisiert-kontrollierte Studie in der stationären Rehabilitation zeigte, dass eine Gruppentherapie im Umfang von 4 Doppelstunden zu einer signifikanten längerfristigen Reduktion der PA führte. In der vorliegenden Arbeit beschreiben wir die Adaption des verhaltenstherapeutischen Gruppentherapieprogramms für das ambulante Setting. Die ambulante Gruppentherapie umfasst 6 Therapiestunden zu je 90 min. Durch die Erhöhung des Stundenumfangs steht mehr Raum für die aktive Auseinandersetung mit der Angst zur Verfügung. Dies geschieht primär durch eine Exposition in sensu, in der die Patienten angeleitet werden, ihre Sorgen zu Ende zu denken und zu überlegen, was schlimmstenfalls geschehen könnte. Ergänzend hierzu kommen ressourcenaktivierende Interventionen zum Einsatz. Die Durchführung von 3 Gruppentherapien im Rahmen einer Pilotphase verdeutlichte, dass das Therapieprogramm in der klinischen Praxis anwendbar ist. Die Prä-Post Evaluation (N=10) zeigte eine signifikante Reduktion der Progredienzangst (Progredienzangstfragebogen, PA-F) von M=12,0 (SD=2,0) auf M=10,3 (SD=1,7), p=0,029. Dies entspricht einem großen Effekt (Cohen’s d=0,9). Allerdings beendeten 3 von 14 Teilnehmern (21%) die Gruppentherapie vorzeitig nach den ersten 2 Sitzungen. Insgesamt sprechen die Ergebnisse und Erfahrungen mit der ambulaten verhaltenstherapeutischen Gruppentherapie für die prinzipielle Durchführbarkeit und legen nahe, dass es sich um eine effektive Therapie handelt. Die Erfahrungen zeigen aber auch, dass einige Patienten die aktive Auseinandersetzung mit der Progredienzangst als zu belastend einschätzen. Eine zu hohe Ambivalenz hinsichtlich der konfrontativen Behandlung erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine vorzeitige Beendigung der Teilnahme. Daher sollten Patienten im Vorfeld genau über das Therapieprogramm aufgeklärt werden.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

Selbstkontrolle in der Psychotherapie

„Ich kann allem widerstehen, nur nicht der Versuchung.“ Oscar Wilde

Ansätze der Selbstkontrolle haben in unterschiedlichen ­Kulturen und Religionen eine lange Tradition – man denke nur an ­Rituale des Fastens oder des Ertragens von Schmerzen in ­verschiedenen ­Gesellschaften. Unter wissen­schaftlicher Perspektive ­systematisch ­erforscht wurde die Selbstkontrolle in besonderer Weise im ­Kontext der Kognitiven Verhaltenstherapie. Ganz entscheidend für Selbst­kontrolle ist das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher Ebenen des menschlichen Verhaltens, wobei der kognitiven und ­motivationalen Komponente eine zentrale Bedeutung zukommt.

Quelle: Thieme E-Journals – PiD – Psychotherapie im Dialog / Abstract

Depressionen – Psychotherapie hat (auch) gute Langzeiteffekte

Dass über Psychotherapie gute Akuteffekte bei der Behandlung von Depressionen erzielt werden können, ist bekannt. Aber wie sieht es mit der Langzeitwirkung aus? Eine niederländisch-belgisch-dänische ­Meta-Analyse hat sich dieser Frage gewidmet.

Quelle: Thieme E-Journals – PiD – Psychotherapie im Dialog / Abstract

Think pink gegen Schmerz

Schmerz. OptimismusTraining kann dabei helfen, dass Patienten mit chronischen Schmerzen besser mit ihrem Leid umgehen können.

Die positive Psychologie will sich von der angeblich defizitorientierten traditionellen Psychologie abgrenzen und sich stattdessen jenen Aspekten des Lebens zuwenden, die den Menschen stärken, das Befinden heben und allgemein die Lebensqualität steigern. Niederländische Psychologen um Prof. Dr. Madelon Peters von der Universität Maastricht haben untersucht, ob sich auf der Grundlage dieses Konzeptes auch das Leben von Patienten mit chronischen Schmerzen lebenswerter gestalten lässt. Dabei verwendeten sie ein internetbasiertes Interventionsprogramm mit dem Titel „Happy Despite Pain“ (HDP).

Quelle: Think pink gegen Schmerz – Springer Professional Media, Bereich Medizin