Dank an Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, DRV Bund

Der Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation, BDP, bedankt sich anlässlich des Ausscheidens von Herrn Dr. Rolf Buschmann-Steinhage aus dem Bereich Rehabilitationswissenschaften der DRV-Bund zum 1.10.2019 für die langjährige sehr gute Zusammenarbeit.

Unter seiner langjährigen Leitung setzte Herr Dr. Buschmann-Steinhage für die somatische Rehabilitation maßgebliche Impulse durch Forschungsvorhaben, die er initiierte, kompetent begleitete und zur Anwendung brachte.

Über Jahre sorgten seine einleitenden Worte in Erkner zuverlässig für einen wunderbaren Ausgangspunkt der nachfolgenden Jahrestagung. Aktuelle fachpolitisch relevante Aspekte und Perspektiven in Bezug auf die Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation standen immer in seinem Fokus.
Wir schätzen seine kontinuierliche Förderung der Reha-Psychologie und möchten uns für seine wohlwollende, tatkräftige Unterstützung des Arbeitskreises herzlich bedanken.

Von uns die allerbesten Wünsche für seine neu gewonnenen Freiräume!

Stellvertretend auch für frühere Leitungen des AKs Klinische Psychologie in der Rehabilitation, BDP

Andigoni Mariolakou, Miriam Markus, Anja Nielsen, Manfred Schönfeld, Martin Spreen-Ledebur

Stellenausschreibung: Psychologe (Diplom, Master) [m/w/d] in 58256 Ennepetal (Kardiologie und Orthopädie)

Die Klinik Königsfeld ist ein modernes und innovatives Zentrum für medizinische Rehabilitation, in dem überwiegend Anschlussheilbehandlungen in den Indikationsbereichen Kardiologie und Orthopädie stationär und ambulant/teilstationär durchgeführt werden.

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir zum 01.01.2020 eine/n

Diplom-Psychologin
Diplom-Psychologen
Master Psychologie

Es handelt sich dabei um eine unbefristete Teilzeitstelle.

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Jahrestagung 2019 – Programm ist online

Reform der Psychotherapeutenausbildung

BPtK-Spezial mit den wichtigsten Informationen

(BPtK)

Anfang Januar hat das Bundesgesundheitsministerium einen Referentenentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung vorgelegt. Künftig soll die Qualifizierungsstruktur, die sich im Gesundheitswesen bei anderen Heilberufen bewährt hat, auch für Psychotherapeuten gelten. Damit liegt ein Gesetzentwurf vor, der in seinen wesentlichen Elementen den Forderungen der deutschen Psychotherapeutenschaft entspricht. Ein neues BPtK-Spezial informiert kompakt über die Inhalte des Reformkonzepts der Psychotherapeutenschaft und den Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums.

Downloads
BPtK-Spezial “Reform der Psychotherapeutenausbildung”

Ab 2020 soll es die neue Psychotherapeuten-Ausbildung geben

Spahn macht Ernst
Ab 2020 soll es die neue Psychotherapeuten-Ausbildung geben. Bei der Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung drückt Gesundheitsminister Spahn auf die Tube: Heute hat der Gesetzentwurf fürs neue Direktstudium das Bundeskabinett passiert.

Spahn macht Ernst: Ab 2020 soll es die neue Psychotherapeuten-Ausbildung geben

Spezielle Schmerzpsychotherapie – Änderung der Musterweiterbildungsordnung auf dem 33. DPT

Am 17. November 2018 wurde auf dem 33. Deutschen Psychotherapeutentag in Berlin entschieden, die „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ (SSPT) als neuen Bereich in die Muster-Weiterbildungsordnung aufzunehmen. Da die Weiterbildung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Ländersache ist, muss diese Regelung erst noch in die Weiterbildungsordnungen der Landespsychotherapeutenkammern übernommen werden, bevor sie in den einzelnen Bundesländer gültig ist. Bislang gibt es nur in Rheinland-Pfalz eine entsprechende Regelung zur Weiterbildung in Spezieller Schmerzpsychotherapie.

37. Jahrestagung Reha-Psychologie – Folien sind online

37. Jahrestagung 02.-04. November 2018 – “Körper und Psyche – (nur) gemeinsam stark”

Die Folien der Vorträge sind teilweise online und können von angemeldeten Mitgliedern heruntergeladen werden…

2. Fachtagung Psychologische Schmerztherapie in der medizinischen Rehabilitation

Herzliche Einladung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Schmerzerkrankungen, aber auch Erkrankungen, die mit Schmerzen einhergehen, stellen eine große Herausforderung für die medizinische Rehabilitation dar. Schmerzen können viele andere relevante Bereich des Lebens stark beeinträchtigen – das psychische Befinden, körperliche Funktionen und auch unterschiedliche Aspekte der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die psychologische Forschung hat viel dazu beigetragen, das Phänomen Schmerz und seine Chronifizierung besser zu verstehen. Psychologische Konstrukte wie das der Fear-Avoidance-Beliefs oder Modelle wie das des Katastrophierens haben wichtige Ansatzpunkte für psychologische Therapien geliefert.

Die Schmerzpsychotherapie hat sich entsprechend als ein eigenes Berufsfeld entwickelt, für PsychologInnen gibt es mittlerweile eine eigene Fort- und Weiterbildung Spezielle Schmerzpsychotherapie.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und Forschung e.V. (DGPSF) engagiert sich für den Bereich der medizinischen Rehabilitation im Rahmen des Arbeitskreises „AK Reha und Schmerz“. Unser Ziel ist es, die schmerzpsychologische Versorgung in der medizinischen Rehabilitation weiterzuentwickeln, unter anderem mit der Vorbereitung eines spezifischen Curriculums für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen in der Rehabilitation.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir als AK Schmerz und Reha möchten Sie zusammen mit dem Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation, Fachgruppe der Sektion Klinische Psychologie im BDP e.V., herzlich nach Bad Gandersheim zu einem gemeinsamen Austausch einladen!

Thorsten Meyer ○ Andigoni Mariolakou ○ Monika Dorn ○ Dieter Küch

2.-Fachtagung-Schmerz-und-Reha-_Internetversion.pdf (346 Downloads)

Baden-Württemberg: Änderung der Weiterbildungsordnung „Spezielle Psychotherapie bei Diabetes“

Grafik von Kaz auf Pixabay

In der Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg wurde am 20.10.2018 über eine Änderung der Weiterbildungsordnung abgestimmt. Die Mehrheit der Delegierten hat sich dabei für die Aufnahme eines neuen Bereiches „Spezielle Psychotherapie bei Diabetes“ in die Weiterbildungsordnung entschieden. Damit folgt die Landespsychotherapeutenkammer dem Vorschlag der Musterweiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer, in der dieser Bereich auch neu aufgenommen wurde.

Die Details der neuen Weiterbildung werden demnächst auf der Homepage der Kammer verfügbar sein.

Zusammenhang von Resilienz und psychischer Gesundheit bei körperlichen Erkrankungen

Hintergrund: Resilienz als Widerstandskraft eines Individuums kann zu einer positiven Anpassung in belastenden Lebenssituationen beitragen. Als Zeichen einer erfolgreichen Bewältigung wird dabei die Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit verstanden. Ziel dieser Metaanalyse war es, den Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit bei Patienten mit einer körperlichen Erkrankung beziehungsweise einem Gesundheitsproblem zu untersuchen.

Methode: Eingeschlossen wurden Studien, die Zusammenhangsmaße zwischen Resilienz, gemessen mittels einer Version der Resilience Scale nach Wagnild und Young, und selbsteingeschätzter psychischer Gesundheit berichteten. Es wurde eine systematische Literatursuche in den Datenbanken Medline, Web of Science, PsycInfo, PubPsych, ProQuest und dem Hochschulschriftenkatalog der Deutschen Nationalbibliothek sowie eine manuelle Suche durchgeführt (Registrierung: PROSPERO CRD42017054822).

Ergebnisse: Insgesamt konnten 55 Studien mit 15 003 Patienten in die Auswertung einbezogen werden. Unter Annahme eines Random-Effects-Modells wurde eine mittlere gewichtete Pearson-Korrelation von r = 0,43 (95-%-Konfidenzintervall: [0,39; 0,48], p < 0,001) zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit ermittelt. Dieser Zusammenhang erwies sich als robust, die Heterogenität zwischen den einzelnen Effektstärken (I2 = 89,6 %) war jedoch erheblich. In unpublizierten Studien zeigten sich tendenziell schwächere Zusammenhänge als in publizierten Studien.

Schlussfolgerung: Trotz substanzieller Heterogenität der Einzelbefunde sprechen die Ergebnisse der Metaanalyse für einen deutlichen Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit bei körperlich Erkrankten. In der klinischen Praxis weist ein Mangel an Resilienz als Bewältigungsressource darauf hin, dass psychosoziale Unterstützung bei der Behandlung körperlicher Erkrankungen nötig ist.

Quelle und vollständiger Artikel: https://www.aerzteblatt.de/archiv/200707/Zusammenhang-von-Resilienz-und-psychischer-Gesundheit-bei-koerperlichen-Erkrankungen