Elektrokrampftherapie wirkt bei Schizophrenie

Schizophrenie-Patienten, die nicht auf eine Erst- und Zweitlinienbehandlung mit Antipsychotika ansprechen, könnte eine Elektrokrampftherapie (EKT) helfen. Kaster et al. haben jetzt die klinische Wirksamkeit der EKT bei Schizophrenie in einer umfassenden Studie untersucht und ermittelt, welche Faktoren Therapieerfolg und transiente kognitive Beeinträchtigungen nach einer EKT beeinflussen.

Quelle: Thieme E-Journals – Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie / Abstract

Die medizinische Rehabilitation als attraktives Arbeitsfeld für Ärztinnen und Ärzte? – Eine qualitative Befragung

Ziel der Studie

Im deutschen Gesundheitssystem gibt es einen zunehmenden Wettbewerb bei der Rekrutierung von Fachpersonal, insbesondere für die medizinische Rehabilitation, die als weniger attraktiv angesehen wird. Die vorliegende Studie untersucht daher die Attraktivität des Arbeitsfeldes der medizinischen Rehabilitation aus der Sicht des ärztlichen Personals.

Methodik

Wir haben 16 leitfadengestützte Interviews mit Ärztinnen und Ärzten aus 7 Reha-Einrichtungen unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung geführt. Die Interviews wurden digitalisiert, transkribiert und nach der strukturierenden Inhaltsanalyse mithilfe der Analysesoftware MAXQDA 11 ausgewertet.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Wie geht es Menschen nach dem Tod eines schwerkranken Angehörigen? – Onlinebefragung zur psychischen Belastung und Versorgungszufriedenheit von Hinterbliebenen

Ziel der Studie Ziel der Arbeit ist die Darstellung der psychosozialen Belastungssituation sowie der Versorgungszufriedenheit von Hinterbliebenen nach Versterben eines gepflegten Angehörigen.

Methodik In einer querschnittlichen Online-Befragung von Hinterbliebenen nach Versterben eines gepflegten Angehörigen wurden Ängstlichkeit und Depressivität (HADS) erhoben und einer Vergleichsgruppe aus der Bevölkerung gegenüber gestellt. Erfasst wurden weiterhin die Zufriedenheit mit der Versorgung des Patienten am Lebensende (ZUF-8) sowie die Beurteilung des Sterbeprozesses und der Unterstützung danach (HOPE-Modul, ESSI). Zusammenhänge von soziodemografischen und versorgungsrelevanten Faktoren mit der psychischen Belastung der Hinterbliebenen wurden analysiert.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

Psychische Belastungen des Pflegepersonals im Krankenhaus: Effekte von Status und Organisationsstrukturen

Ziel der Studie Die Studie untersucht Effekte von Krankenhausarbeit auf die psychische Gesundheit von Pflegekräften. Mittels Querschnittsanalyse werden psychische Belastungen des Pflegepersonals durch dessen Arbeitsbedingungen an einem Großkrankenhaus differenziert nach organisationalen durch die Organisation bedingten Kategorien hinsichtlich Status- und Struktureffekten dargestellt.

Methodik Die Daten wurden standardisiert als Vollerhebung aller examinierten Pflegekräfte eines Großkrankenhauses der Maximalversorgung mithilfe des Impuls-Tests und eines kontextspezifischen Zusatzfragebogens erhoben. Die Analyse der Daten erfolgte anhand des Gratifikationskrisen- und Job-Demand-Control-Modells sowie einer Mittelwertberechnung der erhobenen 13 Dimensionen der Arbeitsbedingungen, die nach nominalen organisationalen Kategorien der Arbeitsorganisation unterscheidet.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

Jahrestagung Rehapsychologie in Erkner

Die Folien sind nun online verfügbar – gerade rechtzeitig zu Weihnachten 🙂
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Internetnutzung von Patienten in der ambulanten onkologischen Versorgung: Ergebnisse einer deutschlandweiten Patientenbefragung

Ziel der Studie Das Internet gilt heute für onkologische Patienten als wichtige Informationsquelle über die Krebserkrankung und -behandlung. Mit dem Ziel, die Bedeutung dieses Mediums für Krebspatienten im Versorgungsalltag zu beleuchten, wurden Patienten deutschlandweit befragt.

Methodik Die querschnittliche Erhebung schloss 5 984 Patienten in Schwerpunktpraxen ein (56,7% weiblich, M=64,3 Jahre, SD=12). Es wurden Internetnutzer, Nichtnutzer, deren Angehörige/Freunde für sie recherchierten, und „vollständige“ Nichtnutzer identifiziert. Die Datenanalyse erfolgte anhand deskriptiver Statistik und Gruppenvergleiche mit Signifikanztests.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

Informationsbedürfnisse von Versicherten der Deutschen Rentenversicherung zur medizinischen Rehabilitation – eine schriftliche Befragung

Ziel der Studie Um zielgruppenspezifische Informationen über die Rehabilitation für Versicherte zu erstellen wurden bei Versicherten ohne Rehabilitationserfahrung Vorstellungen über die medizinische Rehabilitation und Informationswünsche hinsichtlich Inhalt und Art erfasst.

Methodik Im Mittelpunkt der Untersuchung stand eine schriftliche Befragung von Versicherten der Deutschen Rentenversicherung. Hierfür wurden N=600 Versicherte zur Studie eingeladen. Der Fragebogen wurde durch eine qualitativ angelegte Vorstudie entwickelt.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

Altersbilder in Magazinen des Gesundheitswesens

Ziel der Studie ist es, die Deutungsmuster zur gesundheitsbezogenen somatischen Kultur im Alter im Rahmen der Kommunikation im Gesundheitswesen zu analysieren. Bisherige Studien zeigen, dass die zugrundeliegenden Alterskonzepte eher defizit- als ressourcenorientiert sind und Themen wie die Prävention und Gesundheitsförderung im Alter einen eher marginalen Stellenwert erhalten.

Methodik Mittels Inhaltsanalyse wurden alle altersrelevanten redaktionellen Beiträge (n=146) aus Mitgliedermagazinen von 4 Krankenkassen (AOK, Barmer, Gothaer, DKV) und 2 Gesundheitsmagazinen des Apothekenverbandes (Apotheken Umschau, Senioren Ratgeber) aus den Jahren 2012 und 2013 sowie die sie begleitenden Bilder (n=218) analysiert.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

Sozialmedizin und Schnittstellen in der sektoralen Versorgung

Neben der Betrachtung der Individualmedizin hat die Sozialmedizin die sozialen Bezüge von Gesundheit und Krankheit im Fokus. Sie reflektiert in diesem Zusammenhang die Strukturen des gesamten Gesundheitssystems, dessen Funktionen und Funktionsdefizite. Sie befasst sich mit den spezifischen Wechselwirkungen zwischen Medizin und Gesellschaft und hat eine Brückenfunktion zu den klassischen Sozialwissenschaften [1]. Von besonderem Interesse sind dabei die Schnittstellen in der sektoralen Versorgung. Die Arbeitsgruppe „Pflege“ des Fachbereichs „Praktische Sozialmedizin und Rehabilitation“ der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention, DGSMP, betrachtet wesentliche Schnittstellen in unserem sektoralen Versorgungssystem aus sozialmedizinischer Sicht in ihrer derzeitigen Funktion und Perspektive, v. a in Anbetracht der demografischen Herausforderungen der Zukunft. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Schnittstelle zwischen medizinischer und pflegerischer Versorgung im akutstationären und häuslichen Bereich sowie im Bereich der geriatrischen Versorgung einschließlich präventiver Maßnahmen. Mit diesem Beitrag soll eine Diskussion angeregt werden.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

Stärken und Schwächen der digitalen Gesundheitswirtschaft

Es werden hohe Erwartungen an die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft gestellt – trotzdem bleibt die Realität hinter den Erwartungen zurück. Die Studie analysiert die Stärken und Schwächen der deutschen Digitalen Gesundheitswirtschaft (DGW) mit besonderem Fokus auf kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU). Grundlage bildet ein Dreiklang aus Literaturreview, Experteninterviews und ein Expertenworkshop. Es wird deutlich, dass die DGW von einem heterogenen und vielschichtigen teils förderlichen aber auch hemmenden Umfeld beeinflusst wird.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract