Chronische Schmerzen werden weithin als ein multidimensionales Phänomen betrachtet, das anhand biopsychosozialer Ansätze therapiert wird. Dementsprechend wird die multiprofessionelle Diagnostik und Anamnese gefordert, die auch psychologische Beiträge beinhaltet. Im gewissen Sinne ist eine von der somatischen Diagnostik losgelöste psychologische Anamnese beim chronischen Schmerz wenig sinnvoll – allerdings stellt sie eine wesentliche Informationsquelle für seine Bewertung dar. Daher sollte sie in die Betrachtung der Symptomatik gleichberechtigt integriert werden.
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