Hintergrund: Die steigende Prävalenz von Adipositas stellt ein weltweites Problem der Industrienationen dar. Zunehmend betrifft dies auch Kinder und Jugendliche. Multi-modale strukturierte Therapieprogramme, stellen z. Z. die bestmögliche Therapieform zur Behandlung dar, allerdings wird deren Wirksamkeit kritisch betrachtet, was u. a. auf die Komplexität des Erkrankungsbildes und noch nicht ausreichend erforschte, individuelle psychische Zusammenhänge zurückgeführt werden kann.
Ziele: Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, persönliche Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen, auf deren Erleben eines Studienprogramms zur Gewichtsreduktion mit anschließender Nachbetreuungsphase zu erfassen und strukturiert darzustellen. Erstens wurde erfragt, welche Faktoren als Ressourcen und Barrieren, zu Erfolg und Misserfolg in der Phase der Gewichtsstabilisierung, beitragen. Zweitens wurde die Rolle der Eltern Betroffener im Therapieprozess beleuchtet. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, Handlungsempfehlungen, für die zukünftige Praxis der Therapie von adipösen Kindern und Jugendlichen, abzuleiten.
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