Interaktiver Wissenstransfer in der Gesundheitsförderung: das GESTALT-Projekt. Erste Ergebnisse der Erprobung eines Ansatzes zur nachhaltigen Implementierung evidenzbasierter Bewegungsprogramme

Ziele: Der vorliegende Beitrag dient der empirischen Veranschaulichung eines Konzepts des interaktiven Wissenstransfers zur nachhaltigen Implementierung von evidenzbasierten Bewegungsprogrammen in der Praxis. Hierzu werden der Ansatz, das Vorgehen und die ersten Ergebnisse eines Modellprojekts zur Demenzprävention „GESTALT“ vorgestellt sowie das Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Präventionspraxis in dieser Studie erläutert.

Methodik: Das Konzept des interaktiven Wissenstransfers wird im GESTALT-Projekt durch den Ansatz der kooperativen Planung, der Stakeholder aus Wissenschaft, Politik und Praxis systematisch beteiligt und befähigt, umgesetzt. Bei der Evaluation der nachhaltigen Implementation des GESTALT-Projekts (2011–2014) wurden die 3 Dimensionen Zielgruppe, Organisationen und Umwelt berücksichtigt. Zur Erfassung der Effekte bei der Zielgruppe (n=75) wurde u. a. deren Bindung an körperliche Aktivität erhoben. In Bezug auf die Dimensionen Organisationen und Umwelt wurden die kooperativen Planungssitzungen, die Durchführung des GESTALT-Programms, der Schriftverkehr sowie die Gespräche und Veranstaltungen dokumentiert und ausgewertet.

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