Die kommunikative Begegnung zwischen Arzt und Patient im Rahmen eines Aufklärungsgespräches stellt ein komplexes Geschehen dar. Eine rein kognitiv orientierte Aufklärung erscheint unzureichend; das Ansprechen der affektiven Dimension verbessert dagegen die Krankheitsverarbeitung. Von besonderer Bedeutung ist dabei die haltgebende Arzt-Patient-Beziehung. Der Arzt muss aber in gleicher Weise lernen, mit seinen eigenen Emotionen in einer für ihn guten Weise umzugehen.
Quelle: Thieme E-Journals – Deutsche Zeitschrift für Onkologie / Abstract