Depression im Alter – Kann Sport Frauen helfen, die Symptome zu lindern?

Depressionen gehen bei älteren Patienten mit einer Reduktion des Wachstumsfaktors BDNF (Brain Derived Neurotrophic Factor) einher. Durch körperliches Training kann die BDNF-Produktion allerdings positiv beeinflusst werden. D. S. Pereira et al. haben daher untersucht, wie sich der Trainingseffekt auf die BDNF-Werte und depressiven Symptome bei älteren Frauen auswirkt.

Arch Phys Med Rehabil 2013; 94: 1443–1450

Thieme E-Journals – Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie / Abstract

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Trotz MS – leben, lachen, lieben

Völlig unerwartet erkrankt Marcus Hartmann Mitte 2009 mit 40 Jahren an Multipler Sklerose. Viel
zu lange klären ihn die Ärzte nur ungenügend auf, und trotz einer Kortison-Stoßtherapie
verschlechtern sich seine körperlichen Funktionen, sodass er schon nach kurzer Zeit auf einen
Rollstuhl angewiesen ist. Heute hat Marcus Hartmann seine neue Lebenssituation angenommen. Der
Alltag mit dem Rollstuhl stellt ihn stets vor neue Überraschungen, doch mithilfe der Familie,
Freunde und Therapeuten führt er ein glückliches und zufriedenes Leben.

Thieme E-Journals – neuroreha / Abstract

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Diagnostik neurogener Schluckstörungen

Die Dysphagie bezeichnet eine peripher oder zentral bedingte Schluckstörung, durch die
der normale neuromuskuläre Ablauf des Schluckens verändert ist. Positiv getestete und
somit aspirationsgefährdete Patienten müssen vom Fachpersonal weiter untersucht werden, um
eine individuelle Behandlung der Schluckstörung zu sichern. In seinem Artikel zur
Diagnostik neurogener Schluckstörungen beschreibt und vergleicht Christian Ledl sehr
ausführlich sowohl die klinischen als auch die instrumentellen Diagnosemöglichkeiten.
Mithilfe einprägsamer Abbildungen erhalten Sie einen tiefen Einblick in den Rachenraum.

Thieme E-Journals – neuroreha / Abstract

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Fatigue und kognitive Beeinträchtigungen bei der MS

Die Multiple Sklerose (MS): das Chamäleon in der Neurologie. Sie kann sehr unterschiedliche
Symptome annehmen. Daher lässt sie sich nicht nach einem einheitlichen Schema (Schema F) behandeln.
Vielleicht noch mehr als bei anderen neurologischen Erkrankungen kommt es darauf an, das
individuelle Defizit und Partizipationsziel des Patienten zu erfassen. Aufgrund der motorischen
Defizite sind Physio- und Ergotherapeuten gefragt, und sie werden häufig mit Formen der kognitiven
und motorischen Fatigue konfrontiert. Der enge und regelmäßige Kontakt mit dem Patienten macht die
Therapeuten zu Coaches und Trainern – eine Rolle, die ein hohes Maß an Wissen, Verantwortung und
Kompetenz voraussetzt. Motorische Therapeuten können die Fatigue beeinflussen; wie, lesen Sie jetzt
in der neuroreha.

Thieme E-Journals – neuroreha / Abstract

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Komorbidität

Komorbidität ist ein wichtiges diagnostisches Prinzip mit verschiedenen Implikationen:

  • klinisch-therapeutische Implikationen: Der Verlauf und die Therapieresponse eines Patienten mit mehr als einer Störung können sich von denen eines Patienten mit nur einer Diagnose unterscheiden. Patienten mit mehr als einer Diagnose sind i. d. R. die schwerer kranken Patienten und bedürfen u. U. einer speziellen Behandlung.
  • wissenschaftliche Implikationen: Das gemeinsame Auftreten von Störungen kann Hinweise auf eine eventuelle gemeinsame Ätiologie geben. Es ergeben sich zudem zuverlässigere Prävalenzschätzungen, da durch den Verzicht auf Hierarchien mehr Störungen zugelassen werden.

Thieme E-Journals – PSYCH up2date / Abstract

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Achtsamkeitsbasierte Therapie

  • Unter Achtsamkeit versteht man die absichtsvolle, bewusste und nicht wertende Lenkung der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick. Grundsätzlich besitzt jeder diese Fähigkeit und ist in der Lage sie weiter zu kultivieren.
  • In den vergangenen Jahren wurden verschiedene verhaltenstherapeutische und -medizinische Verfahren entwickelt, die eine solche Achtsamkeitspraxis in unterschiedlichem Umfang integrieren.
  • Die innerhalb dieser Ansätze verwendeten formellen Achtsamkeitsübungen wurden mit nur geringen Veränderungen aus der mehr als 2500 Jahre alten Meditationstradition des Buddhismus übernommen, ihre Durchführung ist prinzipiell allerdings nicht an einen bestimmten spirituellen oder kulturellen Kontext gebunden.
  • Im Rahmen der formellen Übungen kann sich Entspannung und Wohlbefinden einstellen, dies ist jedoch nicht das Ziel. Als ebenso „wertvoll“ wird die bewusste Wahrnehmung unangenehmer Empfindungen betrachtet, da es im Rahmen der Achtsamkeitspraxis im Wesentlichen darum geht, eine offene und akzeptierende Haltung gegenüber (positiven und negativen) Gedanken, Gefühlen und körperlichen Empfindungen zu entwickeln.
  • Die empirische Überprüfung achtsamkeitsbasierter Verfahren hat gezeigt, dass sich das regelmäßige Praktizieren formeller und informeller Achtsamkeitsübungen positiv auf die physische und psychische Gesundheit auswirkt, und dass achtsamkeitsbasierte Ansätze offensichtlich einen sehr breiten Indikationsbereich aufweisen.

Thieme E-Journals – Psychiatrie und Psychotherapie up2date / Abstract

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Komorbidität von Diabetes mellitus und Depression in Deutschland

Ziel der Studie: Untersuchung der Komorbidität von Diabetes und Depression.

Methode: In einer bundesweiten Stichprobe Erwachsener (n = 43 312) wurden 19 diagnostizierte chronische Krankheiten und diagnostizierte Depression erfasst.

Ergebnisse: 12-Monats-Prävalenzen: diagnostizierter Diabetes 7,4 %, diagnostizierte Depression 6,7 %, deren Komorbidität 0,8 %. Eine Assoziation beider Erkrankungen lag bei Personen unter 50 und bei Frauen von 50 – 64 Jahren vor. Sie war abhängig von der Anzahl weiterer Erkrankungen.

Schlussfolgerung: Trotz niedriger Prävalenz der Komorbidität besteht Versorgungsrelevanz.

Thieme E-Journals – Psychiatrische Praxis / Abstract

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Klinische Routinediagnostik kognitiver Beeinträchtigungen

Die neuropsychologische Erfassung kognitiver Defizite bei an Schizophrenie erkrankten Patienten ist für die klinische Praxis von besonderer Bedeutung. Fragestellungen betreffen die Erstellung von Leistungsprofilen, die Vermittlung realistischer Berufs- und Beschäftigungsperspektiven und vor allem die Therapie- und die Rehabilitationsplanung. Auch während des Auftretens von Episoden im Rahmen von affektiven Störungen ist die Beurteilung der kognitiven Funktionen für die oben genannten Aspekte zentral.

Thieme E-Journals – Psychiatrische Praxis / Abstract

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Tinnitus im Alter schwerer zu ertragen

Ob jung oder alt, Frau oder Mann – im Prinzip kann jeder einen Tinnitus bekommen. Allerdings haben die Faktoren Geschlecht und Alter einen Einfluss auf den Schweregrad des Tinnitus oder begleitende Hörprobleme. Die Beachtung dieser Faktoren sei daher bei der Therapie sinnvoll, erklärte Dr. Claudia Seydel in Berlin.

Tinnitus im Alter schwerer zu ertragen – SpringerMedizin

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Patienten bescheinigen Psychotherapie hohe Wirksamkeit

Zwölf Prozent der Deutschen haben in den vergangenen drei Jahren wegen eines psychischen Problems ärztliche oder psychologische Hilfe in Anspruch genommen. Zwei Drittel dieser Menschen haben in der Folge einen Psychotherapeuten aufgesucht. Das geht aus der Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor, für die die Forschungsgruppe Wahlen 6.087 Patienten im Alten von 18 bis 79 Jahren telefonisch befragte.
„Erfreulich ist, dass die Patienten der Psychotherapie eine hohe Wirksamkeit beschei­nigen“, erklärte KBV-Vor­stand Regina Feldmann heute bei der Präsentation der Umfrageergebnisse in Berlin. Denn 71 Prozent der Befragten hätten angegeben, die Therapie, die sie in den letzten drei Jahren gemacht haben, habe ihnen geholfen.

Deutsches Ärzteblatt: Feldmann: Patienten bescheinigen Psychotherapie hohe Wirksamkeit

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