Konfirmatorische Prüfung der dimensionalen Struktur des Oswestry Disability Index, des SF-12 und der HADS-D bei Rehabilitanden mit muskuloskelettalen Erkrankungen

Ziel dieser Studie war die konfirmatorische Analyse der faktoriellen Struktur der etablierten Assessmentinstrumente ODI, SF-12 und HADS-D mittels konfirmatorischer Faktorenanalyse in einer Stichprobe von n=184 Rehabilitanden mit muskuloskelettalen Erkrankungen. Für die 3 Messinstrumente konnten jeweils gute bis akzeptable globale und lokale Modellpassungen nachgewiesen werden. Der ODI und die HADS-D konnten theoriekonform modelliert werden, wiesen jedoch vereinzelt geringe Item-Kon­strukt-Assoziationen auf. Für den SF-12 konnten die 2 zentralen Konstrukte „Körperliche Gesundheit“ und „Psychische Gesundheit“ als Faktoren zweiter Ordnung nach Definition der Unterkon­strukte „Körperliche Rollenfunktion“, „Emotionale Rollenfunktion“ und „Wohlbefinden“ bestätigt werden. Diese Studie bestätigte demnach die gute bis zufriedenstellende faktorielle Struktur der Assessmentinstrumente für orthopädische Rehabilitanden. Zudem konnten auf Item- und Strukturebene Hinweise auf spezifische Kon­struktdefinitionen in der Population muskuloskelettal erkrankter Rehabilitanden gewonnen werden.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

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Akzeptanz, Nutzen und Praktikabilität eines Fragebogens zur Definition von Reha-Zielen vor Antritt der medizinischen Rehabilitation

Hintergrund und Ziel:
In einer multizentrischen Studie sollten Versicherte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) durch einen im Vorfeld der Rehabilitation versandten Zielefragebogen angeregt werden, sich mit ihren Reha-Zielen auseinanderzusetzen. Dabei wurde insbesondere untersucht, wie Patienten und Behandler Nutzen und Praktikabilität dieses Instruments einschätzen.

Ergebnisse:
34% der angeschriebenen Rehabilitanden brachten den Fragebogen ausgefüllt in das Aufnahmegespräch mit. Für die meisten Rehabilitanden waren Zielfestlegungen wichtig; …

Schlussfolgerungen:
Der eingesetzte Fragebogen wurde von der Mehrheit der befragten Rehabilitanden und Behandler gut angenommen und in wichtigen Punkten als praktikabel und nützlich beurteilt. Eine flächendeckende Implementierung des vorgestellten Zielefragebogens erweist sich insbesondere im Kontext der onkologischen und orthopädischen Rehabilitation vielversprechend. Um den Rücklauf zu erhöhen, sollten alternative Versandoptionen erprobt werden.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

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Psychosoziale Problembereiche bei depressiven Mädchen

Depressionen im Jugendalter sind häufig. Probleme und Belastungen beim Jugendlichen selbst und in seinem Lebensumfeld können die depressive Störung sowohl auslösen als auch in deren Folge noch häufiger auftreten. Ziel der vorliegenden Studie ist die Beschreibung von Problembelastungen bei depressiven Jugendlichen. 57 Mädchen, die die DSM-IV Kriterien für eine Major Depression erfüllten, und 60 nicht-depressive Mädchen wurden mit dem Problemfragebogen für Jugendliche untersucht.

Quelle: Psychosoziale Problembereiche bei depressiven Mädchen – Zeitschrift für Gesundheitspsychologie – Volume 21, Number 3 / 2013 – Hogrefe Verlag

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Typgerecht entspannen

Entspannungstechniken sind sehr beliebt, aber nicht jedem gefällt jede Technik gleichermaßen gut. Statt alle Techniken selbst ausprobieren zu müssen, wäre ein Prognoseinstrument zur Technikpräferenzbestimmung hilfreich. Dazu entwickelte Ehret-Wemmer (2009) den visuell-auditiv-kinästhetischen (VAK) Test, der im Sinne des Konzepts des neurolinguistischen Programmierens zum bevorzugten Repräsentationssystem jedem Repräsentationstypus (V, A oder K) typgerechte Entspannungstechniken zuordnet. Die Validität des VAK-Tests wird in dieser Studie überprüft.

Quelle: Typgerecht entspannen – Zeitschrift für Gesundheitspsychologie – Volume 22, Number 1 / 2014 – Hogrefe Verlag

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8. Fachtagung des Zentrums Patientenschulung 15. und 16. Mai 2014 in Würzburg

Themen der Tagung
Patientenschulung geht weit über die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten hinaus. Die Patienten werden zum Selbstmanagement befähigt, damit sie eigenständige Entscheidungen im Sinne ihrer Gesundheit treffen und umsetzen können. Einstellung und Motivation der Patienten spielen dabei eine entscheidende Rolle. Am ersten Tag steht die Motivierung zur Lebensstiländerung aus unterschiedlichen Perspektiven im Mittelpunkt. Dabei werden theoretische Ansätze vorgestellt, aus denen sich jeweils Strategien  der Beratung und Schulung ableiten lassen. Die Motivierungsansätze werden indikationsübergreifend oder zu den Bereichen Sport, Bewegung und Ernährung vertieft.
Der zweite Tag widmet sich dem immer noch aktuellen Klassiker der Motivationsarbeit, der Tabakentwöhnung. In fünf Vorträgen geht es um Verhältnis- und Verhaltensprävention sowie der Nachsorge von ambulanten und stationären Maßnahmen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Strategien und Ansätzen für Gruppenprogramme zur Tabakentwöhnung.

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Neue Ansätze in der psychosomatischen Rehabilitation

Die psychosomatische Rehabilitation ist wirksam und effektiv. Durch die medizinische Heilbehandlung werden beeindruckende Effektstärken bei der Senkung des Beschwerdedrucks im Allgemeinen und der Reduktion der Depressions- und Angstsymptome im Besonderen erreicht. Zwischen 50 und 90% der Rehabilitanden, die sich einer psychosomatischen Rehabilitationsbehandlung unterziehen, haben entweder berufliche Probleme oder sind bereits in ihrer beruflichen Funktionsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Von diesen Patienten erhoffen sich zwei Drittel durch den Aufenthalt in der Klinik eine Lösung ihrer beruflichen Probleme. Die Rehabilitanden, die in ihrer beruflichen Funktionsfähigkeit eingeschränkt sind, leiden sehr stark unter ihren psychischen und körperlichen Beschwerden und tun sich schwer, die Einschränkungen, die ihre Erkrankungen mit sich bringen, zu akzeptieren.

Es gibt daher immer noch Optimierungspotenziale, die dazu beitragen sollen, die Wiedereingliederungsquote nach psychosomatischer Rehabilitation zu verbessern. Dazu gehört eine bessere Vorbehandlung, eine valide Diagnostik und die Berücksichtigung spezifischer beruflicher Pro­blemlagen einzelner Rehabilitandengruppen wie Migranten und Langzeitarbeitsunfähige in Rehabilitation und Nachsorge.

Quelle: Thieme E-Journals – Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin / Abstract

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Gesundheitsfaktoren – Einflüsse auf die gesundheitliche Lebensqualität

Die Frage, welche Determinanten den Gesundheitszustand bestimmen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine Vielzahl von Faktoren korreliert mit dem gesundheitlichen Outcome und auch die einzelnen Faktoren korrelieren miteinander. Die Bestimmung dieser Faktoren durch Beobachtungsdaten ist schwer, weil Korrelation nicht notwendigerweise auch Kausalität bedeutet. Um solche Zusammenhänge zu untersuchen, führen Rettenmaier und Wang in dieser Studie eine neue Methode ein.

Quelle: Thieme E-Journals – Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement / Abstract

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Multizentrische Evaluationsstudie zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation (MEmbeR)

Einleitung:
Bei der MEmbeR handelt es sich um eine prospektive multizentrische Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationseinrichtungen (BAG MBR Phase II).
Methodik:
In die Studie wurden n=196 Rehabilitanden aus den Indikationsgruppen Neurologie, Psychiatrie/Psychosomatik, Orthopädie und Innere Medizin von 21 Zentren aus dem gesamten Bundesgebiet eingeschlossen. Primärer Outcome-Parameter war die berufliche Teilhabe. Des Weiteren wurden Lebensqualitätsparameter (SF-12) und ein Mini-ICF-Rating durchgeführt. Der Beobachtungszeitraum umfasste 24 Monate nach Beendigung der Rehabilitationsbehandlung.

Diskussion:
Die Aussagekraft der MEmbeR ist durch das Fehlen einer Kontrollgruppe eingeschränkt, dennoch leistet die Studie aufgrund des multizentrischen und indikationsübergreifenden Designs einen wichtigen Beitrag zur Evidenzbasierung der medizinisch-beruflichen Rehabilitation.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

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Unmittelbare Auswirkungen einzelner Bewegungseinheiten auf das Bedürfnis zu rauchen

Beurteilung der Datenlage zu den unmittelbaren Auswirkungen einer Bewegungseinheit in der Raucherentwöhnung bzw. bei temporärer Nikotinabstinenz, auf die Entzugssymptomatik, sowie auf das Verlangen nach Zigaretten. Es wurde eine systematische Bewertung von im Zeitraum Dezember 1975 – Dezember 2011 veröffentlichten Fachartikeln, die den Einfluss einer Bewegungseinheit im Vergleich zu einer Kontrollbedingung auf die Nikotinabstinenz untersuchten, durchgeführt.

13 Studien zeigten eine signifikante Reduktion der Entzugssymptomatik während und nach Bewegung. In 5 Studien wurde ein 2- bis 3- mal längerer Zeitraum bis zum Rauchen der ersten Zigarette nach der Bewegungseinheit beobachtet. Zudem berichten 6 Studien von einer Verbesserung der Stimmungslage während und nach der Bewegungseinheit. Einzelne Bewegungseinheiten können in der Raucherentwöhnung zur Reduktion der Entzugssymptomatik und des Bedürfnisses zu rauchen beitragen. Bei nicht vorhandener Abstinenzmotivation kann durch einzelne Bewegungseinheiten eine Verringerung der Anzahl konsumierter Zigaretten erreicht werden.

Quelle: Unmittelbare Auswirkungen einzelner Bewegungseinheiten auf das Bedürfnis zu rauchen – Zeitschrift für Gesundheitspsychologie – Volume 21, Number 3 / 2013 – Hogrefe Verlag

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Die Wirksamkeit von Einzel- und Gruppentherapie im Vergleich. Eine systematische Literaturanalyse

Fragestellung:
Die Prävalenz psychischer Erkrankungen übersteigt den Umfang von Behandlungsangeboten. Gruppenpsychotherapie könnte diesem Missverhältnis entgegenwirken. Die vorliegende Arbeit gibt einen systematischen Überblick über den Vergleich der Wirksamkeit von Einzel- und Gruppensetting der kognitiv-behavioralen Therapie für psychische Erkrankungen.
Ergebnisse:
Einzeltherapie zeigte eine bessere Wirksamkeit Post-Effekt d=0,13 (95% Cl: 0,06; 0,20); p<0,05) und Follow-up d=0,10 (95% Cl: 0,03; 0,19; p<0,05). Fail-Safe-N konnte dieses Ergebnis jedoch nicht absichern. Dies lässt vermuten, dass Einzel- und Gruppenpsychotherapie gleich wirksam sind.

Quelle: Thieme E-Journals – Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin / Abstract

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