Effektivität integrativer psychotherapeutischer Beratung für Studierende

In dieser ersten Effektivitätsstudie zur psychotherapeutischen Beratung Studierender im deutschsprachigen Raum, wurde bei 151 Klienten die Wirksamkeit eines integrativen Beratungskonzepts untersucht. Auch im Vergleich zu den bisherigen internationalen Studien in diesem Anwendungsfeld ist die Effektivität psychotherapeutischer Beratung nach dem ABCDE-Modell als hoch einzustufen. Die Prä-Post-Veränderungen auf den Symptom- und Zufriedenheitsmaßen waren signifikant und erreichten überwiegend mittlere bis hohe Effektstärken.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Effektivität integrativer psychotherapeutischer Beratung für Studierende

Vorbeugen ist besser als heilen – Prävention psychischer Störungen

Der Präventionsgedanke spielt in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion eine zentrale Rolle. Psychische Störungen sind ein ausgemachtes Ziel präventiver Maßnahmen, denn sie sind häufig und folgenschwer. Modellvorstellungen zu den Ursachen von psychischen Störungen (Vulnerabilitäts-Stress-Modelle), machen präventive Einflussmöglichkeiten deutlich. Wirksame Präventionsstrategien im Bereich der psychischen Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und alten Menschen sind verfügbar.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Vorbeugen ist besser als heilen – Prävention psychischer Störungen

Das präventive und therapeutische Potenzial vegetarischer und veganer Ernährung

Zahlreiche Studien zeigen, dass Vegetarier und Veganer ein deutlich verringertes Risiko für ernährungsassoziierte Erkrankungen, wie Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Hypertonie, kardiovaskuläre Erkrankungen und bestimmte Krebsarten, aufweisen.

Quelle: Thieme E-Journals – Zeitschrift für Komplementärmedizin / Abstract

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Das präventive und therapeutische Potenzial vegetarischer und veganer Ernährung

DGRW-Update: Rehabilitation bei Diabetes mellitus

Die Prävalenz und sozialmedizinische Bedeutung des Diabetes mellitus werden in den kommenden Jahren weiter erheblich zunehmen. Die Therapieziele sind individuell unter Nutzen-Risiko-Abwägung zu definieren und haben in erster Linie die Vermeidung diabetesassoziierter Spätkomplikationen zum Ziel. Die Normoglykämie ist dabei als generelles Therapieziel bei Diabetes nicht mehr sinnvoll. Es gibt zahlreiche wirksame und evidenzbasierte Therapiemodule bei Diabetes mellitus, die auch in der Rehabilitation angeboten werden.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für DGRW-Update: Rehabilitation bei Diabetes mellitus

Welchen Nutzen haben die Erkenntnisse der Hirnforschung für die Pädagogik?

Empirische Studien zeigen, dass der schulische Lernerfolg wesentlich von der Persönlichkeit des Lehrenden, der Strukturierung des Unterrichts, Intelligenz, Motivation und Fleiß des Lernenden, Vorwissen und Anschlussfähigkeit des Stoffes, systematischer Fehlerrückmeldung und aktivem Wiederholen abhängt. Die Hirnforschung kann zusammen mit der Kognitions- und Lernpsychologie begründen, warum diese Faktoren so wichtig sind und wie sie auf die Verankerung von Wissen im Langzeitgedächtnis einwirken.

Quelle: Welchen Nutzen haben die Erkenntnisse der Hirnforschung für die Pädagogik? – Zeitschrift für Pädagogische Psychologie – Volume 27, Number 3 / 2013 – Verlag Hans Huber

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Welchen Nutzen haben die Erkenntnisse der Hirnforschung für die Pädagogik?

Die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Teil 2: Krankheitslast, Defizite des deutschen Versorgungssystems, Effektivität und Effizienz von „Early Intervention Services“

Teil 2 des Reviews befasst sich mit der Krankheitslast inklusive der Kosten psychischer Erkrankungen, Versorgungsdefiziten in Deutschland sowie dem Stand der Forschung zur Effektivität und Effizienz sogenannter „Early Intervention Services“ (EIS).

Quelle: Thieme E-Journals – Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie / Abstract

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Teil 2: Krankheitslast, Defizite des deutschen Versorgungssystems, Effektivität und Effizienz von „Early Intervention Services“

Die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Teil 1: Häufigkeit, Störungspersistenz, Belastungsfaktoren, Service-Inanspruchnahme und Behandlungsverzögerung mit Konsequenzen

In einer Vielzahl von Geburtskohortenstudien, epidemiologischen Studien und klinischen Beobachtungsstudien wurden psychische Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Bezug auf Häufigkeit, Ersterkrankungsalter, Belastungsfaktoren, Störungspersistenz, Service-Inanspruchnahme, Behandlungsverzögerung und Krankheitsverlauf untersucht. Eine Vielzahl von Publikationen befasste sich darüber hinaus mit den Konsequenzen psychischer Erkrankungen hinsichtlich der Krankheitslast, der Versorgungsdefizite sowie der Effektivität und Effizienz von „Early Intervention Services“. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrzahl aller psychischen Erkrankungen bereits in der Kindheit, Jugend und im frühen Erwachsenenalter erstmals auftreten.

Quelle: Thieme E-Journals – Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie / Abstract

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Teil 1: Häufigkeit, Störungspersistenz, Belastungsfaktoren, Service-Inanspruchnahme und Behandlungsverzögerung mit Konsequenzen

Angst und Depression – von der Diagnose zur Psychotherapie bei chronischen Erkrankungen

Bei Patienten mit chronischen Erkrankungen handelt es sich um ein Patientenkollektiv mit unterschiedlichsten Problembereichen. Es finden sich sowohl Patienten mit körperlichen als auch psychischen chronischen Erkrankungen. Hinter einer chronischen Erkrankung verbirgt sich zumeist eine sehr komplexe biopsychosoziale Problematik. Ängste, Depressionen und somatoforme Störungen sind die häufigsten psychischen Begleiterscheinungen chronisch-körperlicher Krankheitsverläufe.

Quelle: Angst und Depression – von der Diagnose zur Psychotherapie bei chronischen Erkrankungen – Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie – Volume 61, Number 4 / 2013 – Verlag Hans Huber

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Angst und Depression – von der Diagnose zur Psychotherapie bei chronischen Erkrankungen

Evidenzbasierte Patienteninformationen im Internet – Eine Studie zur Qualität von Websites zur Posttraumatischen Belastungsstörung

Weite Teile der Bevölkerung informieren sich bei Fragen zu psychischer Gesundheit im Internet. Dabei beeinflussen die dort recherchierten Informationen Gesundheitsverhalten und -einstellungen. Umso wichtiger ist es, die Qualität medizinischer und psychologischer Internetinformationen sicher zu stellen und auf ihre Hochwertigkeit auch im Sinne der Evidenzbasierung hin zu überprüfen. Im internationalen Raum existiert eine Reihe von Studien, die Mängel an der Qualität internetbasierter Gesundheitsinformationen konstatieren. Für deutschsprachige Websites sind entsprechende Untersuchungen kaum vorhanden. Aus diesem Grund wurde exemplarisch für das Störungsbild der Posttraumatischen Belastungsstörung eine Inhaltsanalyse von N = 20 Suchergebnissen bei Google vorgenommen.

Quelle: Evidenzbasierte Patienteninformationen im Internet – Eine Studie zur Qualität von Websites zur Posttraumatischen Belastungsstörung – Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie – Volume 61, Number 4 / 2013 – Verlag Hans Huber

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Evidenzbasierte Patienteninformationen im Internet – Eine Studie zur Qualität von Websites zur Posttraumatischen Belastungsstörung

Die körperdysmorphe Störung

Charakteristisch für die körperdysmorphe Störung (KDS) ist eine übermäßige Beschäftigung mit einem wahrgenommenen Makel oder Defekt im körperlichen Aussehen (z. B. Hautunreinheiten, Falten, Asymmetrien im Gesichtsbereich), die mit einer signifikanten Beeinträchtigung im sozialen und/oder beruflichen Leben einhergeht. Menschen, die an einer KDS leiden, zeigen ritualisierte Verhaltensweisen (z. B. überprüfen sie ihr Äußeres immer wieder in Spiegeln) und leiden zudem häufig unter Angst vor negativer Bewertung sowie Vorstellungen, dass andere Personen negativ über ihr Aussehen sprechen. Aktuelle Studien zur Prävalenz der KDS in der Allgemeinbevölkerung weisen auf eine Punkt-Prävalenz von ca. 2 % hin (Geschlechterverhältnis: ca. 60 % Frauen versus 40 % Männer).

Quelle: Die körperdysmorphe Störung – Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie – Volume 42, Number 3 / 2013 – Hogrefe Verlag

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Die körperdysmorphe Störung