Die gemeinsamen und spezifischen Komponenten von Depression und Angst

Mit Fragebögen erfasste Depressions- und Angstwerte sind häufig hoch korreliert. Nach dem Tripartite Modell von Clark und Watson (1991) ist diese Kovariation auf die gemeinsame Komponente negativer Affekt zurückzuführen. Eine bessere Differenzierung depressiver und ängstlicher Symptome sei über den depressionsspezifischen geringen positiven Affekt und das angstspezifische physiologische Hyperarousal möglich. Ziel dieser Studie ist die Überprüfung dieses Modells und die Bestimmung übergeordneter angst- und depressionsspezifischer Faktoren.

Quelle: Die gemeinsamen und spezifischen Komponenten von Depression und Angst – Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie – Volume 42, Number 4 / 2013 – Hogrefe Verlag

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Die gemeinsamen und spezifischen Komponenten von Depression und Angst

Entstehung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzen

Bisher werden Schmerzen dann als chronisch definiert, wenn sie über einen Mindestzeitraum von 3 bzw. 6 Monaten auftreten. Dieses Zeitkriterium beschreibt den Chronifizierungsprozess, also die zunehmende Auftretenshäufigkeit und Intensität von Schmerzen, allerdings nur unzureichend. Daher wird Chronifizierung mehrdimensional erfasst; z. B. durch die Berücksichtigung von Beeinträchtigungen durch die Schmerzen und die Intensität. Verschiedene Lernprozesse tragen zur Chronifizierung von Schmerzen bei, da sie Veränderungen an den neuronalen Netzwerken mediieren, die in die Schmerzverarbeitung involviert sind.

Quelle: Entstehung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzen – Springer

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Entstehung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzen

Onlineangebot: WEGWEISER ARBEITSFÄHIGKEIT

Bei dem „Wegweiser Arbeitsfähigkeit“ handelt es sich um ein praxisorientiertes Informationsangebot zur Unterstützung von Aktivitäten für den Erhalt oder die Wiederherstellung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit von (chronisch) kranken, behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen.

Die Seite richtet sich an drei spezifische Zielgruppen: Ärzte und medizinisches Fachpersonal, Betriebsärzte und Patienten. Für jede Zielgruppe sind Informationen, Downloadmaterialien und Links zu folgenden Themengebieten zusammengefasst:

  • Nicht-medizinisches Vorgehen
    Praxisrelevante Informationen zu konkreten Aktivitäten zum Erhalt bzw. zur Wiederherstellung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit, wie z. B. zur Teilzeitbeschäftigung, zur Arbeitsplatzanpassung, zu beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen
  • Medizinische Leistungen
    Ambulante und stationäre Maßnahmen zur Optimierung der Patientenversorgung, u. a. mit Informationen zur (arbeitsbezogenen) Rehabilitation, zur stufenweisen Wiedereingliederung, zur Heil- und Hilfsmittelversorgung, zum Reha-Sport und Funktionstraining
  • Rahmenbedingungen
    Zusammenfassung wichtiger Inhalte der aktuellen Gesetzgebung bzgl. Leistungen zur Teilhabe (am Arbeitsleben), (Schwer-)Behinderung, Erwerbsminderungsrente usw.
  • Arbeitsfähigkeit bei rheumatoider Arthritis (RA)
    Exemplarische Illustration konkreter Handlungsmöglichkeiten bei rheumatoider Arthritis
Veröffentlicht unter Links zu online-news | Kommentare deaktiviert für Onlineangebot: WEGWEISER ARBEITSFÄHIGKEIT

Forschung zu Sterben, Tod und Trauern

Der Artikel gibt eine Übersicht über weltweite Forschungsaktivitäten im Bereich der Psychologie des Todes. Einleitend werden inhaltliche Verbindungen zwischen der Thanatopsychologie und anderen Gebieten der Psychologie aufgezeigt. Die Kennzeichnung der Association of Death Education and Counseling einerseits und der International Work Group on Death, Dying and Beravement andererseits leitet zu einer Übersicht über die internationale Publikationstätigkeit der Jahre 2000 bis 2009 in der Zeitschrift Death Studies über.

Quelle: Forschung zu Sterben, Tod und Trauern – Psychologische Rundschau – Volume 64, Number 3 / 2013 – Hogrefe Verlag

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Forschung zu Sterben, Tod und Trauern

Neurobiologische Grundlagen der Emotionsregulation

Es gehört zu den zentralen menschlichen Fertigkeiten, Emotionen, welche durch externale oder internale Ereignisse ausgelöst werden gemäß der kurz- und langfristigen Handlungsziele zu regulieren. Diese Fertigkeiten werden über neuronale Netzwerke im präfrontalen Kortex vermittelt. Der dorsolaterale und ventromediale präfrontale Kortex ist entscheidend beteiligt, wenn Menschen über Neubewertung der Situation versuchen ihre Emotionen kognitiv zu modulieren.

Quelle: Neurobiologische Grundlagen der Emotionsregulation – Psychologische Rundschau – Volume 64, Number 4 / 2013 – Hogrefe Verlag

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Neurobiologische Grundlagen der Emotionsregulation

Emotionsregulation bei Depression

Die Anzahl der Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Emotionsregulation (ER) und depressiven Störungen befassen, steigt. In diesem Review werden Studien zusammengefasst und metaanalytisch ausgewertet, die den Zusammenhang zwischen ER und Depression mittels Fragebögen bzw. Ecological Momentary Assessment (EMA) erfassen. Dabei zeigt sich ein ER-Profil welches durch die vermehrte Nutzung von Rumination, Suppression und Vermeidung bei gleichzeitig seltenerem Einsatz von Neubewertung und Problemlösen gekennzeichnet ist. Mit mittleren bis großen Effekten, ist der Zusammenhang zwischen Depression und maladaptiven Strategien besser belegt als bei den adaptiven Formen, wo die Effekte eher moderat ausfielen.

Quelle: Emotionsregulation bei Depression – Psychologische Rundschau – Volume 64, Number 4 / 2013 – Hogrefe Verlag

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Emotionsregulation bei Depression

Analyse von Daten der Klassifikation Therapeutischer Leistungen (KTL) der stationären Rehabilitation bei depressiven Störungen

Im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wurden evidenzbasierte Therapiemodule (ETM) für die Rehabilitation von Patienten mit depressiven Störungen entwickelt. Ziel dieser Studie ist die Beschreibung und Analyse der derzeitigen Kodierpraxis therapeutischer Interventionen innerhalb der ETM, um dadurch Hinweise für den grundsätzlichen Bedarf für die Entwicklung von Therapiestandards zu erhalten.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Analyse von Daten der Klassifikation Therapeutischer Leistungen (KTL) der stationären Rehabilitation bei depressiven Störungen

The Effects of Suicide Ideation Assessments on Urges to Self-Harm and Suicide

Participants’ safety is the primary concern when conducting research with suicidal or potentially suicidal participants. The presence of suicide risk is often an exclusion criterion for research participants. Subsequently, few studies have examined the effects of research assessments on study participants’ suicidality. The purpose of this research was to examine the patterns of postassessment changes in self-harm and suicide urges of study participants who were recently discharged from an inpatient psychiatric service.

Quelle: The Effects of Suicide Ideation Assessments on Urges to Self-Harm and Suicide – Crisis: The Journal of Crisis Intervention and Suicide Prevention – Hogrefe Publishing

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für The Effects of Suicide Ideation Assessments on Urges to Self-Harm and Suicide

Die Rubber Hand Illusion und ihre möglichen klinischen Anwendungen

Die Rubber Hand Illusion ist ein multisensorisches Wahrnehmungsphänomen, bei dem durch verdeckte taktile Stimulation der Hand einer Versuchsperson bei zugleich simultaner, sichtbarer Stimulation einer körpernahen Gummihand bei vielen Individuen das Gefühl erzeugt wird, die Gummihand sei Teil des eigenen Körpers. Da die Illusion die Untersuchung von Veränderungen von Körperbild und Körperwahrnehmung ermöglicht, haben eine Reihe von Arbeiten zu neurologischen oder psychiatrischen Störungsbildern, die mit solchen Veränderungen einhergehen (z. B. somatoforme Störungen, fokale Dystonie der Hand, visuell-räumlicher Neglect, Essstörungen, Schizophrenie) sich ihrer bereits bedient.

Quelle: Die Rubber Hand Illusion und ihre möglichen klinischen Anwendungen – Zeitschrift für Neuropsychologie – Volume 24, Number 1 / 2013 – Verlag Hans Huber

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Die Rubber Hand Illusion und ihre möglichen klinischen Anwendungen

Frauen und Männer empfinden und bewältigen Schmerzen unterschiedlich.

Nicht nur, was Empfindung, Bewältigung und verschiedene Begleiterscheinungen von Schmerzen betrifft, unterscheiden sich Frauen und Männer zum Teil deutlich. Auch manche Therapien wirken bei den beiden Geschlechtern unterschiedlich. Auf dem Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC in Florenz zeigten eine Reihe von Studien Gender-Unterschiede in Sachen Schmerz auf.

Frauen mit Rückenschmerzen leiden häufiger an Depressionen als männliche Rückenschmerzpatienten, zeigt eine Studie aus Bochum

Quelle: Schmerz und Geschlecht – Springer Professional Media, Bereich Medizin

Veröffentlicht unter Abstracts aus Zeitschriftenartikeln | Kommentare deaktiviert für Frauen und Männer empfinden und bewältigen Schmerzen unterschiedlich.