Versorgung: Neue S3-Leitlinie zu unipolaren Depressionen

Eine vollständig überarbeitete „S3-Leitlinie und Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Unipolare Depression“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) veröffentlicht. Herausgeber sind die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, die Bundesärztekammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Deutsches Ärzteblatt: Versorgung: Neue S3-Leitlinie zu unipolaren Depressionen (10.08.2015)

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Ressourcenallokation in der Onkologie

Hintergrund: Die Ressourcen im Gesundheitssystem sind begrenzt. Daher stellt sich die Frage, für welche Zwecke die vorhandenen Ressourcen in verschiedenen Ländern eingesetzt werden.

Material und Methoden: Der Beitrag basiert auf einer Literaturrecherche zur Ressourcenallokation bei bösartigen Neubildungen in verschiedenen Datenbanken (z. B. Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD; Weltgesundheitsorganisation, WHO; PubMed).

Ergebnisse und Schlussfolgerung: In Ländern mit hoch entwickelten Gesundheitssystemen sind hinsichtlich onkologischer Erkrankungen 2 Trends zu beobachten – eine zunehmende Inzidenz und eine sinkende Mortalität. Eine Zunahme der Neuerkrankungen kann durch frühere und verbesserte Maßnahmen zur Diagnostik begründet werden, die rückläufigen Mortalitätsraten resultieren aus sich kontinuierlich verbessernden Behandlungsmethoden und neuen Arzneimitteln. Damit einher geht eine kontinuierliche Erhöhung der Gesundheitsausgaben. Diese stiegen in den USA zwischen 2003 und 2012 um 38,9 %, in Deutschland um 34,3 % (Zeitraum 2003–2013) und in Großbritannien um 18,9 % (Zeitraum 2007–2011).

Ressourcenallokation in der Onkologie – Springer

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Hypnose und Biofeedback beim chronischen Kreuzschmerz

Sowohl erlernte Selbsthypnose als auch EMG-Biofeedback-Training lindern chronische Kreuzschmerzen. Zu diesem Ergebnis kamen die Psychologen und Ärzte um G. Tan von der Abteilung für Psychologie der nationalen Universität Singapur

Thieme E-Journals – Journal Club Schmerzmedizin / Abstract

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Ökologische Studie Haupteffekt beim Brustkrebs-Screening: Überdiagnostik

Je mehr Frauen an einem Brustkrebs-Screening teilnehmen, desto mehr kleine Tumoren werden entdeckt. Doch noch immer sterben nicht weniger US-amerikanische Frauen an ihrem Krebsleiden als vor zehn Jahren.

Haupteffekt beim Brustkrebs-Screening: Überdiagnostik – SpringerMedizin

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Radiatio bei Brustkrebs – Lymphknoten bestrahlen verlängert nicht das Leben

Eine zusätzlich zur Ganzbrustbestrahlung gegebene regionale Lymphknotenbestrahlung bei nodalpositivem oder Hochrisiko-nodalnegativem Brustkrebs verringert zwar die Rezidivrate, verlängert aber nicht das Gesamtüberleben.

Lymphknoten bestrahlen verlängert nicht das Leben – SpringerMedizin

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Kognitiv behaviorale Interventionen: wirksamer per Internet?

Kognitiv-behaviorale verhaltenstherapeutische Interventionen können heutzutage via Internet erfolgen. Diese Behandlungsform hat verschiedene Vorteile hinsichtlich der Verfügbarkeit.

Thieme E-Journals – Journal Club Schmerzmedizin / Abstract

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Achtsamkeit: So funktioniert das Training

Achtsamkeitstraining macht von sich reden. Doch viele Menschen haben falsche Erwartungen. Auf jeden Fall eignet es sich, um im Alltagsstress besser zu bestehen

Achtsamkeit: So funktioniert das Training | Apotheken Umschau

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Nehmen psychische Erkrankungen zu?

Ärzte diagnostizieren bei immer mehr Menschen psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen. Andere Studien sehen keine Zunahme der Krankheiten. Was stimmt eigentlich?

Nehmen psychische Erkrankungen zu? | Apotheken Umschau

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Helfersyndrom: Wege aus der Aufopferungsfalle

Hilfsbereitschaft ist ein wertvoller Wesenszug. Doch einige Menschen meinen es zu gut und schaden damit sich und anderen. Wie sie wieder zu sich selbst finden

Helfersyndrom: Wege aus der Aufopferungsfalle | Apotheken Umschau

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Informationstexte für Rehabilitanden sind schwer verständlich

Ziel: Prüfung, ob schriftliche Informationen, die sich an Rehabilitanden wenden, verständlich genug sind.

Methode: Wir untersuchten 8 Informationstexte von Leistungsträgern, Patientenorganisationen und Gesundheitsportalen, 145 Texte von 50 Einrichtungen der muskuloskelettalen Rehabilitation sowie eine selbstverfasste Broschüre in einfacher Sprache mit Lesbarkeitsindizes und dem Hamburger Verständlichkeitskonzept. Alle Texte handelten von Inhalten und Zielen der medizinischen Rehabilitation.

Ergebnisse: Die meisten Informationen verstehen nur Personen mit höherer Schulbildung. Nur die von uns selbstverfasste Broschüre ist auch für Hauptschulabsolventen verständlich.

Schlussfolgerungen: Die Texte helfen Patienten nur wenig, wenn es darum geht, sich für die Teilnahme an einer Reha zu entscheiden oder sich auf eine Reha vorzubereiten. Die herausgebenden Stellen sind mit der Aufgabe, Informationstexte verständlich zu formulieren, oft überfordert und sollten erwägen, professionelle Hilfe zu suchen oder Mitarbeiter fortbilden zu lassen.

Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

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