Eine unbequeme Wahrheit – Zukunftsforscher Horx: Der Patient wird zunehmend zu seinem eigenen Gesundheitsmanager.

Das Internet und seine Möglichkeiten, gezielt zu recherchieren, macht kranke Menschen von Bittstellern zu aufgeklärten Co-Therapeuten. Vom Arzt wird einfühlsame Beratung auf Augenhöhe erwartet. Das Zukunfts institut stellt hier einen massiven Nachholbedarf innerhalb der Ärzteschaft fest.

Eine unbequeme Wahrheit – Springer Professional Media, Bereich Medizin

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Palliative Chemotherapien verbessern die Lebensqualität nicht

Krebspatienten im Endstadium profitieren offenbar nicht mehr von einer Chemotherapie. Sind die Betroffenen noch in guter körperlicher Verfassung, sinkt ihre Lebensqualität, einer US-Studie zufolge, sogar gegenüber denen, die keine solche Maßnahme mehr erhalten.

Palliative Chemotherapien verbessern die Lebensqualität nicht – SpringerMedizin

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Löst Aluminium Brustkrebs aus?

Brustkrebs ist mit Abstand die häufigste Krebserkrankung der Frau in der westlichen Welt. Umweltfaktoren zählen bei 90 % der Brustkrebserkrankungen zu den Ursachen. Die Häufigkeit, mit der der Tumor im äußeren oberen Teil der Brust entsteht, ist in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich hoch angestiegen. Aluminiumsalze als Bestandteil von Deodorantien und Antitranspirantien werden in höherem Maße vom Körper aufgenommen als bislang vermutet. Ihre Toxizität auf gesunde und kranke Brustgewebszellen umfasst verschiedene gut dokumentierte Pathomechanismen. Im Sinne der Primär- und Sekundärprävention muss das potenziell krebsauslösende Potenzial von Aluminium und seine Verwendung in schweißhemmenden Deodorantien neu bewertet werden. Aus dem gleichen Grund muss der Zugang zu einer gezielten Diagnose und Therapie von Aluminiumbelastungen erleichtert werden.

Thieme E-Journals – Deutsche Zeitschrift für Onkologie / Abstract

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Sucht Schweiz: Krebserregende Wirkung von Alkohol ist wenig bekannt

95.8% der Bevölkerung meint, über die Auswirkungen des Alkoholkonsums ausreichend informiert zu sein. Tatsächlich ist dies aber nur teilweise der Fall, wie eine Studie von Sucht Schweiz nachweist. Vor allem der Zusammenhang mit Krebs ist mehrheitlich nicht bekannt, aber auch die Grenze zum Risikokonsum wird von einem Teil der Befragten zu hoch eingeschätzt.

Sucht Schweiz: Krebserregende Wirkung von Alkohol ist wenig bekannt | Medienmitteilung Sucht Schweiz / Addiction Suisse / Dipendenze Svizzera

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Chronischer unspezifischer Rückenschmerz: Prognose und Verlauf

Chronischer Rückenschmerz gilt als eine der häufigsten muskuloskelettalen Erkrankungen und führt zu einem hohen Grad krankheitsbedingter Beeinträchtigungen. So haben z. B. 40–50 % der Bevölkerung in den Niederlanden einmal innerhalb von 12 Monaten Rückenschmerzen. Bislang gibt es aber noch zu wenige Daten über den Krankheitsverlauf beim chronischen nicht spezifischen Rückenschmerz und darüber, welche Faktoren diesen beeinflussen.

Thieme E-Journals – Journal Club Schmerzmedizin / Abstract

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Vergesslichkeit

Ein gewisses Maß an Vergesslichkeit kennt wohl jeder aus seinem alltäglichen Leben: Mal kann man sich Namen, Termine oder Telefonnummern nicht merken, mal vergisst man seinen Hausschlüssel im Büro oder das Portmonee im Restaurant.

Bei Vergesslichkeit ist der Vorgang, in dem der Mensch Informationen aufnimmt, im Gehirn speichert und abruft, an irgendeiner Stelle (evtl. auch an mehreren gleichzeitig) gestört. Dies kann harmlose Gründe haben: Oft ist Vergesslichkeit auf eine vorübergehende Ablenkung oder auf kurzfristigen Stress zurückzuführen. Bis zu einem gewissen Ausmaß ist es also vollkommen normal, vergesslich zu sein.

Vergesslichkeit – was ist normal, was zu viel? – Onmeda.de

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Selbstwirksamkeit vermittelt Verbindung zwischen chronischen Schmerzen und Depression

Chronische Schmerzen und psychische Erkrankungen wie Ängste und Depressionen treten oft in Verbindung auf. Zugleich leiden depressive Menschen häufig stärker unter Schmerzen, da ihre Schmerzbewältigungskompetenzen beeinträchtigt sein können. US-Forscher haben bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen untersucht, ob sich eine Besserung der depressiven Symptome auch auf die Schmerzen auswirkt – und die Frage gestellt, ob die persönliche Einschätzung der Betroffenen, wie sie mit den Schmerzen zurechtkommen (Selbstwirksamkeitserwartung) dabei eine Rolle spielt.

Thieme E-Journals – Journal Club Schmerzmedizin / Abstract

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Psychische Belastung und psychosoziale Unterstützung älterer Krebspatienten

Hintergrund
Obwohl Krebserkrankungen bei älteren Menschen deutlich häufiger auftreten als bei jüngeren, erfuhr die psychoonkologische Betreuung älterer Patienten mit einer Krebserkrankung bisher nur wenig Beachtung.

Fragestellung
Welche Belastungsfaktoren sind typisch für ältere Krebspatienten? Welchen psychosozialen Versorgungsbedarf haben ältere Krebspatienten und welche spezifischen psychotherapeutischen Verfahren stehen für die Versorgung älterer Krebspatienten zur Verfügung?

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Psychologie – Validität und Sensitivität von EQ-5D und KIDSCREEN-10 bei Kindern mit ADHS

Die Verwendung von Fragebögen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität hat sich über die letzten Jahrzehnte in der klinischen und gesundheitsökonomischen Praxis etabliert. Ziel der Studie von Bouwmans et al. war, einen generischen, präferenzbasierten Fragebogen zur Messung der Lebensqualität für Erwachsene (EQ-5D) mit einem Lebensqualitätsfragebogen speziell für Kinder und Jugendliche (KIDSCREEN-10) zu vergleichen.

Quelle: Thieme E-Journals – Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement / Abstract

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Ist Arbeit im Alter gesund? Erkenntnisse aus Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft

Ziel der Studie: Arbeiten in der zweiten Lebenshälfte ist individuell und gesellschaftlich bedeutsam. Ziel der Studie ist es, die subjektive Gesundheit von älteren, insbesondere jenseits des gesetzlichen Renteneintrittsalters erwerbstätigen oder mithelfenden Personen in Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft mehrdimensional zu beschreiben.

Methode: Es wird eine 3-stufige, proportional nach regionalem Populationsumfang geschichtete Zufallsstichprobe gezogen und eine querschnittliche Fragebogenerhebung durchgeführt (persönliche Ausgabe der Fragebögen, postalischer Rücklauf n=3 176, 39,1%). Die Ergebnisse der Stichprobe (Männer 59.8%, mindestens 65 Jahre 60,8%, kleinste/kleine Betriebe 61,8%) sind verallgemeinerbar.

Ergebnis: Die Lebenszufriedenheit ist im Vergleich zur deutschen Bevölkerung ähnlicher Alterskohorte etwa gleich. Im Vergleich zum gewerblich-technischen Bereich liegen deutlich weniger körperliche Beschwerden, weniger Befindensbeeinträchtigungen und eine sehr deutlich höhere Arbeitsfreude vor. Die Gesundheitsindikatoren sind unabhängig von betrieblichen Strukturen, aber mit Alter und Geschlecht assoziiert – beim Alter teils nicht-linear.

Schlussfolgerung: Die Untersuchung zeigt, dass Arbeit im Alter eine Quelle für subjektive Gesundheit sein kann. Möglicherweise ist die Betriebsnachfolge in Familienunternehmen gesundheitsrelevant. Die Befunde dürften mindestens auf strukturähnliche Agrarregionen sowie das Handwerk übertragbar sein. Sie stützten die individuelle Auseinandersetzung mit und die gesellschaftliche Debatte um ein positives Alters- und Alternsbild.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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