Charakteristisch für das deutsche Gesundheitssystem ist eine Desintegration der verschiedenen Leistungsbereiche im medizinischen und pflegerischen Behandlungsprozess. Mit der „integrierten Versorgung” (IV) hat der Gesetzgeber die Möglichkeit einer sektorenübergreifenden Leistungs- und Vergütungsform eröffnet (GKV-Gesundheitsmodernisierungsgesetz, § 140a-d SGB V) und damit die Voraussetzungen für eine engere Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Leistungserbringern der Gesundheitsversorgung geschaffen. Organisationsübergreifende und interdisziplinäre Arbeitszusammenhänge erfordern den Aufbau neuer Strukturen, um die unterschiedlichen Kompetenzen, Ressourcen und Interessen der beteiligten Kooperationspartner effektiv zu koordinieren. Ziel der Studie war die Identifizierung von Faktoren erfolgreicher Kooperationsbeziehungen im Rahmen integrierter Versorgungsleistungen bei Knie- und Hüftgelenkersatz. Am Beispiel des (continue reading…)
Tag: Endoprothetik
Erfolgsfaktoren integrierter Versorgungsprozesse in der Endoprothetik: Ergebnisse einer qualitativen Prozessanalyse
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