Krankheit und Arbeitsrecht

Die Erkrankung von Arbeitnehmern führt zu einer ganzen Reihe von Problemstellungen im Arbeitsrecht. Immer wieder entstehen Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die nicht selten vor den Arbeitsgerichten enden. Die Konfliktsituation ist dabei durch die Gesetzeslage vorgegeben. Die Gesetze legen den Arbeitgebern eine Reihe von Pflichten im Krankheitsfall von Mitarbeitern auf, die schnell zu einer Verärgerung auf Arbeitgeberseite führen, wenn das Gefühl entsteht, es gehe nicht alles mit rechten Dingen zu. Deshalb ist es für beide Arbeitsvertragsparteien wichtig, die gesetzlichen Vorgaben zu kennen und diese auch einzuhalten, damit Konfliktsituationen möglichst vermieden werden.

Thieme E-Journals – B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport / Abstract

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„mental moving“ – Prävention durch Neuroplastizität

Den Erkrankungen des Gehirns wird in den kommenden Jahrzehnten eine enorme Steigerung prognostiziert. Das Konzept „mental moving“ will diesen präventiv begegnen, indem es durch Verbindung von körperlicher, sensomotorischer Aktivität und mentalen Zusatzforderungen die Neuroplastizität erhöht und damit die Gehirnleistungsfähigkeit steigert. Methodische Aspekte und Einsatzbereiche werden vorgestellt.

Thieme E-Journals – B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport / Abstract

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Ist Sitzen eine tödliche Aktivität?

Die Bedeutung körperlicher Aktivität als tragende Säule von Gesundheit und Wohlbefinden ist
umfangreich belegt. Es liegt auch ausreichende Evidenz dafür vor, dass mindestens moderate
körperliche Aktivität in einem Umfang von 150 Minuten pro Woche geeignet ist, das Risiko
für die meisten chronischen Erkrankungen zu senken. Allerdings zeigen die vorliegenden
epidemiologischen Zahlen, dass die wenigsten Menschen diese Minimalforderung erreichen.
Inzwischen steigt auch die Evidenz dafür, dass der „Antipode der körperlichen Aktivität“,
das Sitzen, extremes Risikopotenzial für die Entstehung chronischer Erkrankungen hat und
deshalb aus präventiver Perspektive auf der Interventionsebene dringend zu beachten ist.
In dem Beitrag werden die Epidemiologie des Sitzens, der Forschungsstand und die damit
verbundenen Pathomechanismen vorgestellt.

Thieme E-Journals – B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport / Abstract

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Veranstaltungshinweis: Selbstmanagement nach dem Zürcher Ressourcen Modell ZRM®

Ein Veranstaltungshinweis zu einer Fortbildung in Motivationsarbeit und Umgang mit „schwierigen Patienten“ des Zentrums Patientenschulung:

 18.-19. Juli 2014 – Selbstmanagement nach dem Zürcher Ressourcen Modell ZRM®

Im Workshop werden verständlich und anschaulich die theoretischen Grundlagen erläutert, die zum Einsatz von ZRM® benötigt werden. Inhaltlich werden wir ZRM® aus zwei Perspektiven betrachten. Erstens als therapeutisches Mittel für die Arbeit zur Motivierung der Patienten und zweitens als eigene Ressourcenstärkung für die Behandler. Jeder Teilnehmer wird die praktische Anwendung von ZRM® bei der Erarbeitung seines persönlichen Motto-Ziels erleben. Quasi als Parallelprozess bekommt jeder Teilnehmer zudem das Handwerkszeug vermittelt, wie er seinen „schwierigen Patienten“ ZRM® anbieten kann.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Referent: Dipl.-Psych. Roland Denzler

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Burn-out wirksam vorbeugen mit bewegungsbezogenen Interventionen?

Sowohl Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit im Allgemeinen als auch die Zusatzdiagnose Burn-out im Speziellen haben in den letzten Jahren zugenommen bzw. sind öfter diagnostiziert worden. Der präventive Nutzen von bewegungsbezogenen Interventionen im Hinblick auf Burn-out ist bisher unzureichend aufgearbeitet. Hierzu wurde ein narratives Review durchgeführt. Speziell zur Prävention von Burn-out ließen sich lediglich 4 Interventionsstudien identifizieren, von denen nur in einer eine randomisierte Gruppenzuteilung stattgefunden hat. Die Maßnahmen reichen von einem reinen Ausdauertraining über 2 mehrdimensionale Bewegungsprogramme bis hin zum rein selbstgesteuerten, Incentive-gestützten Training. Im Hinblick auf das Outcome Burn-out scheinen bewegungsbezogene Interventionen Effekte zu erzielen, die vergleichbar mit denen kognitiver Interventionen sind. Ein höheres Ausmaß an Bewegung steigert möglicherweise die Wirkung. Die Befunde dieser Übersicht und die Erkenntnisse zu Wirkungen von Bewegung auf Burn-out-nahe Konstrukte verleihen der Notwendigkeit Nachdruck, dass existierende bewegungsbezogene Interventionen verbreitet und evaluiert werden.

Thieme E-Journals – B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport / Abstract

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Tabakentwöhnung in Rehabilitationskliniken: Outcome und Prädiktoren der Teilnahme

Die Studie untersucht Eigenschaften von Teilnehmern und Nichtteilnehmern eines modernen Tabakentwöhnungsprogramms für Rehabilitationskliniken sowie die Effekte des Programms auf das Rauchverhalten der Teilnehmer.
Rauchende Patienten (N=313) aus 10 bayerischen Reha-Kliniken, davon 203 Teilnehmer und 110 Nichtteilnehmer eines neu implementierten Gruppenprogramms, wurden bei Aufnahme und Entlassung zu Soziodemografie, Rauchverhalten und Änderungsbereitschaft schriftlich befragt.
Univariate Analysen ergaben keine Unterschiede zwischen Kursteilnehmern und Nichtteilnehmern hinsichtlich Soziodemografie und Rauchverhalten. Die multivariate Analyse identifizierte eine höhere Aufhörintention, das Stadium der Absichtsbildung und den Familienstand „ledig“ als signifikante Prädiktoren der Teilnahme. Im Rahmen der Reha führten 42,6% der Kursteilnehmer einen Rauchstopp durch, 18,2% blieben bis zum Reha-Ende abstinent (Intention-to-treat). Diese Raten sind signifikant höher als bei Nichtteilnehmern (Stopp: 16,9%; Abstinenz: 1,8%).
Für die Teilnahme an einem Tabakentwöhnungsprogramm in der Reha ist in erster Linie die Aufhörmotivation entscheidend. Das untersuchte Programm kann aufhörwillige Raucher beim Rauchstopp unterstützen.

Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

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Hohe globale Belastung durch psychische Erkrankungen

In der Global Burden of Disease Study (GBD) von 1990 war jede fünfte Behinderung auf eine psychische Krankheit oder Suchterkrankung zurückzuführen. Die Ergebnisse von 2010 zeigen die Verschärfung der Lage: Weltweit waren mentale Störungen und Substanzmissbrauch die führende Ursache nicht tödlicher Krankheiten.
Lancet 2013; 382; 1575–1586

Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Psychologie – Hypochonder profitieren von kognitiver Verhaltenstherapie

Hypochondrie ist ein häufiges Phänomen in der Gesellschaft, aber auch in der Primär- und Sekundärversorgung von Patienten. Die resultierenden Belastungen für das Gesundheitswesen sind hoch, da die Betroffenen aus Angst vor einer ernsten Erkrankung wiederholt Ärzte aufsuchen, was wiederum häufig weitere Untersuchungen nach sich zieht. P. Tyrer et al. untersuchten nun bei Krankenhauspatienten, die unter Hypochondrie litten, die Wirksamkeit und Kosteneffektivität einer modifizierten kognitiven Verhaltenstherapie.

Thieme E-Journals – Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement / Abstract

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Programm der Jahrestagung ist online

Die 33. Jahrestagung des AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Bund mit dem Tagungsthema:

Optimierung der Rehabilitation – Beiträge der Psychologie

findet vom 26.-28.09.2014 im Bildungszentrum Erkner bei Berlin statt.

Das Programm der Jahrestagung ist nun online.

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Anmeldung, Information
Sektion Klinische Psychologie
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e. V.
Geschäftsstelle Frau Heike Gilles
Kirchstr. 3b, 56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 02624 / 942 77 40 • Fax: 02624 / 942 77 41
info@bdp-klinische-psychologie.de

 

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Imaginatio – Vorstellungstraining bei Rückenschmerzen

Eine Patientin mit chronischen Rückenschmerzen trainierte fünf Wochen lang – allerdings ohne eine einzige aktive Bewegung. Ihr Physiotherapeut Christoph Kaminski berichtet, warum die Therapie dennoch erfolgreich war.

Thieme E-Journals – physiopraxis / Abstract

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