Zeit- und Personalaufwand für stationäre psychoonkologisch-psychotherapeutische Versorgung

Ziel der Studie war es zu erfassen, wie viele Krebspatienten im Akutkrankenhaus durch eine in Vollzeit angestellte Person psychoonkologisch-psychotherapeutisch versorgt werden können. An 6 Krankenhäusern wurden im Verlauf von 2 Jahren alle psychoonkologischen Leistungen und deren Dauer dokumentiert. Für insgesamt 4 947 Patienten wurden 20 366 psychoonkologische Leistungen erbracht. Im ersten Jahr konnten mit einer Vollzeitstelle 351, im zweiten Jahr 436 Patienten versorgt werden. Die häufigste Interventionsart waren supportive Einzelgespräche (22%) mit einer durchschnittlichen Dauer von 29 min.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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Adipositas und Depressions- und Angstsymptome ­bei prä- und post-menopausalen Frauen: Ein Vergleich verschiedener Adipositasmaße

Die Studie untersucht Unterschiede in der Auftretensrate depressiver und ängstlicher Symptome zwischen über- und normalgewichtigen Frauen vor bzw. nach der Menopause. Bei einer Bevölkerungsstichprobe von 1 416 Teilnehmerinnen des KORA-Survey F3 2004–2005 (35–74 Jahre) wurden Körpermassenindex (BMI), Taillenumfang (WC), Taille-Hüft-Verhältnis (WHR) und Taille-Größe-Verhältnis (WHtR) in einer körperlichen Untersuchung gemessen. Depression und Angst wurden mit der Hospital Anxiety and Depression Scale erhoben. Im Vergleich zu Normalgewicht war Adipositas mit Depression bei prämenopausalen Frauen assoziiert.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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Wirksamkeit eines Internet-gestützten Nachsorgeangebots für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen

Chronische Rückenschmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität Betroffener und sind mit ­erheblichen gesellschaftlichen Kosten verbunden. Schmerztherapie zielt daher auf nachhaltige Verhaltensänderungen, um mittelfristig die Schmerz­entwicklung positiv zu beeinflussen.

Methode:

Im Anschluss an die multimodale Schmerztherapie wurden N=334 Patienten zufällig der treatment as usual (TAU) oder der Nachsorgegruppe zugewiesen. Primärer Endpunkt war 12 Monate nach Abschluss der Behandlung und primäres Zielkriterium die Schmerzintensität. Sekundäre Zielkriterien waren die körperliche Funktionsfähigkeit, die Lebensqualität sowie die Arbeitsfähigkeit.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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Verlängerungen ambulanter Psychotherapien: Eine Studie zu Patienten-, Therapeuten-, Behandlungs- und Verlaufsmerkmalen

Aufgrund der höheren Behandlungskosten stehen Therapieverlängerungen bei den Kostenträgern auf dem Prüfstand. In dieser Studie wurde anhand einer störungsheterogenen Stichprobe (N=810) untersucht, was Patienten mit Therapieverlängerung charakterisiert und welchen Effekt die verlängerte Therapie auf die Symptomatik der Patienten hat. Therapieverlängerungen waren häufiger bei stark belasteten Patienten, beim Vorhandensein einer tragfähigen therapeutischen Beziehung und bislang geringem Therapieerfolg anzutreffen. Der Vergleich adjustierter Skalenmittelwerte zeigte, dass die Symptomatik am Ende der ersten Therapieetappe bei Patienten mit späterer Verlängerung vergleichsweise hoch war.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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Umgang mit Alpträumen in der Allgemeinbevölkerung: Eine Online-Studie

Die vorliegende Studie untersuchte mögliche Umgangsformen mit Alpträumen in der Allgemeinbevölkerung mit der Frage, ob diese Strategien als hilfreich eingeschätzt werden. Eine breit angelegte Online-Stichprobe (N=2 872, Altersmittelwert 43 Jahre) wurde erhoben. Ca. 11,5% der Befragten gab an, dass sie einmal pro Woche oder häufiger unter Alpträumen leiden.

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Selbstselektionsprozesse bei der Wahl des therapeutischen Ausbildungsverfahrens: Unterschiede in therapeutischen Haltungen, Persönlichkeitseigenschaften und dem Mentalisierungsinteresse

Ziel: Therapieverfahren weisen starke Unterschiede in psychologischen Grundannahmen und praktischen Vorgehensweisen auf, woraus sich Fragen nach der Passung von Psychotherapeut und Verfahren ergeben. Diese Arbeit untersucht den Einfluss von therapeutischen Haltungen, Mentalisierungsinteresse und Persönlichkeitseigenschaften auf die Wahl des Verfahrens.
Methodik: Es wurden 184 Teilnehmer der 3 Richtlinienverfahren in Deutschland zu Beginn ihrer Ausbildung mittels Fragebögen untersucht.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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Diagnostik und Verlauf von kognitiven Fähigkeiten bei älteren Menschen

Zu den Standardaufgaben von Ärzten und Ärztinnen in Gesundheitsämtern gehört seit jeher die Entwicklungsdiagnostik von Kindern. Angesichts der zunehmenden Anzahl von dementiellen Erkrankungen in Deutschland rückt eine Entwicklungsdiagnostik im Alter stärker in den Mittelpunkt. Eine solche Diagnostik gibt Auskunft darüber, ob die untersuchte Person sich unauffällig und altersentsprechend entwickelt oder ob die in der Untersuchung erzielten kognitiven Leistungen Hinweise auf einen pathologischen (dementiellen) Prozess geben.

Es werden 2 Tests zur Erfassung von kognitiven Leistungen im Alter vorgestellt: die Wechsler Adult Intelligence Scale (WAIS-IV) und der Syndrom-Kurztest (SKT), ein Test zur Erfassung von Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen. Ferner werden Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen beiden Verfahren beschrieben.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheits­einrichtungen (DNRfK)

Im Rahmen eines BMG-Modellprojektes wurde der Aufbau des Deutschen Netzes Rauch­freier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen (DNRfK) nach dem Kodex des ENSH-Global Network for  Tobacco-Free Health-Care Services evaluiert. Zu diesem Zweck wurde eine Totalerhebung der Mitgliedseinrichtungen mittels Onlinefragebogen (78 Items) durchgeführt (N=181 Mitgliedseinrichtungen; Ausschöpfungsquote: 67,4%). Zum Stichtag waren 17% auf Silber Level, 43% auf Bronze Level zertifiziert und 40% noch ohne Zertifizierung.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Depression und Gedächtnis: Gedächtnisleistungen im Vergleich zwischen Depressiven und Gesunden

Die Studie untersucht, ob Patienten mit erstmaliger und rezidivierender Depression Beeinträchtigungen in ihrer Gedächtnisleistung im Vergleich zu Gesunden aufweisen. Es werden Gedächtnisleistungen in Aufgaben des freien Abrufs und in Wiedererkennungsaufgaben untersucht und verglichen.

Gedächtnisleistungen von 200 depressiven Patienten in ambulanter oder stationärer Behandlung und 200 Gesunde wurden unter Verwendung einer psychometrischen Testbatterie erhoben. Die Datenauswertung erfolgte deskriptiv sowie inferenzstatistisch mittels Analysen von Mittelwertsunterschieden und Heterogenitätsanalysen von Effektgrößen.

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Psychoneuroimmunologie des Lebenslaufs: Einfluss von Stress in der Kindheit auf Immunfunktionsstörung und entzündliche Erkrankung im weiteren Leben

Es ist klar belegt, dass Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern mit schweren Entzündungserkrankungen im Erwachsenenalter (u. a. Krebs, Herz-Kreislauferkrankung, Autoimmunkrankheiten) und geringerer Lebenserwartung verbunden ist. Diese Übersichtsarbeit thematisiert die psychoneuroimmunologischen Wirkwege dieses Zusammenhangs. Chronische Stressoren interferieren sehr früh mit jenen protektiven Mechanismen des biologischen Stresssystems, mittels derer normalerweise potentiell schädliche Entzündungsprozesse zurückreguliert werden.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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