Angehörige von Schmerzpatienten sollten in die Behandlungsprogramme mit einbezogen werden.

Frauen, deren Ehepartner wegen Schmerzen des Bewegungsapparates in Behandlung ist, neigen dazu, solche Schmerzen ebenfalls zu entwickeln. Das zeigt eine Studie der Keele University, Stoke-on-Trent, Großbritannien (Abstract Campbell et al, The influence of partners on musculoskeletal consultations in primary care patients). „Denkbare Erklärungen dafür sind, dass Ehepaare ähnlichen Umweltfaktoren ausgesetzt sind und möglicherweise ähnliche Konzepte von Krankheit entwickeln“, sagte Studienautor Dr. Paul Campbell. „Soziale Faktoren und die Rolle von Partnern sollten in der Betreuung von Menschen, die an Schmerzen des Bewegungsapparates leiden, berücksichtigt werden.“

Quelle: Partner leiden mit – Springer Professional Media, Bereich Medizin

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Ergebnisse der Delegiertenwahl der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg liegen vor

Vergangenen Freitag wurden unter Aufsicht von Wahlleiter RA Dr. J. B. Steck und dem Wahlausschuss die Stimmen der diesjährigen Kammerwahl ausgezählt. Insgesamt nahmen 2780 von aktuell 4770 wahlberechtigten Kammermitgliedern an der Wahl teil, was einer Beteiligung von 58,3% entspricht.

Die Liste „Die Angestellten“ erhielt 264 Stimmen (12,3%) und erreicht damit 4 Sitze in der Vertreterversammlung.

Die genauen Wahlergebnisse sind hier zu finden.

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Erfassung von Emotionsregulationsstrategien–eine Übersicht

Die vorliegende Übersicht stellt Verfahren zur Erfassung von Emotionsregulationsstrategien im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter zusammen. Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren im Kindes- und Jugendalter sowie Fragebögen des Erwachsenenalters, für die eine validierte deutschsprachige Übersetzung vorliegt, werden betrachtet und hinsichtlich qualitativer Standards und psychometrischer Gütekriterien diskutiert.

Quelle: Erfassung von Emotionsregulationsstrategien–eine Übersicht – Psychologische Rundschau – Volume 64, Number 4 / 2013 – Hogrefe Verlag

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Schreibtherapie nach traumatischen Belastungen: Therapieansätze und Wirkmechanismen

Das (schriftliche) Mitteilen von Informationen, Gedanken und Gefühlen zu persönlich relevanten Themen wird mit positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit assoziiert. Anwendungsmöglichkeiten des expressiven Schreibens als psychotherapeutische Intervention bei Belastungsfolgen durch belastende/traumatische Lebensereignisse wurden auch im klinischen Kontext intensiv diskutiert. Strukturelle und inhaltliche Variationen des ursprünglich von Pennebaker entwickelten Schreibparadigmas zeigen jedoch sehr unterschiedliche Effekte hinsichtlich allgemeiner psychischer Gesundheitsparameter und der posttraumatischen Belastungssymptomatik. Dieser Übersichtsartikel präsentiert aktuelle Befunde zu Einsatzmöglichkeiten und Wirksamkeit des expressiven Schreibens bzw. schreibtherapeutischen Ansätzen bei posttraumatischen Belastungsstörungen.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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Psychiatrie und Suizidalität: Ein Beziehungskapitel fruchtbarer Erschütterung

In dieser Arbeit soll der Suizid aus seiner abgespaltenen und bedrohlichen Rolle für die Psy­chiatrie gelöst werden. Einer Hermeneutik des Suizids und das klinisch unterschiedliche Lebensrisiko werden dargestellt. Wird die Abspaltung des Suizids überwunden, ergibt sich für die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung ein Perspektivwechsel. Nicht Krankheit und Suizid sind dann die Objekte, sondern eine Hilfestellung für die Herausforderungen des Lebens. Die Integration menschlicher Suizidmöglichkeit schafft eine befreite Behandlungs- und Beziehungsperspektive. Sorgfalt und nicht Schuld ist dann der Antrieb.

Quelle: Thieme E-Journals – Balint Journal / Abstract

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Workshop: Psychoedukation bei chronischen Schmerzen – Freitag, den 31.01.2014 in 88339 Bad Waldsee

Wer  die  Arbeit  mit  chronisch  Schmerzkranken  kennt,  weiß  um  die  besondere Herausforderung,  wenn  es  um  die  Vermittlung  bio-psycho-sozialer  Zusammenhänge  geht.  Patienten  sind  oft  der  Überzeugung,  jeder  Schmerz  sei  nur  ein  lokales Geschehen  und  jeder  Schmerz  weise immer auf einen körperlichen Defekt hin.
Im  Workshop  werden  grundlegende Informationen,  Strategien  und  Techniken zur  Vermittlung  von  zentralen  Mechanismen  der  Schmerzverarbeitung  dargestellt.

Workshop mit Dipl.-Psych. H.-G. Nobis, Psychologischer Psychotherapeut
Ltd. Psychologe der Abt. Orthopädische Psychosomatik, MEDIAN Klinik am Burggraben, Bad Salzuflen

am Freitag, 31. Januar 2014, 9.00 – 13.00 Uhr
Städtische Rehakliniken Bad Waldsee

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Rauchen kann die Schmerzempfindlichkeit beeinflussen

Raucher und ehemalige Raucher haben eine geringere Toleranz gegen Schmerzen als Menschen, die nie Zigaretten konsumiert haben. Das zeigt eine neue norwegische Studie, die beim EFIC-Kongress in Florenz vorgestellt wurde. Eine schottische Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Schmerzempfindlichkeit, Rauchen und Depression.

Quelle: Geringere Schmerztoleranz – Springer Professional Media, Bereich Medizin

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Soziale Zurückweisung verstärkt die Schmerzempfindung.

Ausgrenzung und soziale Zurückweisung hinterlassen nicht nur seelische Schmerzen, sie führen auch dazu, dass körperliche Schmerzen verstärkt wahrgenommen werden. Das zeigt eine neue Studie aus Portugal, die auf dem Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC in Florenz vorgestellt wurde.

Soziale Zurückweisung erhöht die Intensität, mit der körperliche Schmerzen wahrgenommen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Portugiesischen Katholischen Universität und der Universität Lissabon

Quelle: Nicht nur die Emotionen werden beeinflusst – Springer Professional Media, Bereich Medizin

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Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

Die Kernsymptomatik der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) besteht in Symptomen des Wiedererlebens, der Vermeidung und der Übererregung. Die Häufigkeit der PTBS ist interkulturell abhängig von der Häufigkeit und Intensität traumatischer Ereignisse in der entsprechenden Region. Für Mitteleuropa liegen die 12-Monats-Prävalenzen bei 0,7 % (Deutschland) bis 2,4 % (Frankreich), wobei Frauen häufiger als Männer eine PTBS entwickeln. Die anstehenden Revisionen des DSM und der ICD werden die Kriterien leicht verändern.

Quelle: Thieme E-Journals – PSYCH up2date / Abstract

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Aktualisierung der Reha-Therapiestandards

Die Reha-Therapiestandards müssen kontinuierlich auf der Grundlage des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstandes überarbeitet werden. Im Rahmen eines Projektes der DRV sollen alle Reha-Therapiestandards (Koronare Herzkrankheit, Chronischer Rückenschmerz, Diabetes mellitus Typ 2, Schlaganfall, Brustkrebs, Alkoholabhängigkeit, Hüft- und Kniegelenkersatz, Depressive Störungen, Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale, Adipositas oder Neurodermitis) anhand der Erfahrungen der Reha-Qualitätssicherung überarbeitet und mit Hilfe neuer Forschungsergebnisse aktualisiert werden. Das Projekt wurde an die Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (AQMS) des Universitätsklinikums Freiburg in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universität Würzburg vergeben.

Quelle: Reha-QS Newsletter Nr. 8 der DRV-Bund vom 26.11.2013

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