Alkoholabhängigkeit: Die bagatellisierte Sucht

Monika Vogelgesang [aartikel]3453600487:right[/aartikel]
Die Alkoholabhängigkeit ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Sie geht mit erheblichen negativen psychosozialen, körperlichen und ökonomischen Folgen für den Betroffenen einher. Gravierend sind auch die Schädigungen für sein Umfeld und die gesamte Gesellschaft. Im Folgenden werden Hintergründe, Diagnosekriterien und Therapie dieser häufig bagatellisierten biopsychosozialen Störung im Überblick dargestellt.

Quelle: Thieme E-Journals – PiD – Psychotherapie im Dialog / Abstract.

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Tabakabhängigkeit: Die unbeachtete Sucht

Dagmar Kraft, Volker Köllner [aartikel]3596192420:right[/aartikel]
Tabakabhängigkeit ist die häufigste und gefährlichste Abhängigkeitserkrankung in Deutschland. 33 % der Konsumenten sind abhängig. Jährlich sterben ca. 110 000 Menschen durch aktiven Tabakkonsum, hinzu kommen ca. 3300 Tote durch Passivrauchen. Menschen, die in ihrer Biografie frühen Traumatisierungen oder Vernachlässigungen ausgesetzt waren, haben ein höheres Risiko, sich im Erwachsenenalter durch Rauchen selbst zu schädigen. Verhaltenstherapeutische Strategien haben sich als besonders wirksam bei der Tabakentwöhnung erwiesen. PsychotherapeutInnen sollten ihre rauchenden KlientInnen mit Methoden der motivierenden Gesprächsführung zur Abstinenz motivieren und ihnen, wenn gewünscht, Unterstützung bei der Überwindung ihrer Abhängigkeit oder ihres selbstschädigenden Verhaltens anbieten.

Quelle: Thieme E-Journals – PiD – Psychotherapie im Dialog / Abstract.

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Internet- und mediengestützte Therapie

Hans Kordy [aartikel]3131650117:right[/aartikel]
In der Interneteuphorie um die Jahrtausendwende starteten einige Wagemutige erste Initiativen zu dem, was heute E-Mental Health genannt wird. Seither wächst die Evidenz für den Nutzen von spezifischen E-Mental Health Angeboten für die Gesundheitsversorgung. Einige Ansätze haben sich wissenschaftlich soweit bewährt, dass die Übertragung in die Regelversorgung versucht werden kann. Andere haben in Studien viel versprechende erste Ergebnisse gezeigt und wieder andere haben deutliche Hinweise geliefert, dass sich nicht alle Hoffnungen erfüllen werden. In diesem Beitrag möchten wir zur Diskussion stellen, was wir in den zurückliegenden gut 10 Jahren aus unseren diversen E-Mental Health-Projekten und beim Blick auf Projekte in Nachbars Garten gelernt haben und welche Schlüsse wir daraus für die Zukunft von E-Mental Health in der Gesundheitsversorgung und Forschung ziehen.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract.

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Wenn der Körper sich erinnert

WALTRAUD SCHWAB [aartikel]3887552784:right[/aartikel]
Mit Imaginationen können Erkrankte ihre Symptome lindern. Mitunter zumindest. Der Arzt Wolfgang Loesch hilft ihnen dabei.

Wer IKP macht, muss mitarbeiten wollen. Jeden Tag. In tiefenentspanntem Zustand begeben sich die Patienten auf eine Gedankenreise, die sie die kranken Prozesse in ihren Körpern wahrnehmen lassen. Dann sollen sie versuchen, das, was sie wahrnehmen, in Bilder zu übertragen und entsprechend der biologischen und körperlichen Abläufe, die eine Krankheit heilen könnten, weiterzuspinnen.

Quelle – taz.de.

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Religiöse und spirituelle Einstellungen psychiatrischer Patienten

Thomas Reker, Ralph Menke [aartikel]3940636061:right[/aartikel]
Anliegen: Religion und Spiritualität wurden in der Psychiatrie als neurotisches oder psychopathologisches Phänomen, aber auch zunehmend als eigenständige Dimension und Ressource betrachtet.
Methode: In 3 Kliniken Erhebung religiöser und spiritueller Einstellungen in Bezug auf Therapie, Krankheitsbewältigung und Seelsorge bei Patienten mit schizophrenen oder affektiven Störungen; Messung der Religiosität durch die Zentralitätsskala des RST.
Ergebnisse: Von 216 Untersuchten schätzen sich 25 % als nicht religiös, 61 % als religiös und 14 % als hochreligiös ein. Kein signifikanter Einfluss von Diagnose, Schulbildung, Geschlecht, Krankheitsdauer und gesundheitlicher Selbsteinschätzung auf Religiosität, positive Korrelation mit höherem Lebensalter. Beurteilung der Krankenhausseelsorge als sehr hilfreich, Hinweise auf positive Effekte von Religiosität auf Krankheitsbewältigung.
Schlussfolgerungen: Religion und Spiritualität spielen für viele eine wichtige Rolle. Sie sollten stärker in der Praxis und Forschung berücksichtigt werden.

via Thieme E-Journals – Psychiatrische Praxis / Abstract.

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Arbeitsbezogene Erlebens- und Verhaltensmuster bei Patienten in der psychosomatischen Rehabilitation

M. Lange, U. de Vries, W. Franke, F. Petermann [aartikel]3456845804:right[/aartikel]
In der psychosomatischen Rehabilitation werden zunehmend berufsbezogene Interventionen angeboten. Um diese besser auf die Bedürfnisse der Patienten abzustimmen, soll die vorliegende Studie dazu dienen, das arbeitsbezogene Verhaltens- und Erlebensmuster dieser Patientengruppe zu untersuchen.
Es wurden die Daten von N=307 Patienten der stationären psychosomatischen Rehabilitation analysiert. Die Patienten bearbeiteten das Brief Symptom Inventory (BSI, Kurzform der SCL-90-R), den Patientenfragebogen zur Erfassung der Reha-Motivation (PAREMO-20), die Beschwerden-Liste von Zerssen (BL) und den Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM). Die AVEM-Ergebnisse wurden 4 Typen zugeordnet, die hinsichtlich klinischer Merkmale miteinander verglichen wurden.
Weiterlesen

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Dysfunktionale Emotionsregulation als grundlegendes Merkmal von Jugendlichen mit Angst- und depressiven Störungen

A. Kullik, F. Petermann [aartikel]3642052290:right[/aartikel]
Hintergrund: Depression und Angststörungen zählen zu den häufigsten Störungen im Jugendalter und treten oft komorbid auf. Ziel der Studie war es, Emotionsregulation als gemeinsamen sowie differenzierenden Einflussfaktor zu untersuchen.
Methode: Gematchte Stichproben von depressiven und ängstlichen Jugendlichen und eine Kontrollstichprobe (12 – 16 Jahre; n = 60) wurden hinsichtlich ihrer Emotionsregulation miteinander verglichen. Weiterlesen

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Anstellung im Fokus – Fachtagung von BPtK und ver.di

Vergütung und Leitungsfunktionen von Psychotherapeuten in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken waren die zentralen Themen der ersten gemeinsamen Fachtagung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am 18. Januar 2013 in Berlin. An der Veranstaltung nahmen rund 70 Interessierte teil.

Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer

Einen ausführlichen Bericht der Tagung mit der Möglichkeit die Vortragsfolien herunterzuladen finden Sie seit heute auf der Seite der Bundespsychotherapeutenkammer.

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Psychische und somatische Beschwerden bei Medizinstudierenden

Elmar Gräßel, Stefanie Lampen-Imkamp, Siegfried Lehrl, Kai Günter Kahl [aartikel]3842873808:right[/aartikel]
Anliegen: Prüfung, ob Körperbeschwerden, Angst und Depressivität bei Medizinstudenten häufiger als in der Normalbevölkerung sind.
Methode: Längsschnittstudie bei 146 der 150 Erstsemester-Medizinstudenten mit den Skalen „HADS-D“ und „GBB-24“.
Ergebnisse: Fast die Hälfte der Studienanfänger im Medizinstudium leiden an Auffälligkeiten im Bereich emotionaler und körperlicher Beschwerden. Studenten aus medizinnahen Familien sind in geringerem Umfang betroffen.
Schlussfolgerungen: Mit Screeningtests lassen sich frühzeitig Auffälligkeiten bei Medizinstudenten erkennen, die ohne Behandlung nicht remittieren.

Quelle: Thieme E-Journals – Psychiatrische Praxis / Abstract.

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Psychoonkologie – Krebsdiagnose erhöht Suizidrate und kardiovaskuläres Sterberisikio

Psycho-Skop – Rezensent(en): Peter Pommer [aartikel]3608957944:right[/aartikel]
Die Mitteilung einer Krebsdiagnose ist für Betroffene eine maximale psychische Belastung und kann Suizidhandlungen und stressbedingte kardiovaskuläre Todesfälle auslösen. F. Fang et al. haben die Häufigkeit solcher Ereignisse in einer schwedischen Kohortenstudie untersucht.

N Engl J Med 2012; 366: 1310-1318

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract.

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