Psychophysiologische Grundlagen viszeraler Schmerzen

Die Psychophysiologie viszeraler Schmerzen ist aufgrund der Invasivität ihrer Methoden und der Schwierigkeit, im Gastrointestinaltrakt verlässlich und reproduzierbar zu stimulieren und abzuleiten, weniger gut untersucht als beispielsweise die kardiale Psychophysiologie. Dennoch wurden in den vergangenen 30 Jahren eine Reihe von psychophysiologischen Phänomenen, beispielsweise die Wahrnehmung (Interozeption) viszeraler Stimuli, die Auswirkung von Emotionen und Belastungen auf viszerale Sensationen und der Einfluss viszeraler Vorgänge auf kortikale Verarbeitungsmuster, verlässlich dokumentiert und Unterschiede zwischen Gesunden und Patienten mit viszeralen Schmerzsyndromen untersucht. Als hilfreich hat sich v. a. die Anwendung neurophysiologischer Verfahren (kortikale Bildgebung und Stimulation) in den Untersuchungen erwiesen

Psychophysiologische Grundlagen viszeraler Schmerzen – Springer

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Arthrose – Arbeitsfähigkeit nach Gelenkersatz

Implantationen von Endoprothesen als Ersatz für Hüft- oder Kniegelenk gehören zu den häufigsten Operationen überhaupt. Sie sollen die Symptomatik, v. a. Schmerzen, vermindern, eine Einschränkungen der Mobilität aufheben und die Lebensqualität verbessern. Tun sie das tatsächlich? Im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit hat das eine Gruppe aus Toronto untersucht.

Osteoarthritis Cartilage 2013; 21: 1485–1493

Thieme E-Journals – Aktuelle Rheumatologie / Abstract

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Selbstregulation von Emotionen als Schutzfaktor gegen gesundheitliche Auswirkungen von Mobbing

Hintergrund: Der Zusammenhang zwischen Gesundheitsbeeinträchtigungen und Mobbing ist vielfach untersucht. Wenige Erkenntnisse liegen über die Bedeutung von selbstregulatorischen Mechanismen für die Gesundheit von Mobbingbetroffenen vor.
Fragestellung: Unterscheiden sich niedrig handlungsorientierte Mobbingbetroffene hinsichtlich der Stärke gesundheitlicher Symptome von hoch handlungsorientierten? Methode: An der Untersuchung nahmen 35 von Mobbing betroffene Patienten einer psychosomatischen Fachklinik teil. Variablen wurden mit standardisierten Verfahren (Mobbingfragebogen, Hakemp, SCL-90-R) untersucht.
Ergebnisse: Eine höhere Vielfalt konkreter Mobbinghandlungen bei niedriger selbstregulatorischer Kompetenz (Lageorientierung) ging mit einer signifikant erhöhten allgemeinen Symptombelastung einher. Bei hoher selbstregulatorischer Kompetenz
(Handlungsorientierung) zeigte sich demgegenüber unabhängig von der Mobbingvielfalt eine vergleichsweise niedrige allgemeine Symptombelastung.
Schlussfolgerungen: Die Fähigkeit zur selbstgesteuerten Regulation von Emotionen scheint vor den gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die mit einem sozialen Stressor wie Mobbing assoziiert sind, zu schützen.

Selbstregulation von Emotionen als Schutzfaktor gegen gesundheitliche Auswirkungen von Mobbing – Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie – Volume 43, Number 1 / 2014 – Hogrefe Verlag

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Rheumatoide Arthritis – Lebensstilfaktoren geben Aufschluss über Risiko

Durch die hohe Prävalenz der rheumatoiden Arthritis besteht ein großes Interesse daran, mehr über ihre Ätiologie zu erfahren. Lahiri et al. gingen deshalb der Frage nach, ob und welche Lebensstilfaktoren das Risiko, an einer entzündlichen Polyarthritis und einer rheumatoiden Arthritis zu erkranken, erhöhen.

Ann Rheum Dis 2014;73:219–226

Thieme E-Journals – Aktuelle Rheumatologie / Abstract

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Schmerzwahrnehmung – Welche Rolle spielt der Hormonspiegel?

Männer und Frauen nehmen Schmerzen unterschiedlich stark wahr, und Frauen leiden eher an chronischen Schmerzen als Männer. Die Ursache für diese Geschlechtsunterschiede ist noch weitgehend unbekannt. Vermutet wurde bisher, dass zyklusabhängige Sexualhormone eine Rolle spielen: Nach einer Metaanalyse schien die Schmerzsensitivität in der follikulären Phase am niedrigsten zu sein.

Pain 2013; 154: 548–559

Thieme E-Journals – Aktuelle Rheumatologie / Abstract

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„Aktiv in der Reha“: Neue Schulung zur Förderung der Gesundheitskompetenz

Die neue Schulung „Aktiv in der Reha“ ist eine Basisschulung zur Förderung der Gesundheitskompetenz von chronisch Kranken mit Fokus auf diejenigen Kompetenzbereiche, die für einen Erfolg rehabilitativer Maßnahmen besonders wichtig sind. Sie wurde am Institut für Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (AQMS), Universitätsklinikum Freiburg, innerhalb eines Projekts, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderschwerpunkts „Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“ gefördert wurde, entwickelt. Wichtige Inhalte der Schulung sind a) die Vermittlung von Wissen zum bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell, b) die Entwicklung von eigenen Zielen in der Rehabilitation sowie c) der Aufbau von Kommunikationskompetenzen der Patienten hinsichtlich der Gespräche mit Behandlern.

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Probleme mit Newsletter

Liebe Besucher, liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

seit dem letzten Update des Programmmoduls „Newsletter“ gibt es Probleme mit dem Versand desselben. Zunächst wurde der Newsletter über eine Woche nicht verschickt, nach einem neuerlichen Update wurde er dann verschickt, allerdings nur die Vorlage, ohne die konkreten Inhalte, die durch das Update wohl gelöscht wurden.

Ich bitte dies zu entschuldigen und hoffe, dass der Newsletter demnächst wieder problemlos funktioniert und Sie wieder zuverlässig mit neuesten Nachrichten aus der Welt der Rehabilitation, Psychologie und Medizin versorgt.
Viele Grüße
Dieter Schmucker
webmaster

 

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Fibromyalgie – Psychoedukation senkt Kosten

Fibromyalgie geht mit hohen Behandlungskosten und Arbeitsausfällen bei den betroffenen Patienten einher. Ein spanisch-englisches Autorenteam prüfte bei über 200 Patienten die Wirksamkeit einer Psychoedukation und wertete deren Kostenreduktion für das Gesundheitswesen sowie für die gesamte Sozialversicherung aus.

Clin J Pain 2013; 29: 702–711

Thieme E-Journals – Aktuelle Rheumatologie / Abstract

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Komplexes regionales Schmerzsyndrom

Ein komplexes regionales Schmerzsyndrom („complex regional pain syndrome“, CRPS) kann sich als Komplikation nach Frakturen und Verletzungen der Extremitäten, aber auch nach Nervenläsionen oder Schädigungen des Zentralnervensystems entwickeln. Als klinisches Bild findet sich eine charakteristische Trias, die autonome, sensorische und motorische Störungen umfasst. Die Diagnose wird in erster Linie klinisch anhand der Budapest-Kriterien gestellt. Die Therapie ist multidisziplinär und individuell zu planen. Verschiedene Methoden der physikalischen Medizin und medikamentöse Verfahren sind integrale Bestandteile des Therapiekonzepts. Medikamentöse Therapien orientieren sich an der spezifischen Symptomkonstellation und umfassen Glukokortikoide, Radikalfänger, die Pharmakotherapie von neuropathischen Schmerzen und Substanzen, die in den Knochenstoffwechsel eingreifen. In ausgewählten Fällen können invasive Verfahren eingesetzt werden.

Komplexes regionales Schmerzsyndrom – Springer

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Psychosomatische Aspekte des chronischen Unterbauchschmerzsyndroms

Das chronische Unterbauchschmerzsyndrom („chronic pelvic pain syndrome“, CPPS) ist ein multikausales Störungsbild. Unklarheit herrscht über die Ätiologie, wenn es sich um einen Zustand ohne organpathologisches Korrelat handelt.
Die vorliegende Arbeit zielt auf die Charakterisierung der Patientenklientel aus der psychosomatischen Perspektive.
Im Rahmen der Forschungsplattform „Chronic Pelvic Pain Syndrome (CPPS)“ wurde eine interdisziplinäre Spezialsprechstunde implementiert. In dieser wurden neben soziodemografischen Faktoren, symptombezogene Daten (National Institutes of Health Chronic Prostatitis Symptom Index, NIH-CPSI) und schmerzbezogene Daten („Short Form of the McGill Pain Questionnaire“, SF-MPQ) sowie Depressivität (Patient Health Questionnaire-9, PHQ-9), generelle Ängstlichkeit [Generalized Anxiety Disorder 7-item (GAD-7) Scale], somatische Belastung (PHQ-15), Lebensqualität (Short Form-12, SF-12) und gesundheitsökonomische Daten an der anfallenden Stichprobe erhoben.
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