Psychosoziale Interventionen bei körperlichen Erkrankungen

Bernhard Strauß, Susan Tefikow, Jenny Rosendahl [aartikel]3540254552:right[/aartikel]
Die Literatur zum Thema des Beitrags ist mittlerweile sehr umfangreich, weswegen in dieser Arbeit zunächst ein Schema zur Systematisierung der Befunde vorgeschlagen wird, das die Zielpopulation, das Versorgungsmodell, die Indikation, das Behandlungsmodell und das Behandlungssetting psychologischer Interventionen differenziert. Beispielhaft wird der Stand der Forschung daran überprüft, in welchen derzeit aktuellen S3-Leitlinien zur Behandlung körperlich Kranker psychosoziale Aspekte, einschließlich konkreter Interventionsempfehlungen, genannt werden. Tatsächlich scheinen die Ergebnisse entsprechender Forschung in die Entwicklung von Leitlinien Eingang gefunden zu haben. Die Frage nach der Umsetzung in der Versorgungsrealität und etliche methodische Probleme, wie z. B. Wege einer adäquaten Evaluation psychologischer Interventionen, sind noch zu klären.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract.

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Neue Leitlinien zu funktionellen und somatoformen Störungen

Constanze Hausteiner-Wiehle, Rainer Schäfert, Heribert Sattel, Joram Ronel, Markus Herrmann, Winfried Häuser, Alexandra Martin, Peter Henningsen [aartikel]3456848803:right[/aartikel]
Die S3-Leitlinie „Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden“ betont syndromübergreifend die Gemeinsamkeiten im Management der vielfältigen Manifestationen unklarer Körperbeschwerden in allen Fächern und Versorgungssektoren. Sie legt besondere Schwerpunkte auf Haltung, Behandler-Patient-Beziehung, Gesprächsführung, biopsychosoziale Diagnostik sowie eine schweregradgestufte, kooperative Therapie. Die „Evidenzbasierte Leitlinie Psychotherapie somatoformer Störungen und assoziierter Syndrome“ liefert eine differenzierte Analyse der Datenlage zur Wirksamkeit verschiedener psychotherapeutischer Interventionen bei den wichtigsten Störungsbildern. Beide Leitlinien zusammen stellen einen großen Fortschritt hinsichtlich der Sicherung und Weiterentwicklung der Behandlungsqualität in Deutschland dar, zeigen aber auch enorme Struktur- und Forschungsdefizite auf.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract.

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Sport- und Bewegungstherapie bei psychischen Erkrankungen

Matthias Weigelt, Yvonne Steggemann, Daniel Machlitt, Kai Engbert [aartikel]3871590959:right[/aartikel]
Die positive Wirkung von Sport- und Bewegungstherapie in der Behandlung depressiver Erkrankungen konnte in zahlreichen Interventionsstudien nachgewiesen werden und gehört heute zum stationären Behandlungsalltag. Dennoch wurde bisher nur unzureichend untersucht, mit welcher sportlichen Betätigung über welchen Zeitraum hinweg welche Effekte erzielt werden können. Der vorliegende Beitrag verfolgt das Ziel, Handlungsempfehlungen für die (Sport-)Therapie mit depressiven Patienten zu formulieren. Weiterlesen

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Patientenkompetenz und Selfempowerment bei Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium: Ein Modell der Kompetenzberatung

Gerd Nagel, Delia Schreiber [aartikel]3442167892:right[/aartikel]
Der von Krebspatienten geprägte Begriff Patientenkompetenz bezieht sich auf die Frage, was ich als Patient selbst zur Krankheitsbewältigung beitragen kann? Diese Frage überfordert viele Patienten, speziell nach der Diagnosestellung. Selfempowerment als Fähigkeit, die eigenen Ressourcen zur Krankheitsbewältigung zu nutzen, muss gelernt werden. Zu diesem Zweck besteht am Brustzentrum Zürich seit 2007 eine spezielle Sprechstunde, wo sich Patientinnen zum Selfempowerment beraten lassen können.
Wir berichten hier über die Prinzipien und Ergebnisse dieser Beratungen am Beispiel von 400 Patientinnen mit nicht metastasierendem Mammakarzinom.

Quelle: Thieme E-Journals – Deutsche Zeitschrift für Onkologie / Abstract.

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„Stark werden gegen Stress in der Arbeitswelt“

29.01.2012 BMAS – Pressemitteilung
Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA), in der Bund, Länder und Unfallversicherungsträger gemeinsam die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz stärken, berät heute in Berlin mit Sozialpartnern, Experten und Praktikern über Wege, wie in der modernen Arbeitswelt schädlichem Stress und psychischen Belastungen begegnet werden kann. Auf der Tagung wird auch der „Stressreport Deutschland 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vorgestellt

Weitere Informationen [aartikel]364228194X:right[/aartikel]

  • Den „Stressreport Deutschland 2012″ finden Sie hier
  • Alles über die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie und die neue Arbeitsperiode 2013 – 2018 erfahren Sie auf www.gda-portal.de.
  • Das vom BMAS im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderte Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) bietet konkrete Informationen und praxisnahe Handlungsanleitungen für Unternehmen und Beschäftigte sowohl gedruckt als auch digital unter www.psyga.info.

A. Lohmann-Haislah:
Stressreport Deutschland 2012. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2012.
ISBN: 978-3-88261-725-2, 208 Seiten, Papier, PDF-Datei
Link zum Volltext (PDF-Datei, 1 MB)

Quelle: BMAS – Pressemitteilungen

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Psychische Erkrankungen steigen 2012

[aartikel]3816930093:right[/aartikel]
Neue Studie der DAK-Gesundheit: Unternehmen wollen mehr Unterstützung bei Prävention
Depressionen und Co. weiter auf dem Vormarsch: Psychische Erkrankungen sind 2012 erneut gestiegen und werden damit für die Arbeitswelt zunehmend zum Problem. Die DAK-Gesundheit legt als erste Kasse neueste Analysen zum Krankenstand für das vergangene Jahr vor. Psychische Erkrankungen rückten erstmals auf Platz zwei der Krankschreibungen. Sie sind 2012 um vier Prozent gestiegen. Nur Muskel und Skeletterkankungen verursachten noch mehr Ausfalltage. …
Der Anteil psychischer Erkrankungen am Krankenstand steigt seit Jahren kontinuierlich an. Das birgt wirtschaftliche Risiken für Unternehmen. Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen dauern im Durchschnitt 33 Tage. Ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement kann hier gegensteuern. Damit die DAK-Gesundheit Unternehmen dabei noch besser unterstützen kann, untersucht sie derzeit mögliche Ursachen dieser Entwicklung. Die Ergebnisse wird sie Ende Februar im Rahmen ihres Gesundheitsreports vorstellen.

Quelle: DAK Presseserver

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Schmerz – Alarmstufe Rot im Nervensystem – Springer

[aartikel]3642016863:right[/aartikel]
Nadja Podbregar

Schmerz gehört zu den quälendsten Empfindungen des Menschen – und er kann jeden treffen. Ob als Folge eines verstauchten Knöchels oder drückender Kopfschmerz nach einem stressigen Tag, es gibt kaum jemanden, der dieses alles durchdringende Gefühl nicht kennt. Doch wie kommt es zustande? Und warum gibt es Schmerzen, die schnell vergehen, während andere einfach nicht aufhören wollen? Neurowissenschaftler und Schmerzforscher versuchen solche Fragen schon seit langem zu beantworten und stoßen dabei häufig an ihre Grenzen. Denn Schmerz ist eines der komplexesten vernetzten Systeme unseres Körpers. An seiner Entstehung und Verarbeitung sind nicht nur verschiedenste Nerven und Gehirnbereiche beteiligt, sondern auch unterschiedliche Botenstoffe, Proteine und sogar Gene. Erst aus ihrem Zusammenspiel entsteht unser Gefühl des „Wehtuns“.

Quelle: Naturwissenschaften im Focus, 2012,3: Schmerz – Alarmstufe Rot im Nervensystem – Springer.

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Neue Initiative soll Psycho-Stress im Job eindämmen

[aartikel]3503141235:right[/aartikel]
FOCUS-Korrespondent Philipp Neumann
Viele Arbeitnehmer setzt der Stress im Job Schachmatt, Ärzte verschreiben gehäuft Antidepressiva. Ein Problem, das Arbeitgeber und Gewerkschaften nun gemeinsam bekämpfen – trotz Meinungsverschiedenheiten

Quelle: FOCUS-Online 26.01.2013 Fehlzeiten schnellen nach oben: Neue Initiative soll Psycho-Stress im Job eindämmen.

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Stress, psychische Erkrankungen und koronare Herzkrankheit – Springer

[aartikel]3794528824:right[/aartikel]
F. Lederbogen,A. Ströhle

Es bestehen vielfältige Zusammenhänge zwischen Stress, psychischen Erkrankungen und der koronaren Herzkrankheit (KHK). Akute Stressoren bewirken eine Aktivierung des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Systems und des sympathoadrenalen Systems, chronische Stressoren sind mit längerfristigen funktionellen Änderungen dieser Systeme verbunden. Akute und chronische Stressoren zeigen eine Assoziation mit der Manifestation psychischer Erkrankungen; die beste Evidenz hierfür besteht hinsichtlich der Auslösung depressiver Episoden. Verschiedene psychische Erkrankungen, insbesondere Depression, Angst und Schizophrenie, stellen Risikofaktoren für die Manifestation der KHK dar. Daneben wurden auch akute und/oder chronische Stressoren als Trigger oder Risikofaktoren akuter Koronarsyndrome identifiziert. Therapeutische Anätze zielen auf die Minderung vermehrten Stresserlebens, die Therapie psychischer Erkrankungen sowie auf die Behandlung kardialer Risikofaktoren, die bei Stress und psychischen Erkrankungen gehäuft anzutreffen sind.

Quelle: Nervenarzt, 2012,83 Stress, psychische Erkrankungen und koronare Herzkrankheit – Springer.

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Soziale Schmerzen – Warum sie auch weh tun und was daraus folgt

[aartikel]3794529308:right[/aartikel]
M. Spitzer, M. Bonenberger

Der Zusammenhang von Schmerzen und Einsamkeit lässt sich aus evolutionärer Sicht theoretisch einordnen, ist dem erfahrenen klinischen Praktiker nichts Neues und gehört zu dem, was man die Weisheit der Sprache nennt.Der Volksmund weiß um den Zusammenhang von Einsamkeit und Schmerzen, wie die Weisheit der Sprache zeigt, die von „Abschiedsschmerz“ spricht und Liebeskummer auch Herzschmerzen nennt.

Quelle: Nervenheilkunde 2012; 31: 761–764 –> vollständiger Artikel zum Download

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