Mit Tabak- und Alkoholkonsum assoziierte Mortalität – Ein Benchmarking regionaler Trends und Niveaus

Ziel der Studie: Regionale Merkmale finden in Studien zu den Determinanten von Gesundheit und Gesundheitsversorgung zunehmend Berücksichtigung. Eine systematische Beobachtung und Einbeziehung regionaler Besonderheiten in strategische Planungs- und Finanzierungsentscheidungen wurde bisher jedoch vernachlässigt. Zudem werden in den vorliegenden Studien Veränderungen auf regionaler Ebene über die Zeit meist nicht berücksichtigt. In diesem Beitrag sollen daher sowohl Niveaus als auch Trends potentiell vermeidbarer Sterbefälle auf Kreisebene dargestellt und ein Benchmark erstellt werden, der die theoretisch zu erreichende Reduktion der vermeidbaren Sterbefälle für die Kreise aufzeigt.

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Genetische Zusatzbefunden – Überlegungen zum Umgang

Durch die Weiterentwicklung der DNA-Sequenzierungstechniken ist es heute möglich, das komplette Genom eines Menschen innerhalb von einer Woche zu analysieren. Die Kosten der Analyse liegen unterhalb von 5000 US-Dollar. Im Zuge solcher Untersuchungen fallen häufig sogenannte genetische Zusatzbefunde an, die beispielsweise eine genetische Veranlagung für eine bestimmte Erkrankung offenbaren. E. Fisher et al. fassten nun in einem Übersichtsartikel den aktuellen Stand der Genom- und Exomsequenzierung beim Menschen sowie die nationalen und internationalen Empfehlungen zum Umgang mit solchen genetischen Zusatzbefunden zusammen.
Bundesgesundheitsbl 2015; 58: 166–173

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Nachhaltige Implementierung evidenzbasierter Programme in der Gesundheitsförderung: Theoretischer Bezugsrahmen und ein Konzept zum interaktiven Wissenstransfer

Ziele: Der Beitrag diskutiert 2 aktuelle Probleme im Bereich der Public Health-Forschung: 1) Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und 2) Nachhaltige Implementierung von Modellprojekten. Der Beitrag zielt auf die Integration von wissenschaftlicher und praktischer Evidenzproduktion im Implementierungskontext und auf die Überwindung deduktiver Modelle des Wissenstransfers.

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Exploration von Problemlagen in der orthopädischen Rehabilitation der gesetzlichen Rentenversicherung zur Optimierung der Zuweisungs- und Behandlungsadäquanz

Ziel: der Studie war die Exploration der Problemlagen, die eine klassische, verhaltensmedizinisch bzw. medizinisch-beruflich orientierte orthopädische Rehabilitation (OR, VMO, MBOR) indizieren.

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Nikotinkonsum – Tabaksteuer erhöht = Konsum reduziert?

Die Folgen des Rauchens führen in den USA zu jährlich 443 000 vermeidbaren Toten. Viele Staaten versuchen daher mit diversen Programmen den Zigarettenkonsum zu verringern. Am weitesten verbreitet ist dabei die Einführung einer Tabaksteuer bzw. deren Erhöhung. Viele Wirtschaftstheorien gehen davon aus, dass sich eine neu eingeführte oder erhöhte Steuer direkt auf den Verkaufspreis auswirkt und indirekt – aufgrund des höheren Preises – den Konsum reduziert.

Quelle: Thieme E-Journals – Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement / Abstract

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Ergebnisse einer Versichertenbefragung zur Inanspruchnahme ambulanter Vorsorgeleistungen (Kurmaßnahmen) im europäischen Ausland

Ziel der Studie: Primäres Ziel der Studie war es aufzuzeigen, welche Beweggründe Versicherte aus Deutschland dazu veranlassen, eine ambulante Vorsorgeleistung nach SGB V §23 Absatz 2 im europäischen Ausland in Anspruch zu nehmen.

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Geschlechtsspezifisches Wissen und Gendersensibilität in der medizinischen Lehre – eine Bestandsaufnahme

Hintergrund: Kenntnisse über geschlechtersensible Aspekte in der Medizin sind eine essentielle Grundlage für eine optimale, passgenaue Versorgung von Patienten.

Ziel der Arbeit: Bestandsaufnahme von Wissen und Einstellungen zu Genderaspekten – beispielhaft an 2 deutschen medizinischen Fakultäten.

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ICF-basierte Messinstrumente zur Bedarfserfassung und Evaluation in der Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen – ein systematisches Review

Ziel: Ziel der Studie ist es, einen systematischen Überblick über Messinstrumente zur Operationalisierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) im Kontext psychischer Störungen zu erstellen.

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Ergebnisse ambulanter orthopädischer Rehabilitation nach Hüft- und Knie-TEP-Versorgung

Fragestellung und Methodik: Zur Evaluation der ambulanten Rehabilitation nach Hüft- und Knie-TEP-Versorgung wurden in dieser multizentrischen Studie zu Rehabeginn (T1), am Ende (T2) sowie 3 und 12 Monate danach (T3/T4) Assessments zu Lebensqualität, allgemeiner Gesundheit sowie subjektiver und objektiver Beeinträchtigung erhoben: SF 36, EQ-5D und WOMAC. Zu T1 und T2 wurden der Knee-Society- bzw. der Harris-Hip-Score dokumentiert.

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Subjektive Erschöpfung bei stressbezogenen Gesundheitsstörungen

Erschöpfung kennzeichnet zahlreiche psychische Störungen. Wir haben geprüft, ob die subjektive Erschöpfungsqualität ein verlässlicher Indikator für stressbezogene Gesundheitsstörungen und den daraus resultierenden direkten, indirekten und intangiblen Gesundheitskosten ist. Zur Anwendung kam eine Erschöpfungsskala (Neuropattern-Questionnaire, NPQ-S), deren Cut-off-Werte und Reliabilität anhand einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe (N = 998) ermittelt wurden.

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