Der aktuelle Kenntnisstand über Erkrankungsrisiken durch psychische Arbeitsbelastungen

Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen erfordern Kenntnisse darüber, welche Arbeitsbelastungen potentiell gesundheitsgefährdend sind. Daher erfolgte eine systematische Suche (PubMed, PsycInfo, PSYNDEX, Web of Science) nach Metaanalysen und systematischen Reviews zum Zusammenhang von Arbeitsbelastungen und Erkrankungen.

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Risikofaktoren der Erwerbsminderungsberentung aufgrund psychischer Erkrankungen – Eine systematische Übersichtsarbeit

Hintergrund: Psychische Erkrankungen sind mittlerweile der häufigste Grund für den Bezug einer Erwerbsminderungsrente. Ziel der Arbeit war es, die nationalen Befunde zum Risiko der Erwerbsminderungsberentung aufgrund psychischer Erkrankungen (EMBP) zusammenzutragen und den Stand dieses Forschungsfeldes abzubilden. Die Kenntnis dieser Befunde ist grundlegend, um dieser Entwicklung präventiv entgegensteuern zu können.

Methoden: Es wurde eine systematische Literaturrecherche im Zeitraum von 2001 bis 2014 durchgeführt. Berücksichtigt wurden Befunde zu Versicherten der Deutschen Rentenversicherung, welche nach 2001 aufgrund einer psychischen Erkrankung EM-berentet wurden. Die Publikationen mussten mindestens 2 relevante Befunde beinhalten, um berücksichtigt zu werden. Bis auf den Ausschluss von anonymisierten Befragungen wurde das Studiendesign bei der Auswahl nicht weiter eingegrenzt.

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Dalai Lama – Zum 80.sten ein interessantes Thema

E-Book: Dem Dalai Lama ist Ethik wichtiger als Religion – Ein „Appell des Dalai Lama an die Welt“
Quelle: DIE WELT mobil

http://m.welt.de/kultur/literarischewelt/article143438923/Warum-ihm-Ethik-lieber-ist-als-Religion.html

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Stellenangebot: wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w) mit 19,5 Wochenstunden in 48125 Münster (Institut für Rehabilitationsforschung Norderney)

Für das Forschungsprojekt Die Leistungsbeurteilung in der medizinischen Rehabilitation: Entwicklung einer Handlungshilfe für die Praxis (SOLEB)
suchen wir zum 1. Oktober 2015

eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter

mit 19,5 Wochenstunden
SOLEB untersucht die aktuelle Praxis der Erstellung des sozialmedizinischen Leistungsbildes in der medizinischen Rehabilitation, insbesondere auch die Beteiligung verschiedener Professionen. Es werden Anforderungen verschiedener Nutzergruppen ermittelt und Beispiele guter Praxis erhoben. Darauf aufbauend wird eine Handlungshilfe für die Praxis erarbeitet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung schriftlich oder per Email bis zum 7. August 2015 an:
Dr. med. Albrecht Horschke
Institut für Rehabilitationsforschung Norderney
Abteilung Münster
Gartenstr. 194
48125 Münster
albrecht.horschke@drv-westfalen.de
Tel. Auskünfte:
Dr. Bettina Hesse (Abt. Münster) Tel.: 0251 2382563
Dr. Susanne Dibbelt (Abt. Bad Rothenfelde) Tel.: 05424 220470

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Belastete Kindheit verstärkt physiologischen Verschleiß

Die allostatische Last ist ein Maß für den physiologischen Verschleiß im Verlauf des Lebens. Der Theorie folgend steigt die allostatische Last mit psychosozialem Stress: Dieser aktiviert Kompensationsmechanismen, die eine neuroendokrine, metabolische, entzündliche oder kardiovaskuläre Dysregulation bedingen und so zur biologischen Einbettung der Stress-erfahrungen führen können. Eine Studie sollte nun zeigen, ob Erwachsene mit belastenden Kindheitserfahrungen eine erhöhte allostatische Last aufweisen und ob diese Assoziation durch sozioökonomische Faktoren und / oder Gesundheits-verhalten vermittelt wird.
PNAS 2015; 112: E738–E746

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Über die Qualität gesundheitsbezogener Nachrichten

Übertreibung macht anschaulich, aber ist sie auch legitim, wenn es um die Gesundheit geht? Die Studie beleuchtete, wie oft in medizinischen Sekundärartikeln übertrieben wird, und wie häufig dies auf übersteigerte Pressemitteilungen zurückzuführen ist.
BMJ 2014; 349: g70115

Quelle: Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Kognitiv-Verhaltenstherapeutische Paartherapie

Kognitiv-Verhaltenstherapeutische Paartherapie (KVPT) ist die am intensivsten untersuchte Paartherapie. Sie besteht aus verschiedenen Komponenten: Diagnostik, Steigerung der positiven Reziprozität, Kommunikations- und Problemlösetraining, kognitive Interventionen, Verbesserung des dyadischen Copings und Steigerung der gegenseitigen Akzeptanz und Toleranz. Die Wirksamkeit konnte in vielen Studien nachgewiesen werden.

Thieme E-Journals – PiD – Psychotherapie im Dialog / Abstract

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Kurzschläfer mit Übergewicht sind besonders gefährdet

Sowohl eine verkürzte als auch eine überdurchschnittlich lange Schlafdauer ist mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko verknüpft, wobei veränderliche Faktoren wie körperliche Aktivität, sitzender Lebensstil und Übergewicht die Assoziation möglicherweise beeinflussen. Die Aufklärung dieser Zusammenhänge könnte helfen zu verstehen, über welche Mechanismen die Schlafdauer die Gesundheit beeinflusst und welche Menschen besonders vulnerabel sind.

Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

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Das ICD-10 Symptomrating (ISR): Validierung der Depressionsskala an einer klinischen Stichprobe

Das ICD-10 Symptomrating (ISR) erfasst mit 29 items auf 5 Subskalen auf der Basis des ICD-10 möglichst umfassend den Schweregrad psychischer Störungen. Erhoben werden im Einzelnen: Depressives Syndrom, Angstsyndrom, Zwangssyndrom, Somatoformes Syndrom, Essstörungssyndrom sowie Zusatzitems, die verschiedene psychische Syndrome abdecken, und ein Gesamtscore. Die Studie berichtet Befunde zur Validität und Änderungssensitivität der Depressions-Subskala (ISR-D). In einer klinischen Stichprobe von N=949 Patienten mit depressiven Störungsbildern wurde die konvergente Validität durch Korrelation mit dem Beck Depression Inventory (BDI) und der Subskala „Depressivität“ der Symptom-Checklist-90-R (SCL-90-R) bestimmt. Die hohen Korrelationen der einzelnen Instrumente bestätigen die Validität der ISR-Depressionsskala. Die Änderungssensitivität des ISR scheint höher als die des BDI und der SCL-90. Aufgrund seiner Ökonomie und den guten psychometrischen Eigenschaften empfiehlt sich das ISR für die Anwendung in klinischen Stichproben, auch im Rahmen von Verlaufsmessungen.

Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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Rückkehr ins Erwerbsleben: Ein Arbeitsplatz-bezogenes Modul zur Integration in die kognitiv-behaviorale Therapie bei psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen, vor allem Depressionen und Angststörungen, sind eine wichtige Ursache von verringerter Arbeitsleistung und anhaltender Arbeitsunfähigkeit. Je länger die Zeit der durch psychische Erkrankung bedingten Arbeitsunfähigkeit dauert, umso schwieriger ist in der Regel die Wiedereingliederung ins Erwerbsleben. Gleichermaßen ist positiv erlebte Arbeit ein wichtiger Faktor für psychische Gesundheit. Im Fokus des von Lagerveldt und Kollegen für eine ambulante Psychotherapie entwickelten Moduls „Rückkehr ins Erwerbsleben“ („Return to Work“; RTW) steht neben der Remission der zugrunde liegenden psychischen Symptomatik die strukturierte Rückkehr an den Arbeitsplatz. Das hier vorgestellte RTW-Modul basiert inhaltlich auf Prinzipien der kognitiv-behavioralen Therapie (KBT) und lässt sich in eine Standard-KBT integrieren. Eine erste randomisierte und kontrollierte Studie zur Wirksamkeit von RTW zeigt im Vergleich zur Standard-KBT vergleichbar gute Ergebnisse bezüglich Remission und überlegene Ergebnisse bezüglich des Zeitraums bis zur vollständigen Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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