Burnout im Arztberuf – auch unter Genderaspekten

A. Bühren
Das Burnout-Syndrom mit seinen spezifischen Ausprägungen bei niedergelassenen und stationär tätigen Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachgebieten wird anhand der wissenschaftlichen Literatur dargestellt. Bezüglich Depression und Suizidalität und für das eigene Gesundheitsverhalten werden geschlechtsdifferente Aspekte ausgeleuchtet. Weiterlesen

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Psychosoziale Aspekte in Entstehung und Verlauf der koronaren Herzkrankheit

Christian Albus
Niedriger sozioökonomischer Status, Stress am Arbeitsplatz und im Privatleben, Mangel an sozialer Unterstützung und soziale Isolation, Depressivität, Angst, Feindseligkeit und das Typ-D-Muster erhöhen das Risiko für die Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und führen bei bestehender KHK zu einer schlechteren Prognose. Der Effekt vermittelt sich zum einen über negative Auswirkungen psychosozialer Risikofaktoren auf das Gesundheitsverhalten Weiterlesen

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Psychokardiologische Grundversorgung – Ein neues interdisziplinäres Kursangebot für Ärzte und Psychologen

Christoph Herrmann-Lingen
Die Erkennung und adäquate Behandlung psychosozialer Probleme bei Herzpatienten scheitert oft an mangelnder Sensibilisierung und Ausbildung der Kardiologen. Psychotherapeuten scheuen die Arbeit mit Herzpatienten wegen Unsicherheiten im Umgang mit schwer körperlich Kranken bzw. den dort typischen Problemstellungen. Analog zur psychosomatischen Grundversorgung haben wir daher einen Fortbildungskurs zur psychokardiologischen Grundversorgung entwickelt und Weiterlesen

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Ein schrittweises psychoedukatives Behandlungsprogramm für Patienten mit implantiertem Cardioverter / Defibrillator (ICD)

Karl-Heinz Ladwig, Christina Henningsen, Joram Ronel, Christof Kolb
Ein implantierter Cardioverter-Defibrillator (ICD) bietet den bestmöglichen Schutz gegen maligne ventrikuläre Herzrhythmusstörungen; dennoch führen Krankheitsverlauf und subjektive Nebenwirkungen der ICD-Technologie häufig zu ernsthaften psychischen Problemen bei den betroffenen Patienten, die aber in der Regel weder erkannt noch behandelt werden. Die routinemäßigen ICD-Wiedervorstellungstermine bieten die Chance, ein umfassendes interdisziplinäres psychosoziales Betreuungskonzept für ICD-Patienten anzubieten. Hierbei sind Weiterlesen

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Psychokardiologie als Beispiel für die Integration von kognitiv-behavioralen und psychodynamischen Aspekten

Christian Albus, Simone Kreutz, Volker Köllner
Psychische und soziale Einflussfaktoren beeinflussen die Entstehung und den Verlauf organischer Herzerkrankungen nicht nur bezüglich der Lebensqualität, sondern auch hinsichtlich medizinischer Komplikationen und erhöhter Mortalität. Hinzu kommt, dass die Mehrzahl der Herzerkrankungen durch verhaltensbezogene Risikofaktoren begünstigt werden. Umgekehrt kann eine Herzerkrankung psychische Störungen wie Ängste, Depressionen oder eine PTBS auslösen. Von daher bedarf eine große Zahl von Patienten mit Herzerkrankungen psychotherapeutischer Unterstützung. Weiterlesen

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Praxisfelder in der Psychokardiologie

Georg Titscher
Die Aufgabengebiete der Psychokardiologie in der klinischen Praxis beschränken sich nicht auf spezifische Krankheitsbilder, sondern umfassen alle Herz-Kreislauf-Krankheiten. Die Akutkardiologie, die stationäre und ambulante Patientenbetreuung, die Rehabilitation und Psychotherapie sind bei Diagnostik und Therapie kardiovaskulärer Krankheiten gefordert, psychosomatische Aspekte einzubeziehen. Diese Forderung wird von den Ergebnissen einer evidenzbasierten Forschung unterstützt, die Zusammenhänge zwischen Weiterlesen

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Kürzere Liegezeiten, kränker in die Reha

Seit der Einführung des pauschalen Vergütungssystems in Krankenhäusern beginnen zahlreiche Patienten ihre Rehamaßnahmen mit einem deutlich schlechteren Gesundheitszustand. Grund dafür sind laut einer Studie der Universität Münster verkürzte Liegezeiten in den Kliniken. Wie die Hochschule heute mitteilte, ist beispielsweise der stationäre Aufenthalt nach Hüftoperationen von durchschnittlich 17,3 Tagen im Jahr 2003 auf 12,5 Tage im Jahr 2010 gesunken.
Ziel der Krankenhäuser sei es, die Kosten je Patient zu senken. Nach dem 2004 eingeführten Fallpauschalensystem werden Krankenhausleistungen nicht abhängig vom jeweiligen Zeitaufwand vergütet, sondern pauschal pro Behandlungsfall. Als Konsequenz sei die Zahl der Patienten gestiegen, die bei ihrer Aufnahme in die Reha vermehrt unter Komplikationen litten sowie einen deutlich verschlechterten Gesundheits- und Mobilitätszustand aufwiesen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Kürzere Liegezeiten, kränker in die Reha“

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Salutogenese – Eine Einführung und klinische Anwendungen

F. Lamprecht
In Aaron Antonovsky’s „Modell der Salutogenese“ bestimmen gesundheitsförderliche Ressourcen – von ihm beschrieben als Kohärenzgefühl – entscheidend darüber, wie sich der Patient dem Gesundheitspol annähert. In diesem Artikel wird die historische Entwicklung zu diesem Modell, die psychometrische Messbarkeit des sense of coherence (SOC) und die klinischen Implikationen für Gesundheit und Krankheit beschrieben.

Quelle: Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Ärztliche Psychotherapie

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Intrusive Memories and Modality-Specific Mental Imagery in Posttraumatic Stress Disorder

Lena Jelinek, Sarah Randjbar, Michael Kellner, Angnes Untiedt, Jana Volkert, Christoph Muhtz, Steffen Moritz

Posttraumatic stress disorder (PTSD) is characterized by vivid intrusive memories of the trauma. Among these, visual sensations of the trauma are most commonly reported. However, intrusions may involve other senses as well (e.g., acoustic, olfactory, or bodily sensations). It has been proposed that enhanced mental imagery may predispose individuals with traumatic experiences to intrusions and ultimately to PTSD. Weiterlesen

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Does Remembering Cause Forgetting in Chronically Stressed People?

Susanne Koessler, Christian Wöhrmann, Bastian Zwissler, Anett Pfeiffer, Verena Ertl, Johanna Kissler

People suffering from posttraumatic stress disorder (PTSD) often have reduced episodic memory performance as well as intrusions and flashbacks of traumatic events. Hippocampal and prefrontal dysfunctions are assumed to be responsible. Using a modified retrieval-induced forgetting paradigm, we investigated episodic memory performance in a group of German participants and in civil war victims with and without PTSD in Northern Uganda. Weiterlesen

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