Herzinsuffizienz, Kognition und Coping

Denise Fischer, Volker Köllner
Patienten mit stabiler chronischer Herzinsuffizienz zeigen kognitive Beeinträchtigungen. Insbesondere sind Gedächtnisfunktionen, Verarbeitungsgeschwindigkeit, exekutive Kontrolle und Aufmerksamkeit eingeschränkt. Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz sind noch stärker betroffen: Eine medikamentöse Rekompensation führt jedoch zu einer signifikanten Verbesserung auf das Niveau stabil chronisch herzinsuffizienter Patienten. Kognitive Beeinträchtigungen führen zu einer deutlich Weiterlesen

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Kardiovaskuläre Psychophysiologie

Andreas Schwerdtfeger
Die kardiovaskuläre Psychophysiologie beschäftigt sich mit Zusammenhängen von psychosozialen und kardiovaskulären Variablen im Labor und Feld. Während frühere Studien primär an den Zusammenhängen von Stress und kardiovaskulärer Aktivierung interessiert waren, ist in neuerer Zeit eine deutliche Weiterlesen

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Herzangst

Jürgen Hoyer, Ulrike Lueken
Herzbezogene Ängste und -beschwerden sind in der Gesundheitsversorgung ein verbreitetes Phänomen. Im vorliegenden Beitrag geht es darum, ein rein deskriptives Konzept der Herzangst vorzustellen, das auf ätiologische Annahmen verzichtet. Diesem Verständnis nach sind behandlungsrelevante Herzängste Ausdruck einer Disposition, auf herzbezogene Reize mit (überzogener) Angst zu reagieren; dieses Syndrom kann Weiterlesen

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Psychoedukation bei depressiven Störungen – Erfassung von Interventionsmerkmalen und Behandlungskompetenzen

Florian Weck, Martin Hautzinger, Thomas Heidenreich, Ulrich Stangier
Psychoedukation ist eine effektive Behandlungsmethode für depressive Störungen. In der vorliegenden Arbeit werden Merkmale und Kompetenzen der psychoedukativen Behandlung (SK-P) entwickelt, gemessen und validiert. Grundlage bildeten Weiterlesen

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Wirtschaftskrisen erhöhen Suizidrisiko

Wirtschaftskrisen sind für die Bevölkerung immer auch Zeiten seelischer Not. Eine Analyse im American Journal of Public Health (2011; doi: 10.2105/AJPH.2010.300010 ) zeigt, dass die Suizidalität ansteigt.
Der Einfluss volkswirtschaftlicher Faktoren auf die Suizidrate war umstritten. Einige Forscher vermuteten sogar, dass Menschen in Krisenzeiten durch die Konzentration auf ihre wirtschaftliche Situation mental belastbarer sind als in Boomperioden, in denen seelische Tiefs sie leichter aus der Bahn werfen würden.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Wirtschaftskrisen erhöhen Suizidrisiko“

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Vorsorge und Nachsorge beim Ovarialkarzinom

Klaus H. Baumann
Ovarial-, Tuben- und primäres Peritonealkarzinom werden in ca. 70 % der Fälle erst in fortgeschrittenem Stadium erkannt. Trotz bemerkenswerter Erfolge der Erstlinientherapie (zytoreduktive Operation, Platin-haltige Chemotherapie) mit vielfach dem Erreichen kompletter Remissionen erleiden dennoch mehr als Weiterlesen

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Ambulante Psychotherapie bei Suchterkrankungen auch ohne Abstinenz möglich

Psychotherapeuten dürfen Alkohol-, Drogen- oder Medikamenten abhängige Patienten künftig auch dann auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln, wenn diese noch nicht abstinent sind. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute in Berlin beschlossen.
Allerdings greift die Ausnahmeregelung nur dann, wenn der Patient bereits Schritte unternommen hat, um von seinem Suchtmittel loszukommen. Die psychotherapeutische Behandlung ist zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung bei noch bestehender Abhängigkeit laut G-BA nur dann zulässig, wenn der Patient innerhalb von maximal zehn Behandlungsstunden abstinent werden kann. Sollte der Patient rückfällig werden, sollen die Kassen die Psychotherapie nur dann weiter erstatten, wenn er unverzüglich geeignete Behandlungsmaßnahmen ergreift.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Ambulante Psychotherapie bei Suchterkrankungen auch ohne Abstinenz möglich“

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Potenziale der Reha könnten besser genutzt werden

Derzeit werden rund zwei Millionen Menschen jährlich im Rahmen von medi­zinischen Rehabilitations­maßnahmen behandelt. Das Umsatzvolumen dieses Versorgungs­sektors liegt bei rund acht Milliarden Euro jährlich.
Durch Reha-Maß­nahmen wird unter anderem erreicht, dass 60 Prozent aller behandelten Patienten im erwerbsfähigen Alter in den ersten fünf Jahren danach im Berufs­leben bleiben können.
Doch durch medizinische Rehabilitation könnte noch mehr erreicht werden, wenn die Potenziale besser genutzt würden. Darauf hat Boris Augurzky, Kompetenzleiter Gesundheit beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), heute bei der Vorstellung des „Faktenbuch Medizinische Rehabilitation 2011“ hingewiesen. Weiterlesen

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Neues Konzept gegen Schlaflosigkeit in Dresden entwickelt

Das Thema „Schlaflosigkeit“ wird bei der Prävention psychischer Erkrankungen immer wichtiger. Das berichten Experten des Früherkennungszentrums für psychische Störungen der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.
Die Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Studien ließen diese in einem neuen Licht erscheinen: Galten massive Probleme beim Ein- oder Durchschlafen bisher als Folge von Depressionen oder anderer seelischer Krankheiten, gelte Schlaflosigkeit heute auch als Vorbote psychischer Störungen. Menschen, die Schwierigkeiten mit ihrer Nachtruhe hätten, würden eher psychisch krank als andere.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Neues Konzept gegen Schlaflosigkeit in Dresden entwickelt“

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krankheitserfahrungen.de

Erfahrungen mit Gesundheit, Krankheit und Medizin

Eine stärkere Patientenorientierung ist ein wichtiges Anliegen in der Gesundheitsversorgung und Kernziel des Förderschwerpunkts „Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“. Die Forschergruppe um Prof. Gabriele Lucius-Hoene, Prof. Wolfgang Himmel und Prof. Ulrich Schwantes hat in diesem Sinne eine Website nach dem Vorbild der Universität Oxford entwickelt, auf der wissenschaftlich bearbeitet und systematisch aufbereitet Interviews von chronisch Kranken zu finden sind, die über ihr Krankheitserleben, ihre Erfahrungen mit Therapien und den Folgen für ihr Alltagsleben berichten. Weiterlesen

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