Stufenweise Wiedereingliederung zulasten der gesetzlichen Rentenversicherung – Ergebnisse umfassender Routinedatenanalysen und Teilnehmerbefragungen

W. Bürger, N. Glaser-Möller, B. Kulick, C. Pallenberg, M. Stapel
Mit dem vorliegenden Forschungsbericht werden erstmals Ergebnisse einer umfassenden Analyse zur stufenweisen Wiedereingliederung (STW) in Trägerschaft der Deutschen Rentenversicherung vorgestellt. STW zulasten der Rentenversicherung in unmittelbarem Anschluss an eine medizinische Rehabilitation sind erst seit einer gesetzlichen Novellierung im April 2004 möglich, bis dato wurden diese Verfahren unabhängig von einer vorangegangenen Rehabilitation ausschließlich von den gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt. Vor dem Hintergrund dieser gesetzlichen Neuordnung wurde die vorliegende Studie von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Auftrag gegeben, um Erkenntnisse zur Indikation, Einleitung, Durchführung und zu den Ergebnissen des neuen STW-Verfahrens zu erhalten. Die Auswertung eines Routinedatensatzes Weiterlesen

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Ohne Depression bessere Prognose bei Brustkrebs

(ikr) Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs, bei denen sich depressive Symptome rasch zurückbilden, leben offenbar länger.
Kanadische Wissenschaftler haben die Daten von 125 Frauen analysiert (J Clin Oncol 2011; 29(4): 413-20). Patientinnen, deren Depression sich mit oder ohne Gruppentherapie – beurteilt nach der CES-D-Skala (Center for Epidemiologic Studies- Depression Scale) – über ein Jahr hinweg zurückbildete, lebten im Median 53,6 Monate, Frauen mit steigenden Werten nur 25,1 Monate.
Der Rückgang im CES-D-Score korrelierte signifikant mit einem längeren Überleben über einen Zeitraum von 14 Jahren.

Quelle: Ohne Depression bessere Prognose bei Brustkrebs

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Vorhersage verschiedener Erfolgsmaße in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen: Schmerzintensität, Beeinträchtigung und Funktionskapazität

M. Heinrich, K. Hafenbrack, C. Michel, D. Monstadt, U. Marnitz und R. Klinger
Die Befundlage zu Risikofaktoren für einen günstigen/ungünstigen Verlauf operationalisiert über schmerzbezogene Parameter nach einem multimodalen Behandlungsprogramm, das in seiner Wirksamkeit als empirisch gut belegt gelten kann, ist uneinheitlich. Die klinische und praktische Relevanz hingegen ist hoch. In der vorliegenden Arbeit soll anhand einer Stichprobe aus dem Behandlungsalltag dieser nachgegangen werden. Weiterlesen

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Invalidität und Tod bei Erwerbsfähigen mit Depressionen

Felix  Wedegärtner, Sonja  Arnhold-Kerri, Nicola-Alexander  Sittaro, Ralf  Lohse, Detlef  E.  Dietrich, Stefan  Bleich, Siegfried  Geyer
Untersucht wurden Frühberentung und Frühversterben im Zusammenhang mit rein ambulant und auch stationär behandelten Depressionen. Hierfür wurden 128 001 Verläufe mit bis zu 10 Jahren Beobachtungsdauer multivariat untersucht. Ein erhöhtes relatives Risiko (RR) für Frühberentung besteht Weiterlesen

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Jahrestagung Erkner – vorläufiges Programm

Das Programm der Jahrestagung in Erkner vom 14.-16.10.2011 nimmt langsam Gestalt an.

Wer sich schon mal informieren möchte kann hier nachsehen

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„Ich mach das nicht leichten Herzens” – Leben mit dem Herz eines Anderen

Michael Langenbach
Die Transplantation eines Herzens, eines „besonderen” Organs, wird oft als erschütterndes Ereignis empfunden. Die Vorbereitung und Verarbeitung einer Herztransplantation ist ein beängstigender Prozess, der PatientInnen und Angehörige stark beunruhigt. Daher ist im deutschen Organspendegesetz eine fortlaufende psychosoziale Betreuung der PatientInnen vor und nach der HTx vorgesehen. Aufgrund erheblicher Fortschritte Weiterlesen

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Angst, Herzkrankheit und Verhaltenstherapie

Volker Köllner, Franziska Einsle, Heinz Rüddel
Die körperlichen Symptome von Panikanfällen sind denen, die bei Herzinfarkt, Angina-pectoris-Anfall oder Herzrhythmusstörungen auftreten, teilweise sehr ähnlich. Dies begünstigt Fehlattributionen bei Herzgesunden und erschwert die Behandlung bei Patienten, die an einer Herzerkrankung mit komorbider Angststörung leiden. Eine solche Komorbidität muss im Therapieplan berücksichtigt werden. Viele Therapeuten stehen dabei vor den Fragen, wie Weiterlesen

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Psychopharmakotherapie des depressiven Herzpatienten

Florian Lederbogen
Die Psychopharmakotherapie stellt eine wichtige Therapieoption bei der Behandlung des depressiven Herzpatienten dar. Koordiniert mit anderen therapeutischen Maßnahmen, ist sie bei mittelschweren und schweren depressiven Episoden indiziert und sollte unter Berücksichtigung der geltenden Therapieleitlinien durchgeführt werden. Substanzen erster Wahl sind Wirkstoffe aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Rückaufnahmeinhibitoren (SSRI), insbesondere die Substanzen Sertralin und Citalopram. Diese Substanzen zeichnen sich durch eine hohe Weiterlesen

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Ist die arterielle Hypertonie eine psychosomatische Erkrankung?

Heinz Rüddel
Die arterielle Hypertonie (klinische Gelegenheitsblutdruckwerte über 140 / 90 mm Hg) ist ein wichtiger Risikofaktor für die Arteriosklerose mit hoher Prävalenz (20-25 %) bei Erwachsenen. Die primäre Hypertonie ist eine heterogene multifaktorielle Erkrankung. Genetische Faktoren, psychosoziale Aspekte, insbesondere situative Reaktionen (z. B. Stress) und der Lebensstil beeinflussen die Blutdruckhöhe. Dargestellt wird, wie Weiterlesen

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Psychodynamische Therapie bei Patienten und Patientinnen mit koronarer Herzerkrankung

Jochen Jordan, Benjamin Bardé
Im Mittelpunkt der Erfahrungen in psychodynamischen Therapien mit psychokardiologischen PatientInnen steht das kritische Ereignis der Herzerkrankung, das eine biografische Bruchstelle dadurch markiert, dass mit ihm die Thematisierung des Todes, der Unwiederholbarkeit und die Unumkehrbarkeit der eigenen Zeit und des eigenen Lebens in das Erleben eingeführt wird. Dies erfordert von PsychotherapeutInnen auf der Grundlage eines soliden kardiologischen Basiswissens eine sorgfältige Verarbeitung des Weiterlesen

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