Epidemiologie des Substanzkonsums und der Suchterkrankungen in Deutschland

Die Zielsetzung des vorliegenden Überblicks ist die Darstellung der Epidemiologie des Konsums der vier Substanzgruppen Alkohol, Tabak, illegale Drogen und Medikamente in Deutschland. Im Einzelnen geht es um folgende Fragen: 1. Welche Bedeutung haben der Konsum psychotroper Substanzen sowie Suchtstörungen für die gesundheitliche Gesamtbelastung der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Erkrankungen beziehungsweise Störungen? 2. Wie hoch sind die Prävalenzen des Konsums dieser vier Substanzgruppen, der entsprechenden Suchtstörungen und Folgeerkrankungen in Deutschland? 3. Wie viele Menschen mit einer substanzbezogenen Störung sind in Behandlung? 4. Wie hoch sind die Kosten substanzbezogener Störungen?
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Problematisches und pathologisches Spielverhalten bei Glücksspielen

Mit der Expansion des deutschen Glücksspielmarkts stellt sich die Frage nach dem Ausmaß glücksspielbezogener Probleme in der Bevölkerung sowie nach effektiven Maßnahmen des Spielerschutzes. Aktuelle Prävalenzraten problematischen und pathologischen Spielverhaltens liegen bei 0,29% bis 0,64% beziehungsweise 0,19% bis 0,56%. Im internationalen Vergleich, der durch Unterschiede in der Methodik der Primärstudien erschwert wird, befinden sich diese Werte im unteren Bereich des Spektrums. Grundsätzlich ist mit steigender Verfügbarkeit des Glücksspiels Weiterlesen

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Personal Backup

Personal Backup ist ein Programm zur regelmässigen Sicherung ausgewählter persönlicher Daten. Als Speicherziel können Sie einen Ordner auf einem lokalen Laufwerk oder auf einem Netzwerkserver verwenden. Sie haben die Möglichkeit beliebige Dateien und Ordner in die Sicherung einzuschliessen oder davon auszunehmen.
Standardmässig werden die Dateien am Zielort per Gzip komprimiert, damit sie weniger Platz belegen. Es lassen sich über einen Assistenten verschiedene Backuppläne erstellen, die zu verschiedenen Zeiten ausgeführt werden. Der erste Backupvorgang dauert eine Weile, weil alle eingeschlossenen Daten gesichert werden müssen. Ab der zweiten Sicherung ist der Vorgang nur noch eine Frage von Sekunden, weil lediglich neue oder veränderte Daten kopiert werden.

Quelle: Personal Backup – PCtipp.ch – Downloads

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Pathologisches Glücksspiel und Computerspielabhängigkeit

Substanzungebundene Abhängigkeitserkrankungen (sogenannte Verhaltenssüchte) wie pathologisches Glücksspiel und Online- beziehungsweise Computerspielabhängigkeit stehen verstärkt im Fokus des wissenschaftlichen und öffentlichen Interesses. In der Wissenschaft wird die Parallelität zu substanzgebundenen Abhängigkeiten kontrovers diskutiert. Der hohen Zahl an Hilfe suchenden Betroffenen, steht eine derzeit vergleichsweise geringe Anzahl fundierter wissenschaftlicher Studien zu pathologischem Glücksspiel und Computerspielabhängigkeit gegenüber. Bisher publizierte Prävalenzangaben für die deutsche Bevölkerung belaufen sich auf 0,2-0,5% pathologische Glücksspieler. Diese Zahlen sind vergleichbar mit Prävalenzraten von Abhängigkeitserkrankungen bei illegalen Drogen. In Bezug auf Computerspielabhängigkeit gehen Schätzungen von Weiterlesen

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EU-Kommission will Tabakkonsum weiter konsequent bekämpfen

Etwa jeder dritte Raucher in der EU hat mindestens einmal in den vergangenen zwölf Monaten versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Gesundheitliche Gründe spielten dabei die ausschlaggebende Rolle. Dies ergab eine Umfrage der EU-Kommission unter knapp 30.300 Europäern.
An zweiter Stelle stehen Familie, Partner, Freunde. Bedenken über die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauches für Nichtraucher liegen der Umfrage zufolge an vierter Stelle.
Einer von fünf Rauchern gab zudem an, dass ärztlicher oder medizinischer Rat, eine Missbilligung des Rauchens durch Mitbürger sowie Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden eine Motivation seien, mit dem Rauchen aufzuhören.
Drei Viertel (77 Prozent) der Europäer sind davon überzeugt, dass Weiterlesen

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Pathologisches Kaufen

Unter pathologischem Kaufen werden wiederholte, sinnlose Kaufexzesse verstanden, bei denen unnötige Waren konsumiert werden, die anschließend kaum oder nicht benutzt werden. Das exzessive Kaufverhalten führt zu psychischen, sozialen, finanziellen und mitunter strafrechtlichen Problemen. Obwohl das Phänomen weit verbreitet zu sein scheint und zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus rückt, wird es in der klinischen Praxis noch häufig übersehen oder bagatellisiert. Die passende Klassifikation für pathologisches Kaufen wird noch diskutiert. Derzeit wird die Kategorisierung als eine nicht näher bezeichnete Impulskontrollstörung vorgeschlagen. Menschen mit pathologischem Kaufverhalten berichten typischerweise über komorbide psychische Störungen, vor allem affektive und Angststörungen, Zwangsstörungen, stoffgebundene Süchte, Persönlichkeitsstörungen und andere Impulskontrollstörungen. Während Wirksamkeitsnachweise für eine medikamentöse Behandlung des pathologischen Kaufens ausstehen, haben sich kognitiv-verhaltenstherapeutische Gruppentherapiekonzepte als wirksam erwiesen. Es bedarf weiterer Forschung zur störungsspezifischen Ätiologie, Klassifikation und zu Behandlungsmöglichkeiten für pathologisches Kaufen.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Fachbuchrezension: Geriatrisches Assessment und Testverfahren

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Das neu erschienene Fachbuch „Geriatrisches Assessment und Testverfahren“ geht weit über das hinaus, was der Titel vermuten lässt. Hier findet sich nicht nur eine prägnante Darstellung des geriatrischen Assessments und empfehlenswerter Testverfahren. Vielmehr umfasst dieses Buch den gesamten Behandlungsprozess und verleiht dem klinischen Alltag eine große Transparenz. Damit bietet die Lektüre eine sehr praxisnahe und umfassende Orientierung bei der Behandlung geriatrischer Patienten. Zudem erlaubt sie einen Einblick in die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, mit denen die einzelnen Berufsgruppen zum Behandlungserfolg beitragen.

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Bildgebung in der Diagnostik der Alkoholabhängigkeit

Kraniell bildgebende Verfahren ermöglichen die Erhebung struktureller und funktioneller Befunde innerhalb neuroanatomischer Strukturen. Daraus lassen sich auch bei Patienten mit Alkoholabhängigkeit interessante Hypothesen für die mögliche Ursache suchtspezifischer Verhaltensänderungen ableiten. Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht über aktuelle Befunde zur Alkoholabhängigkeit. Zu ihren Kernsymptomen zählen neben dem starken Verlangen nach Alkohol Symptome wie Kontrollverlust, Toleranzentwicklung, psychovegetative Entzugssymptomatik und eine erhöhte Verführbarkeit zum Konsum, bekannt als Sensitivierung. Bildgebende Untersuchungen weisen auf neurobiologische Korrelate dieser Symptome hin. Sie unterstützen die Hypothese, dass Toleranz als ein homöostatischer Anpassungsprozess an die Alkoholwirkung auf Ebene spezieller Neurorezeptoren verstanden werden kann. Wird die Droge plötzlich vorenthalten, kommt es zu einem Verlust dieser Homöostase, der sich klinisch als Entzugssymptomatik zeigt. Sensitivierung ist ein der Toleranzentwicklung entgegengesetzter Prozess. Er beschreibt die Zunahme der Reaktion auf Alkohol und hinweisgebende Reize. Hierbei sind auch strukturelle Befunde bedeutsam. So führt chronischer Alkoholkonsum zu morphologischen Veränderungen der Gehirnsubstanz, die sich mit diesen Methoden darstellen lassen.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Europaparlament verhindert Ampelmodell zur Lebensmittelkennzeichnung

Künftig sollen Verbraucher überall in der Europäischen Union auf einen Blick erkennen können, wie hoch der Energiegehalt von verpackten Lebensmitteln ist.
Dieser soll in Kilokalorien bezogen auf 100 Gramm beziehungsweise 100 Milliliter auf der Vorderseite angegeben werden. Das von Vertretern der Grünen und der Linken-Fraktion favorisierte „Ampelmodell“ lehnten die Abgeordneten ab.
Zusätzlich zur absoluten Angabe sollen die Kalorien sowie weitere Nährstoffe in Prozent des Tagesbedarfs in einem Kasten angegeben werden (GDA-Kennzeichnung). Als Maßstab gilt der Tagesbedarf einer vierzig Jahre alten Frau. Die wissenschaftliche Einheit Kilojoule wird abgeschafft.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Europaparlament verhindert Ampelmodell zur Lebensmittelkennzeichnung“

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‘Feeling sad and useless’: an investigation into personal acceptance of disability and its association with depression following stroke

To study the association of acceptance of disability with depression following stroke and its ability to predict depression at follow-up.
A prospective cohort mixed (quantitative and qualitative) design was used.
Patients admitted to a stroke unit were consecutively recruited. Eighty-nine participated at one month and 81 were followed up nine months post stroke.
Depressive disorder was assessed using a structured clinical interview. Disability and acceptance of disability were measured using self-report scales. At one month post stroke, 60 consecutive participants also participated in open-ended interviews exploring their individual concerns about having had a stroke and their responses were analysed qualitatively.
One-third of participants were found Weiterlesen

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