Tag: Adipositas

Genetische Ursachen der Adipositas

Eine kleine Anzahl bestätigter Hauptgene für menschliche sind durch molekulargenetische Studien identifiziert worden; Mutationen in ihnen haben einen starken Einfluss auf die Entwicklung von übermäßigem Körpergewicht. Allerdings sind diese Mutationen selten und erklären nicht die vorliegende Adipositasepidemie in den Industrienationen. Die genetische Prädisposition für eine idiopathische hat höchstwahrscheinlich in den meisten Fällen eine polygene Basis; hierbei hat jede einzelne Genvariante nur einen kleinen Einfluss auf das Körpergewicht. Die Einführung genomweiter Assoziationsstudien (GWAS) bietet erstmals die Gelegenheit, systematisch und in größerer Anzahl Risiko-Genvarianten zu identifizieren, die zu komplexen Erkrankungen prädisponieren. Die Rezeptorvariante (continue reading…)


Rolle der körperlichen Aktivität und Inaktivität für die Entstehung und Therapie der juvenilen Adipositas

Der Nutzen von körperlicher Aktivität ist in jedem Alter unbestritten. Mit unterschiedlichen Messmethoden wird aber heute meist eine Reduktion von /Zunahme von Inaktivität bei Kindern und Jugendlichen beschrieben. Eine Folge ist die Abnahme der körperlichen/motorischen Leistungsfähigkeit, eine weitere die Steigerung von beziehungsweise der Körperfettmasse. Infolgedessen finden sich assoziierte Komorbiditäten, wie zum Beispiel eine Insulinresistenz bis hin zum Vollbild des metabolischen Syndroms. Daher werden neben (continue reading…)


Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Die Häufigkeit von und bei Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren auch in Deutschland auf besorgniserregende Weise angestiegen. Dabei gibt es unterschiedliche Methoden und Datenquellen, um das Ausmaß dieses Public-Health-Problems abzuschätzen. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die für Deutschland relevanten Referenzsysteme für den aus Körpergröße und Körpergewicht bestimmten Body-Mass-Index () und über die vorliegenden Datenquellen: die Schuleingangsuntersuchungen, die HBSC-Studie der WHO und den Kinder- und KiGGS. Aktuelle Häufigkeitsschätzungen basieren auf (continue reading…)


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