Brustkrebsgen entdeckt – Spart es Chemotherapie?

Ein neu entdecktes krebsrelevantes Gen kann möglicherweise vielen Frauen die Chemotherapie bei Brustkrebs ersparen. Das Tumorsupressor-Gen ist nach Erkenntnissen Aachener Wissenschaftler wichtig für die Vorhersage der Heilungschancen von Patientinnen mit Brusttumoren, bei denen die Lymphknoten in den Achselhöhlen nicht befallen sind. Vielen Patientinnen dieser Gruppe könne nach jetziger
Einschätzung die Übertherapierung durch eine genetische
Analyse erspart werden, sagte der Aachener Wissenschaftler Professor
Edgar Dahl.

Quelle: Medizin: Brustkrebsgen entdeckt – Spart es Chemotherapie?

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Embodiment and Chronic Pain: Implications for Rehabilitation Practice

Throughout the Western world people turn towards the health care system seeking help for a variety of psychosomatic/psychosocial health problems. They become „patients“ and find themselves within a system of practises that conceptualizes their bodies as „objective“ bodies, treats their ill health in terms of the malfunctioning machine, and compartmentalizes their lived experiences into medically interpreted symptoms and signs of underlying biological dysfunction. The aim of this article is to present an alternative way of describing ill health and rehabilitation using the philosophy of Maurice Merleau-Ponty in order to deepen our understanding of the rehabilitation process. I will explore how the experience of chronic pain ruptures the natural connection between body and world and how the rehabilitation process can be understood as the re-insertion of the body into the flow of experience, where the body „disappears“ into its natural silence in order to allow the world to once again unfold.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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The Role of Screenings Methods and Risk Profile Assessments in Prevention and Health Promotion Programmes: An Ethnographic Analysis

In prevention and health promotion interventions, screening methods and risk profile assessments are often used as tools for establishing the interventions’ effectiveness, for the selection and determination of the health status of participants. The role these instruments fulfil in the creation of effectiveness and the effects these instruments have themselves remain unexplored. In this paper, we have analysed the role screening methods and risk profile assessments fulfil as part of prevention and health promotion programmes in the selection, enrolment and participation of participants. Our analysis showed, that screening methods and health risk assessments create effects as they objectify health risks and/or the health status of individuals, i.e., they select the individuals ‘at risk’ and indicate the lifestyle modifications these people are required to make in order to improve their health. Yet, these instruments also reduce the group of participants thereby decreasing the possible effect of interventions, as they provide the legitimisation for people to make choices to whether they enrol or not and what lifestyle changes they incorporate into their lives.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Zur Versorgungssituation im Bereich der ambulanten neuropsychologischen Therapie – eine bundesweite Totalerhebung

In Deutschland wird die Anzahl von Patienten mit Indikation für eine ambulante neuropsychologische Therapie auf jährlich ca. 40.000 – 60.000 geschätzt. Dem stehen bundesweit lediglich ca. 200 ambulant tätige Psychologische Psychotherapeuten (PPT) mit neuropsychologischer Qualifikation gegenüber. Welche Patienten mit welchen Merkmalen und Störungsbildern werden von neuropsychologischen PPT mit welchen Charakteristika wie, in welchen Settings, wie lange und mit welchem Erfolg behandelt? Totalerhebung aller ambulanten neuropsychologischen Therapeuten in Deutschland (GNP-Register) mittels Fragebogen zu fünf Themenbereichen: 1) Therapeutencharakteristika, 2) Praxismerkmale, 3) Patientencharakteristika, 4) strukturelle Bedingungen, 5) Überweisungsprozesse. Stichprobe: Auswertungsstichprobe N=118 (Ausschöpfungsquote: 65 %).
Die Versorgungsdichte bezogen auf die Bevölkerungszahl beträgt ca. 1:360.000 (West-Ost-Vergleich 3:1). Neuropsychologische Therapeuten besitzen i.d.R die Approbation als PPT und behandeln zu 70 % neuropsychologisch erkrankte Patienten mit einer Kombination aus neuropsychologischen Interventionsmethoden und sonstigen Richtlinienverfahren.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Tatort Gehirn

Die Fragen von Determiniertheit und Beeinflussbarkeit menschlichen Verhaltens bestimmen große Teile der gegenwärtigen Neurokognition. Gerade für den Bereich delinquenten Verhaltens werden dessen Beweggründe heutzutage auch im juristischen Kontext immer häufiger und intensiver erforscht. Dahinter steht in der Regel ein Menschenbild, das einerseits Menschen als grundsätzlich verantwortlich für ihr Tun ansieht, andererseits bestimmte Gründe und Determinanten berücksichtigt, die die Verantwortlichkeit einschränken können. Es wird die These vertreten und belegt, dass diese Unterscheidung eine artifizielle ist und stattdessen von einer grundsätzlichen Determiniertheit jedweden Verhaltens ausgegangen werden muss. Begründet wird diese mit der These, dass unsere genetische Ausstattung, die bis zur Gegenwart gemachten Erfahrungen und die gegenwärtige biopsychosoziale Konstitution das Verhalten vollständig determinieren und dass wir dementsprechend nicht die Wahl haben, uns alternativ zu verhalten.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Psychophysiologische Aussagebeurteilung: Aktueller Stand und neuere Entwicklungen

Ziel der psychophysiologischen Aussagebeurteilung ist die Differenzierung von Tätern und Unschuldigen auf der Basis physiologischer Reaktionen auf spezifische Fragen. Die beiden wichtigsten Befragungstechniken, der Kontroll- oder Vergleichsfragentest sowie der Tatwissentest, werden im vorliegenden Artikel dargestellt und hinsichtlich ihrer Testgüte miteinander verglichen. Dabei wird insbesondere die individualdiagnostische Eignung „klassischer“ polygraphischer Kenngrößen, die auf der Aktivität des autonomen Nervensystems beruhen, diskutiert. Anschließend werden neuere Ansätze, die auf der Messung der Gehirnaktivität mittels Elektroenzephalogramm oder bildgebender Verfahren beruhen, vorgestellt und kritisch gewürdigt.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Fahrrad-Zeichen-Tests und ihr Einsatz in der neuropsychologischen Diagnostik

Zeichnungen von Fahrrädern werden seit langem in der neuropsychologischen Diagnostik eingesetzt. Lezak schlug ein formales System zu ihrer Bewertung vor. Anhand einer Stichprobe von 200 neurologischen Patienten werden Daten zur Reliabilität und Validität vorgestellt. Die Interrater-Übereinstimmung betrug 0,95; die Retestreliabilität wurde bei einem Intervall von einem bzw. drei Tagen auf 0.67 geschätzt. Männliche Patienten erreichten bessere Testwerte als weibliche, rechtshemisphärisch geschädigte Patienten höhere als linkshemisphärisch geschädigte; in der Gesamtstichprobe waren die Testwerte schwach mit dem Lebensalter und dem Bildungsniveau assoziiert. Substanzielle Korrelationen wurden mit anderen neuropsychologischen Testvariablen erhalten. Der BDT stellt ein kurzes, rasch und auch bettseitig einsetzbares Instrument für eine siebtestmäßige Erfassung visuo-konstruktiver Leistungen dar, das kognitive Störungen bei zerebral Geschädigten abzubilden in der Lage ist.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Neurologische Erkrankungen und psychische Störungen: gesundheitsbezogene Lebensqualität und Kostenfaktoren

Die Untersuchung vergleicht die Prävalenz psychischer Störungen bei Personen mit versus ohne neurologischen Erkrankungen sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQOL) und gesundheitsökonomischen Kostenindikatoren zwischen diesen Gruppen. Die Daten basieren auf dem bundesweiten Gesundheitssurvey (BGS 1998/99; repräsentative Erwachsenenstichprobe 18 – 65 Jahre, N=4181). Für eine Teilstichprobe von N=187 Teilnehmern mit mindestens einer neurologischen Diagnose (Lifetime) wurden die 12-Monats- Prävalenzen psychischer Störungen (DSM-IV; klinisches Interview: CIDI), ihr Zusammenhang mit der HRQOL (SF-36) und gesundheitsökonomischen Indikatoren (Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Ausfalltage) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ohne neurologische Erkrankung untersucht.
Neurologische Erkrankungen gehen mit einer erhöhten Prävalenz psychischer Störungen einher (38.9 % vs. 30,8 %). Wenn psychische Störungen vorliegen, stehen diese bei der Gruppe mit neurologischer Diagnose mit einer verminderten psychischen und körperlichen HRQOL sowie ungünstigeren gesundheitsökonomischen Indikatoren (erhöhte Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, erhöhte Anzahl an krankheitsbedingten Ausfalltagen) im Zusammenhang

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Tumorbedingte Fatigue

Die tumorbedingte Fatigue ist ein verbreitetes und den Patienten sehr belastendes Syndrom im Rahmen der Krebserkrankung und -therapie. Tumorbedingte Fatigue (im angloamerikanischen Sprachraum als cancer-related fatigue, CRF, bezeichnet) geht einher mit dem subjektiven Gefühl von physischer und mentaler Müdigkeit, Erschöpfung, Energieverlust und wenig Möglichkeiten der Erholung. Es geht weit über das „normale“ Maß an Erschöpfung hinaus, was gesunde Personen erleben. Tumorbedingte Fatigue kommt als Folge der Krebserkrankung selbst und als Nebeneffekt der Krebstherapie vor. Weiterlesen

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Veränderungen des subjektiven Zeiterlebens im Alter

Bereits William James hat in seinem Hauptwerk von 1890 darauf verwiesen, dass gleiche Zeitintervalle mit zunehmendem Alter kürzer erlebt werden, was die Zeiteinheiten Jahr, Monat und Tag betreffen. Ob dies jedoch auch für den Stunden-, Minuten- und Sekundenbereich zutrifft wurde von James bezweifelt. In der vorliegenden Untersuchung wird dieser «kleinere Zeitbereich» einer systematischen Überprüfung unterzogen. Weiterlesen

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