Demografische Bevölkerungsprognosen

Bevölkerungsprognosen werden von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie der allgemeinen Öffentlichkeit nachgefragt. Dabei steht der Wunsch der Nutzer nach der einen Bevölkerungsprognose der Unsicherheit zukünftiger demografischer Entwicklungen entgegen. In der Vergangenheit, und auch heute, werden und wurden Bevölkerungsprognosen weltweit mehrheitlich unter Anwendung des deterministischen Ansatzes nach der Kohorten-Komponenten-Methode gerechnet. Der Unsicherheit über den zukünftigen Verlauf der demografischen Prozesse Fertilität, Mortalität und Migration wird dabei durch Szenarienrechnungen begegnet. In zahlreichen Studien wurden Bevölkerungsprognosen ex-post auf ihre Treffsicherheit untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass diese von einer Reihe von Faktoren wie dem gewählten Zeithorizont oder der regionalen Aggregationsebene abhängt. Bestimmend für die Treffsicherheit sind jedoch vor allem die der Prognose zugrunde gelegten Annahmen zum Verlauf der demografischen Prozesse. Eben diese wurden in vergangenen Prognosen immer wieder unter- oder überschätzt. Heute wird, bei Anwendung der sogenannten probabilistischen Prognosen, der Verlauf demografischer Prozesse unter Einbeziehung von Wahrscheinlichkeiten prognostiziert.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Demografische Bevölkerungsprognosen

Entwicklung der deutschen Version der Patientenzufriedenheits-Skala (SASC) für den Einsatz bei Patienten nach Schlaganfall

Patientenzufriedenheit ist in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung ein wichtiges Zielkriterium. Im deutschen Sprachraum fehlte bisher ein reliables Instrument, um die Patientenzufriedenheit bei Schlaganfallpatienten zu messen. Ziel dieser Arbeit war die Übersetzung des validierten, englischen, krankheitsspezifischen Patientenzufriedenheitsbogens („Satisfaction with Stroke Care Questionnaire“, SASC) für Schlaganfallpatienten sowie die Untersuchung der Reliabilität der deutschen Version. Weiterlesen

Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Entwicklung der deutschen Version der Patientenzufriedenheits-Skala (SASC) für den Einsatz bei Patienten nach Schlaganfall

Tinnitus und das Leiden am Tinnitus

Vorgestellt werden die psychosomatischen Befundkonstellationen von 287 Tinnituspatienten, die in einem Zeitraum von 15 Monaten von einem ärztlichen Psychotherapeuten mit HNO-Schwerpunkt ambulant gesehen wurden, wobei eine Zuordnung zu den möglichen Therapiemaßnahmen vorgenommen wurde. Deutlich wird ebenso die Relevanz der neurootologischen Fachkompetenz, insbesondere hinsichtlich der Erfassung und Behandlung der mit 41% häufig vorhandenen Höreinschränkungen sowie auch die Beachtung und Therapie der in 45,3% zu erfassenden psychischen Komorbidität. Während neurophysiologische und psychophysiologische Modelle die Weiterlesen

Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Tinnitus und das Leiden am Tinnitus

Der COPD-Angst-Fragebogen (CAF): Ein neues Instrument zur Erfassung krankheitsspezifischer Ängste bei COPD-Patienten

Ziel der Studie ist die Entwicklung eines Fragebogens, der COPD spezifische Ängste erfasst. Angst ist ein häufiges komorbides Phänomen bei COPD. Bisher wurden nur Fragebögen zur Diagnostik eingesetzt, die allgemeine – nicht aber COPD bezogene – Ängste erfassen. An der Studie nahmen 96 COPD-Patienten (GOLD III/IV) teil. Eine Hauptkomponentenanalyse mit Varimax-Rotation ergab eine 5-Faktorenlösung, die 64,7% der Varianz aufklärt. Die Skalen umfassen „Angst vor sozialer Ausgrenzung“, „Angst vor Dyspnoe“, „Angst vor körperlicher Aktivität“, „Progredienzangst“, „Angst bzgl. Partnerschaft“ und „Angst bzgl. Langzeitsauerstofftherapie (LTOT)“. Alle Skalen zeigen gute interne Konsistenzen (a=0,77-0,89). Hinweise auf die Validität ergeben sich aus den erwartungskonformen Korrelationen mit konstruktnahen und -fernen Fragebögen sowie Lungenfunktion und Gehtest. Der COPD-Angst-Fragebogen erfasst COPD bezogene Ängste reliabel und valide und ermöglicht erstmals, eine frühe Identifikation entsprechend belasteter Patienten.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Der COPD-Angst-Fragebogen (CAF): Ein neues Instrument zur Erfassung krankheitsspezifischer Ängste bei COPD-Patienten

Förderung von körperlicher Aktivität im betrieblichen Kontext

Theoriebasierte Interventionen zur Förderung von körperlicher Aktivität können auf Stadien der Verhaltensänderung maßgeschneidert werden. Die Grundlage hierfür liefern Stadienmodelle. Diese nehmen an, dass für den erfolgreichen Übergang von einem Stadium zum nächsten unterschiedliche sozial-kognitive Variablen bedeutsam sind. Ziel der Studie war es, stadienspezifische Effekte von stadienpassenden Interventionen auf körperliche Aktivität und sozial-kognitive Prädiktoren im betrieblichen Kontext zu untersuchen. 839 Mitarbeiter eines Großunternehmens wurden randomisiert einer Weiterlesen

Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Förderung von körperlicher Aktivität im betrieblichen Kontext

18.-19.11.2010 – 6. Fachtagung zum Thema Patientenschulung in Würzburg

Am 18. und 19. November 2010 veranstaltet das Zentrum Patientenschulung in Zusammenarbeit mit der DGRW seine 6. Fachtagung zum Thema Patientenschulung in Würzburg.

Die diesjährige Tagung hat zwei inhaltliche Schwerpunkte:

Internationale Trends der Patientenschulung.
Die Effektivität von Patientenschulungen ist international belegt. Patienten weisen u.a. eine verbesserte Symptomatik und eine höhere Lebensqualität auf, wenn sie Weiterlesen

Veröffentlicht unter Termine | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für 18.-19.11.2010 – 6. Fachtagung zum Thema Patientenschulung in Würzburg

Kindheitstraumatisierungen, psychische Beschwerden und Diagnosen bei Patienten in einer psychosomatischen Universitätsambulanz

1 439 Patienten des Ambulanz- und Konsildienstes einer psychosomatischen Universitätsklinik wurden mit dem Childhood Trauma Questionnaire (CTQ) nach emotionalem und sexuellem Missbrauch, körperlicher Misshandlung sowie emotionaler und körperlicher Vernachlässigung befragt. Die Kindheitstraumatisierungen wurden zu psychischen Diagnosen und psychischer Belastung in Beziehung gesetzt. 41,4% der Patienten berichteten über Kindheitstraumatisierungen, sie litten stärker unter sozialen Ängsten, Distress und psychosomatischen Beschwerden als Patienten ohne klinisch relevante Traumatisierung. Es fanden sich Zusammenhänge zwischen emotionalem Missbrauch und depressiven Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen; körperlicher Misshandlung und somatoformen Störungen sowie sexuellem Missbrauch und Posttraumatischen Belastungsstörungen. Übereinstimmend mit anderen Studien fanden wir spezifische Zusammenhänge zwischen bestimmten Dimensionen der Traumatisierung, Diagnosen und der Beschwerdenstärke.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Kindheitstraumatisierungen, psychische Beschwerden und Diagnosen bei Patienten in einer psychosomatischen Universitätsambulanz

Versorgungsrealität bei der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

Verschiedene stabilisierende und traumafokussierende Verfahren wurden in Behandlungsleitlinien zur posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) empfohlen. Welche Verbreitung haben diese Verfahren im klinischen Alltag? Welche prädiktive Bedeutung hat der Einsatz traumafokussierender Interventionen für die von Therapeuten eingeschätzte Verbesserung der Symptomatik?
In der naturalistischen Studie wurden Selbstberichte von Psychologischen Psychotherapeuten (N = 126) und Informationen über einen Fall ausgewertet, der in den letzten 24 Monaten behandelt wurde. Weiterlesen

Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Versorgungsrealität bei der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

Chronischer Schmerz bestimmt das Leben

Ernüchternde Ergebnisse zur Versorgung von Patienten mit chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen hat die PainSTORY, eine europaweite Umfrage, zutage gebracht: 95 Prozent der Patienten leiden trotz Behandlung an mittelstarken bis starken Schmerzen.

In PainSTORY (Pain Study Tracking Ongoing Responses for a Year), einer von Mundipharma unterstützten Umfrage in 13 Staaten Europas, ist erstmals der Einfluss chronischer Schmerzen auf das tägliche Leben von Schmerzpatienten qualitativ erfasst worden. Weiterlesen

Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Chronischer Schmerz bestimmt das Leben

Untersuchungen zur zerebralen Verarbeitung von Schmerzen mit funktioneller Bildgebung

Funktionelle Bildgebungsmethoden wie die Positronenemissionstomographie (PET) oder die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) erlauben faszinierende Einblicke in die zerebrale Schmerzverarbeitung. So haben bildgebende Verfahren maßgeblich zu der Erkenntnis beigetragen, dass kein klar abgegrenztes „Schmerzzentrum“ existiert. Vielmehr ist ein ganzes Netzwerk zentralnervöser Regionen an der Übertragung und Verarbeitung von Reizen beteiligt, die zu dem Sinneseindruck „Schmerz“ führen. Ausgeklügelte Paradigmen erlauben Weiterlesen

Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Untersuchungen zur zerebralen Verarbeitung von Schmerzen mit funktioneller Bildgebung