Mechanismen der endogenen Schmerzmodulation am Beispiel der Placeboanalgesie

Die zentrale Repräsentation nozizeptiver Information und die damit verbundene Wahrnehmung von Schmerz unterliegen ausgeprägten pro- und antinozizeptiven Modulationen durch kognitive Prozesse. Die Placeboanalgesie ist eines der eindrücklichsten Beispiele der kognitiven Schmerzmodulation und damit das Parade-Paradigma für die Untersuchung der Mechanismen der körpereigenen Schmerzmodulation. Die Zusammenschau verschiedener wichtiger Arbeiten in den vergangenen Jahren bestätigt, dass es sich bei der Placeboanalgesie um eine Form der endogenen, kognitiv vermittelten Schmerzhemmung handelt, die zumindest partiell über die Ausschüttung endogener Opiate vermittelt wird. Mithilfe von modernen funktionell-bildgebenden Techniken konnten die zentralnervösen Korrelate der Placeboanalgesie identifiziert werden. Weiterlesen

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Zentrale Schmerzverarbeitung bei funktionellen somatischen Syndromen

Funktionelle Schmerzsyndrome sind in der Regel gekennzeichnet durch eine erhöhte lokale oder generalisierte Schmerzempfindlichkeit, spontane Schmerzen und eine Vielzahl variabler begleitender Symptome. Die Einteilung oder Zuordnung der Syndrome bezieht sich meist auf den Ort der Hauptbeschwerden oder das Hauptsymptom, eine Überlappung der Symptomatik findet sich jedoch häufig. Weitere Hinweise für eine mögliche Beteiligung des zentralen Nervensystems (ZNS) sind häufige komorbide affektive Störungen, Beeinträchtigungen der Kognition, Veränderungen der neuroendokrinen Funktion und eine Dysregulation des autonomen Nervensystems, wobei diese Störungen immer nur bei einem Teil der Betroffenen vorliegen. Ergebnisse der funktionellen Bildgebung Weiterlesen

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Effektivität intensiver multimodaler Schmerztherapie-Programme

Mit der Arbeit von A. Schütze et al. aus dem SchmerzCentrum Dresden (Leitung Prof. Dr. R.- Sabatowski) liegt eine weitere Untersuchung vor, mit der die Effektivität intensiver multimodaler Schmerztherapie-Programme erneut wissenschaftlich belegt wird. Damit erfährt eine der wichtigsten Entwicklungen der Schmerztherapie der letzten 25 Jahre ein weiteres Mal Unterstützung. Die Autoren berichten über signifikante Veränderungen schmerzrelevanter und -assoziierter Parameter über den Beobachtungszeitraum von 1 Jahr. Zwar ist die Datenerhebung für die 12-Monats-Nach-Untersuchung noch nicht abgeschlossen, doch sind die bisher vorliegenden Ergebnisse vielversprechend und zeigen, dass auch langfristige Erfolge erzielt werden können.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Verbesserung von Nachhaltigkeitseffekten in der ambulanten pneumologischen Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung der Sporttherapie

Die vorliegende Studie verfolgt die Fragestellung, ob und inwieweit Asbestosepatienten von einer ambulanten medizinischen Rehabilitation (AMR) profitieren können, die sich überwiegend aus bewegungs- und sporttherapeutischen Inhalten konstituiert und in Anlehnung an das Hamburger Modell insbesondere auf die Sicherung von Nachhaltigkeitseffekten ausgelegt ist.

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Krebsinformationsdienst

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täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr

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Internet www.krebsinformationsdienst.de

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Kodierung chronischer Schmerzen im ICD-10

Akuter Schmerz ist für den Betroffenen unangenehm, gibt dem Arzt meist aber auch Hinweise auf eine zugrunde liegende Gewebeschädigung, die behandelt werden kann. Chronischer Schmerz hat typischerweise nicht diese Warnfunktion und besitzt daher einen eigenständigen Krankheitswert mit hohem Behandlungsbedarf. Die Entkopplung von Schmerz und nachweisbarer Gewebeschädigung wird auch in der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekarnmer zur Abgrenzung von akutem und chronischem Schmerz benannt: „Die Zusatz-Weiterbildung Spezielle Schmerztherapie umfasst… die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat.“ Weiterlesen

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Rückblick auf AK-Forum „Ausgebrannt und aufgegeben? Burnout und Depression“

Die Arbeitskammer des Saarlandes hat die Reden und Präsentationen zum Forum im Internet zum Download zur Verfügung gestellt. Am Ende der Seite ist auch ein Link zum ersten Teil der Veranstaltungsreihe: AK-Forum „Wenn die Seele streikt – Psychische Belastungen im Arbeitsleben“

Im Rahmen des AK-Forums (Teil 2) referierte die Fachjournalistin Carola Kleinschmidt, Mitautorin des Buches „Bevor der Job krank macht“. Sie führte auf, wie Selbstüberforderung und Ohnmacht in eine stressbedingte Depression führen können und wie man diesen Teufelskreis unterbricht.

Quelle: Arbeitskammer des Saarlandes – AK-Forum „Ausgebrannt und aufgegeben? Burnout und Depression“

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Frühberentung aufgrund psychiatrischer Erkrankungen – Eine Analyse von 94 Berufsunfähigkeitsgutachten

Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeiten aufgrund einer psychiatrischen Krankheit nehmen an Häufigkeit immer mehr zu. Bislang ist nur wenig über die Ätiologie und soziodemografische Aspekte dieser Entwicklung bekannt.
Anhand von 94 Berufsunfähigkeitsgutachten (43 weibliche und 51 männliche Begutachtete) im Zeitraum Ende 1999 bis Mitte 2006 wurde eine explorative Analyse durchgeführt, die neben den psychiatrischen Diagnosen auch soziodemografische Daten berücksichtigte. Weiterlesen

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BPtK-Symposium am 12. April 2010 – Neugestaltung der postgradualen Psychotherapeutenausbildung

Mit dem zweiten Symposium zur Zukunft der Psychotherapeutenausbildung setzten Vertreter von Landespsychotherapeutenkammern, psychotherapeutischen Berufs- und Fachverbänden, Ausbildungsinstituten und Ausbildungsteilnehmern am 12. April 2010 in Berlin Ihre Diskussion der Konkretisierung von Eckpunkten des BPtK-Vorstands zur Reform der Psychotherapeutenausbildung fort. Der Vorstand hatte seine Eckpunkte als Ergebnis einer seit zwei Jahren laufenden Debatte zur Zukunft der Psychotherapeutenausbildung dem 15. Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) vorgestellt und war dort beauftragt worden, die Vorschläge zu präzisieren, bevor ein DPT weitergehende Entscheidungen treffen kann.

Die vier zentralen Ziele der Reformeckpunkte:

  • Masterabschluss als Zugangsniveau zur Psychotherapeutenausbildung,
  • Definition der im Studium zu vermittelnden Kompetenzen, die über…
    (weiterlesen im Originaltext)

Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer – Neugestaltung der postgradualen Psychotherapeutenausbildung

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Rehawissenschaftl. Kolloquium Leipzig 2010 – Vorträge und Poster nun online

Um die TeilnehmerInnen (und auch  diejenigen, die nicht teilnehmen konnten) des Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums noch besser über die präsentierten Beiträge zu informieren, wurden die Powerpoint-Präsentationen zu den Vorträgen und Postern des 19. Reha-Wissenschaftlichen Kolloquiums- soweit sie den Veranstaltern vorlagen – ins Internet gestellt.

Unter folgendem Link können Sie die Präsentationen als PDF-Dateien ansehen und herunterladen:
http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortalWeb/contentAction.do?key=main_reha_kollo_mats_201019&chmenu=ispvwNavEntriesByHierarchy321

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