Neuropsychologische Untersuchungsverfahren bei gerontopsychiatrischen Patienten – Etablierte Verfahren und neue Entwicklungen

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Depression und Demenz sind die beiden häufigsten gerontopsychiatrischen Erkrankungen. Für ihre Diagnostik stehen neben der psychopathologischen und der körperlichen Untersuchung sowie den neurobiologischen Untersuchungsverfahren eine Reihe standardisierter neuropsychologischer Tests zur Verfügung, die eine Beurteilung von verschiedenen kognitiven Funktionen, Symptomen und Störungen ermöglichen. Ihr Vorteil besteht zum einen in dem vergleichsweise geringen Aufwand an Zeit und Ressourcen, zum anderen in ihrer diagnostischen Zuverlässigkeit, da sie auf Validierungs- und Normierungsstudien basieren und in der Regel bei ordnungsgemäßer Durchführung ein hohes Maß an Durchführungs- und Auswertungsobjektivität gewährleisten. Weiterlesen

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Zum Verhältnis von Biologie und Psychologie

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In der Öffentlichkeit und im akademischen Umfeld entsteht zunehmend der Eindruck, dass psychologische Probleme durch neurowissenschaftliche und/oder biologische Befunde erklärt werden. Wird durch die zunehmende Dominanz der biologischen und neurowissenschaftlichen Erklärungsansätze die originär akademische Psychologie überflüssig? Gerät sie in Gefahr, ihre Eigenständigkeit zu verlieren? Wie sind die gegenseitigen Beziehungen zwischen Biologie/Neurowissenschaften und Psychologie? Weiterlesen

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Sind Vergleiche im Depressions- und Somatisierungsausmaß zwischen Migranten und Deutschen möglich

Zur Erfassung der psychischen Gesundheit von Migranten im Vergleich zu Deutschen sind Untersuchungen in der Allgemeinbevölkerung zentral. Für diesen Ansatz hat sich die Verwendung des Depressivitäts- und des Somatisierungsmoduls des Patient Health Questionnaire (PHQ-9, PHQ-15) bewährt. Es ist jedoch unklar, ob diese Module bei Migranten das Gleiche messen wie bei Deutschen (Messäquivalenz). Dadurch bleibt es fraglich, ob die Ergebnisse vergleichender Studien richtig interpretierbar sind. In der vorliegenden Arbeit wurden PHQ-9 und PHQ-15 anhand einer großen Stichprobe (je N=271) von Migranten und Deutschen auf Messäquivalenz überprüft. Weiterlesen

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Nutzen- und Wirtschaftlichkeitsbewertung der biomedizinischen Technik

Unter biomedizinischer Technik versteht man ein breites Spektrum von Medizinprodukten mit sehr unterschiedlichen Anwendungen zu zahlreichen diagnostischen und therapeutischen Leistungen, die aber nach einheitlichen Regeln für den Markt zugelassen werden. Auch für die Kostenerstattung im Gesundheitswesen gelten einheitliche Anforderungen. Im vorliegenden Beitrag werden aus der Perspektive des solidarisch finanzierten Gesundheitswesens die grundlegenden Anforderungen an den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit biomedizinischer Technologien beschrieben. Hierzu werden die in der Gesetzlichen Krankenversicherung relevanten Schlüsselbegriffe „Innovation“, „Nutzen“ und „Wirtschaftlichkeit“ charakterisiert. Weiterlesen

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Wissenschaftliche Neurobildgebung in der Medizin

Die Möglichkeit, Funktionen im Gehirn abzubilden, hat unser Verständnis einer ganzen Reihe von neurologischen Krankheiten grundsätzlich neu geprägt beziehungsweise uns in die Lage versetzt, klassische Hypothesen über die Funktionsweise des Gehirns zu überprüfen. Durch die Neurobildgebung wurden die für Migräne und andere primäre Kopfschmerzen verantwortlichen Hirnregionen ermittelt, die Schaffung neuer Kopfschmerz-Klassifikationen mit ähnlichen Behandlungsstrategien (wie die Trigemino-autonomen Kopfschmerzen) angestoßen, die Diagnose und das Verständnis der Pathophysiologie beim Parkinson-Syndrom verbessert, Kompensationsmechanismen nach Hirnschädigungen und der subklinische Progress bei neurodegenerativen Krankheiten aufgedeckt. Weiterlesen

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Psychophysiologie als Prädiktor für Behandlungserfolg: Eine Pilotstudie

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Einsatzes biologischer Parameter in der psychosomatischen Medizin stellt sich die Frage nach geeigneten und ökonomischen Methoden für die Psychotherapieforschung. In einer Pilotstudie wurden bei 21 depressiven Patientinnen und Patienten zu Beginn einer 12-wöchigen stationären psychotherapeutischen Behandlung kardiovaskuläre Parameter während Stressinduktion (Rechenstresstest, Ärgertest) und nachfolgender Ruhephase gemessen und mit Psychotherapieerfolg in Verbindung gesetzt. Weiterlesen

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Dimensionen der therapeutischen Beziehung aus Patienten-Perspektive – Entwicklung der „Skala Therapeutische Allianz-Revised STA-R”

Zur empirischen Untersuchung der Dimensionalität der therapeutischen Beziehung hatten Hatcher et al. [1], [2], [3] die drei bekanntesten englischsprachigen Fragebögen (Helping Alliance Questionnaire, Working Alliance Inventory, California Psychotherapy Alliance Scales) gemeinsam faktorenanalysiert und ergänzend neue Dimensionen wie Affekte und interpersonale Aspekte vorgeschlagen. Zielsetzung war es, auf der Basis dieser Arbeiten einen deutschsprachigen ökonomisch einsetzbaren Patienten-Fragebogen zu entwickeln. Weiterlesen

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Weiß Oma, was du gerade denkst? – Theory of Mind und exekutive Funktionen im hohen Erwachsenenalter

Ziel der vorliegenden Studie war die Erfassung von ‚Theory of Mind‘-Leistungen (ToM) im hohen Erwachsenenalter und deren Zusammenhang mit exekutiven Funktionen. 27 Probanden im Alter von 58 bis 80 Jahren wurden mit einer Stichprobe von 31 jungen Menschen zwischen 20 und 44 Jahren mit Hilfe des Embedded False Belief Tests verglichen. Ältere Teilnehmer zeigten insgesamt schlechtere Leistungen, die keinen Schluss auf ein spezifisches ToM-Defizit zuließen. Die sozial-kognitiven Fähigkeiten zeigten vielmehr eine starke Abhängigkeit von Inhibitionsfähigkeit und Kategoriewechsel. Allerdings beantwortete lediglich die ältere Gruppe signifikant weniger ToM- als Kontrollfragen. Fortgeschrittenes Alter ging mit ausgeprägter Empathie einher, jüngere Teilnehmer erreichten hohe Psychotizismuswerte.

Quelle: Eingang zum Volltext : Open Access Volltextserver der Virtuellen Fachbibliothek Psychologie. Open Access Repository for Psychology.

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E-Paper Deut­sches Ärzte­blatt: Elektro­nisch blättern und mehr

Das Deutsche Ärzteblatt (DÄ) baut sein digitales Angebot aerzteblatt.de aus. Mit dem neuen E-Paper des DÄ unter epaper.aerzteblatt.de können Leserinnen und Leser jetzt komfortabel wie in einer gedruckten Ausgabe blättern und zugleich den Mehrwert des Internetauftritts von aerzteblatt.de nutzen. Weiterlesen

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Glücklich singen – singend glücklich? Gesang als Beitrag zum Wohlbefinden

Kann man glücklich singen? – Wird man singend glücklich?

In meiner Diplomarbeit an der Universität Wien, die ich im Fach Psychologie verfasst habe, geht es um diese Themen – interdisziplinär – vom „glücklichen“ Gesangsunterricht bis zur Frage, was überhaupt Glück ist und wie man es messen kann.

Eine (natur-)wissenschaftliche Studie rundet die Arbeit ab: Sängern (-innen) wurde vor und nach einem Auftritt Blut abgenommen und dieses danach auf „Glückshormonone“ untersucht.

Quelle: Eingang zum Volltext : Open Access Volltextserver der Virtuellen Fachbibliothek Psychologie. Open Access Repository for Psychology.

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