100 Jahre Psychologie: Differenzielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik

Einleitend werden die epochalen Beiträge von Spearman, Binet, Stern, Freud und Mischel herausgehoben. Sodann wird über Untersuchungen zur Bestimmung der wissenschaftlichen Eminenz berichtet. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Befragungen an Gruppen von führenden Fachvertretern aus dem angloamerikanischen und dem deutschen Sprachraum (N = 41 bzw. 51). Weiterlesen

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Einfluss eines Kurz-Interventionsprogramms auf das Bewegungsverhalten und seine psychologischen Voraussetzungen bei Übergewichtigen und Adipösen

Körperliche Inaktivität ist eine wichtige Ursache von Adipositas. Die Förderung eines körperlich-aktiven Lebensstils ist deshalb aus präventivmedizinischer Sicht ein wünschenswertes Ziel. Bisherige Interventionsprogramme konzentrierten sich vorwiegend auf die Verbesserung der Motivation. Programme für übergewichtige und adipöse Personen sollten jedoch verstärkt auch volitionale Faktoren in den Blick nehmen. Um herauszufinden, ob Weiterlesen

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Schmerzchronifizierung und -dysfunktion: Evidenz zu Diagnostik und Therapie

In der Rehabilitation von chronischen Schmerzpatienten ist das Ausmaß der Chronifizierung zu berücksichtigen. Eine einheitliche Definition von chronischen Schmerzen und eine Beschreibung des Chronifizierungsgrades könnte die Beurteilung von Therapieprogrammen verbessern. Derzeitiger State of the Art in der Schmerzrehabilitation ist ein multidisziplinär durchgeführtes Functional Restoration Programm mit Eingangs- und Ausgangsuntersuchungen zur Beurteilung des Therapieerfolges. Weiterlesen

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Dürfen, können, sollen Psychologische Psychotherapeuten Tätigkeiten übernehmen, die heutenoch Ärzten vorbehalten sind?

Seit geraumer Zeit wird, angestoßen durch das Forschungsgutachten zum Psychotherapeutengesetz, in der Fachöffentlichkeit vermehrt die Frage diskutiert, ob auch Psychologische Psychotherapeuten (PP) und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) Tätigkeiten übernehmen können, die bislang nur Ärzten vorbehalten sind. Weiterlesen

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Hirnforschung: sinnvolle Ergänzung oder überflüssiges Anhängsel der Psychologie?

Die Hirnforschung ist eine für die akademische Psychologie wichtige aber auch herausfordernde Wissenschaftsdisziplin. Ihr Nutzen zur Beantwortung psychologischer Fragestellungen wird zunehmend kritisch diskutiert. Im Rahmen dieser Ausführungen wird versucht, das Verhältnis zwischen Hirnforschung und akademischer Psychologie kritisch aber auch konstruktiv zu beleuchten. Zusammenfassend wird vorgeschlagen, dass sich die akademische Psychologie den Neurowissenschaften öffnet, ohne dass sie dabei ihre wesentliche Aufgabe, nämlich die Erforschung des Erlebens und Verhaltens aus dem Blickwinkel verliert. Weiterlesen

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Experimentelle Konstruktion eines Kurzfragebogens zur direkten Veränderungsmessung psychotherapeutischer Effekte im Befinden

Befunde aus zwei Studien zur Entwicklung eines Kurzinstruments zur direkten Veränderungsmessung psychotherapeutischer Effekte werden dargestellt. Die Fragebogenkonstruktion fokussiert Veränderungen im Bereich des Befindens. Weiterlesen

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Wer ist ein Psychotherapeut? Das österreichische Modell

Ein Interview mit Gerhard Lenz
Prof. Dr. Gerhard Lenz ist einer der bekanntesten und erfahrensten Verhaltenstherapeuten in Österreich. Er war langjähriger Leiter der Station für Kognitive Verhaltenstherapie an der Klinik für Psychiatrie der Universität Wien und errichtet derzeit die erste Tagesklinik für Verhaltenstherapie und psychosomatische Rehabilitation in Wien. Er ist Vizepräsident und Lehrtherapeut der Österreichischen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT).
Die Fragen stellte Prof. Dr. Michael Linden, Leiter der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation an der Charité Universitätsmedizin, Berlin.

Verhaltenstherapie 2010;20:207-209 (DOI: 10.1159/000320929)

Quelle: Wer ist ein Psychotherapeut? Das österreichische Modell

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Zukünftige Psychotherapeuten? Eine Befragung deutscher Psychologiestudierender zu ihren beruflichen Plänen und der Motivation zur Berufswahl Psychotherapeut

Psychologiestudierende stellen die größte Gruppe potenzieller Psychotherapeuten dar. Es gibt kaum Studien über ihre beruflichen Pläne und das Interesse an einer psychotherapeutischen Ausbildung.

480 Psychologiestudierende wurden mittels eines selbst entwickelten Fragebogens zu beruflichen Vorstellungen befragt.

90% der Befragten berichten Interesse an klinischen Tätigkeiten und der Psychotherapieausbildung. Insbesondere die Verbesserung therapeutischer Kompetenzen und beruflicher Aussichten spricht aus ihrer Sicht für, die gegenwärtige Ausbildungssituation gegen die Ausbildung. Die Verfahrenspräferenz der Ausbildungsinteressenten (38% Verhaltenstherapie, 19% psychodynamische Verfahren) hängt signifikant mit ihrem psychotherapeutischem Wissen, universitären Ausbildungsinhalten sowie persönlichen Merkmalen zusammen.
Psychologiestudierende berücksichtigen Rahmenbedingungen der Berufsausübung und Ausbildung als Psychologe bzw. Psychotherapeut, wenn sie über ihre berufliche Zukunft befragt werden.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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Welche Informationen nutzen Hausärzte zur Einschätzung des kognitiven Status älterer nicht dementer Patienten?

Es gibt kein Wissen darüber, welche Informationen Hausärzte explizit nutzen, um die kognitive Leistung ihrer Patienten zu bewerten. Dies könnte jedoch helfen zu verstehen, warum die Erkennung leichter kognitiver Defizite und früher Demenzen in der Hausarztpraxis problematisch ist.
In einem Teilprojekt des Kompetenznetzes Demenzen (AgeCoDe-Studie) bewerteten Düsseldorfer Hausärzte den kognitiven Status ihrer älteren, nicht dementen Patienten. Bei jeder Bewertung sollten sie zudem aus einer Liste auswählen, auf welche Informationen sie ihr Urteil stützen. Weiterlesen

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Neuropsychologische Therapie bei Demenzpatienten: Was ist sinnvoll?

Die zunehmende Überalterung der Bevölkerung führt zu exponentiell ansteigenden Inzidenzraten demenzieller Syndrome. Neben der Pharmakotherapie finden zunehmend nichtmedikamentöse Interventionen Beachtung. Zwar wird die Datenlage hierzu für eine Gesamtbeurteilung als unzureichend angesehen, es gibt jedoch viele Hinweise, dass neuropsychologische Therapien zu Verbesserungen kognitiver und nichtkognitiver Symptome bei Patienten mit Demenz und leichter kognitiver Störung führen und möglicherweise einen demenziellen Prozess verlangsamen können. Weiterlesen

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