„Was denken Sie was ein Psychiater macht? … Und was denken Sie macht ein Psychotherapeut?” Ergebnisse einer Repräsentativerhebung bei der Wiener Bevölkerung

Nur wenig ist darüber bekannt, welche Vorstellungen in der Bevölkerung über die Tätigkeit der verschiedenen Berufsgruppen im Bereich der psychischen Gesundheit bestehen. Im Frühjahr 2009 wurde eine Telefonbefragung bei der Wiener Bevölkerung ab 16 Jahren durchgeführt. Im Rahmen eines vollstrukturierten Interviews wurde mithilfe zweier offener Fragen exploriert was Psychiater und Psychotherapeuten beruflich „machen”. Auch wenn es Überlappungen in der Vorstellung über die Tätigkeit eines Psychiaters und der eines Psychotherapeuten gibt, so kristallisieren sich doch eine Reihe von Punkten heraus, Weiterlesen

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Metakognitive und andere kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren bei posttraumatischer Belastungsstörung

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In dieser Arbeit sollen Grundannahmen und Interventionen der Metakognitiven Therapie (MKT) zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) mit denen der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) verglichen werden. In der KVT gelten Vermeidung und dysfunktionale Gedächtnisprozesse («Traumagedächtnis») sowie problematische Kognitionen als ursächlich für die Ausbildung einer PTBS. Als wichtigste Intervention gelten daher Expositionsbehandlung und kognitive Umstrukturierung. In der MKT gelten Weiterlesen

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Rückfallquote von Alkoholikern soll halbiert werden

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will mit einem neuen ambulanten Therapieangebot in den Kliniken Lippstadt und Warstein die Rückfallquote von alkoholabhängigen Patienten halbieren. Die Patienten können an therapeutischen Maßnahmen teilnehmen und gleichzeitig in ihrem gewohnten Umfeld bleiben.
„Lediglich 2,5 Prozent der Alkoholabhängigen nutzen die Möglichkeit eines stationären Entzugs in einer psychiatrischen Klinik“, sagt Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der Kliniken des LWL. In Nordrhein-Westfalen sind die Kommunalverbände LWL und Landschaftsverband Rheinland unter anderem Träger psychiatrischer Krankenhäuser. Nach Holzbachs Angaben liegt die Rückfallquote von Alkoholabhängigen nach einem stationären Entzug bei 80 Prozent. Schließe sich an den Entzug eine therapeutische Behandlung an, könne die Quote auf 40 Prozent reduziert werden.

Quelle: Rückfallquote von Alkoholikern soll halbiert werden

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Mit Rheuma ins Fitness-Studio?

Bewegungstherapie ist ein wichtiger Teil bei der Behandlung entzündlichen Rheumas. Ziel ist, die Funktion von Gelenken, Muskeln und Bändern und damit die Mobilität zu erhalten. Spezielle Trainingsprogramme berücksichtigen Belastbarkeit und Funktionsstatus der Patienten. Wichtig sei auch ein ärztlicher Check-up.
Darüber hinaus wollen aber vor allem junge Betroffene nicht auf ihren Sport im Fitness-Studio verzichten. Doch dort fehle es oft an fachlicher Expertise, um den speziellen Anforderungen der Erkrankung gerecht zu werden. Zu diesem Fazit kommt Professor Uwe Lange…

Quelle: Mit Rheuma ins Fitness-Studio?

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Qualitätsindikatoren für die Versorgung von Patienten mit Rückenschmerzen

Lumbale Rückenschmerzen sind als epidemiologisch, gesundheitsökonomisch und volkswirtschaftlich bedeutsames Gesundheitsproblem prädestiniert für Qualitätssicherungsmaßnahmen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat im Rahmen des Projekts Ambulante Qualitätsindikatoren (QI) und Kennzahlen (AQUIK®) 3 Vorschläge zur Qualitätsmessung der Versorgung von Rückenschmerzenpatienten erarbeitet. Ziel dieser Arbeit ist es, diese darzustellen und kritisch zu bewerten
Die 3 vorgeschlagenen QIs im Bereich Alarmzeichen („red flags“), Bildgebung und Arbeitsunfähigkeitszeiten werden in Bezug auf ihre Evidenzbasierung, Umsetzbarkeit und Epidemiologie bewertet. Dazu werden die den QIs zugrunde liegenden Leitlinien und Originalliteratur, sowie Ergebnisse von Surveys und Beobachtungsstudien zur Leitlinienadhärenz bei Rückenschmerzen herangezogen.
Die AQUIK®-Expertenrunde hat nur Alarmzeichen als umsetzbaren QI beurteilt. Trotz eines 2-stufigen Expertenverfahrens wurden wichtige Aspekte der Epidemiologie, Operationalisierbarkeit und Verfügbarkeit von Routinedaten nicht ausreichend berücksichtigt, sodass Weiterlesen

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Validierung der deutschen Version der regionalen Schmerzskala zur Diagnose des Fibromyalgiesyndroms

Die Verwendung der Klassifikationskriterien des Amerikanischen Kollegiums für Rheumatologie (ACR) zur klinischen Diagnose des Fibromyalgiesyndroms (FMS) ist umstritten. Die Regionale Schmerzskala (RPS) wurde zur Diagnose des FMS in der Praxis und in epidemiologischen Studien entwickelt (Survey-Kriterien). Bislang wurde die RPS nicht im deutschsprachigen Raum validiert.
216 Patienten mit FMS, 53 mit einer aktiven rheumatoiden Arthritis (RA) und 60 mit einer depressiven Störung aus klinischen Einrichtungen füllten die RPS aus; 43 Patienten mit FMS füllten die RPS innerhalb von 8 Wochen ein zweites Mal aus. Weiterlesen

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Das Cancer Fatigue Syndrom – eine Übersicht

Cancer Related Fatigue (CRF) stellt das häufigste Krebs- und Krebstherapie-assoziierte Symptom mit großem Einfluss auf die Lebensqualität dar. Hohen Prävalenzzahlen unter adjuvanter Therapie (70-92%) und in palliativen Erkrankungsstadien sowie eine gehäufte Persistenz auch in krankheitsfreien Intervallen (20-36% nach 1-8 Jahren) stehen immer noch unzureichende Therapieangebote in der alltäglichen medizinischen Versorgung gegenüber. Aufgrund des gehäuften chronischen Verlaufs und der Komplexizität der Beschwerden, wie auch der unzureichenden Therapie von CRF-Patienten, besteht ein großer Bedarf an multimodal konzipierten Rehabilitationsmaßnahmen, welche allerdings ihren Stellenwert erst in klinischen Studien belegen müssen.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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Patientenschulung in der medizinischen Rehabilitation

Patientenschulung ist ein elementarer Bestandteil der medizinischen Rehabilitation bei chronischen Erkrankungen. Durch diese Maßnahme werden Betroffenen Kompetenzen vermittelt, ihr Handeln im Rahmen der Krankheitsbewältigung effektiv und effizient zu gestalten. Patientenschulung strebt neben der Wissensvermittlung eine günstige Beeinflussung der praktischen Kompetenzen, Einstellungen und Bewertungen hinsichtlich der Erkrankung und der Behandlung an. Sie ist ein unverzichtbarer Baustein auf dem Weg zum Selbstmanagement einer chronischen Erkrankung. Die Effektivität von Patientenschulungen wurde Weiterlesen

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Firefox-Add-On Quick TransLation ist ein nützliches und einfaches Übersetzungs-Tool.

Mit der Gratis-Firefox-Erweiterung Quick TransLation lassen sich einzelne Wörter oder Textpassagen schnell und einfach übersetzen. Dies ist besonders nützlich, wenn Ihnen beispielsweise ein Wort entfallen ist und Sie nicht extra im Fremdsprachenlexikon nachschauen möchten. Das Add-On beherrscht diverse Sprachen – unter anderem Deutsch, Französisch, Spanisch und Englisch.

Quelle: Quick TransLation – PCtipp.ch – Downloads

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Gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36) bei chronischen Rückenschmerzen und gleichzeitiger Depression

Ziel ist die Klärung der Fragen, ob eine zusätzliche Depression die gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36) von chronischen Rückenschmerzpatienten (CR) verringert und ob depressiv komorbide Rückenschmerzpatienten (CR+DE) von einer multimodalen Schmerztherapie profitieren. Verglichen werden 2 Gruppen (CR, CR+DE) à 29 Patienten über 6 Monate zu den Tagen 0, 21 (stationär) und 180 (ambulant). Unterschiede mit jeweils höheren SF-36-Werten der Gruppe CR bestehen nur zu den Tagen 0 und 21, nicht an Tag 180. Die Gruppe CR+DE verbessert sich stationär und v. a. ambulant und somit im Gesamtzeitraum stärker als die Gruppe CR, die sich ausschließlich stationär steigert. Die komorbide Gruppe ist schwerer von ihrer Erkrankung betroffen, verbessert sich jedoch sehr konstant. Die ambulante Steigerung lässt eine gute Langzeitprognose vermuten.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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