Die Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund in der psychosomatischen Rehabilitation

M.-O. Mösko, S. Pradel und H. Schulz

Untersucht wurde, ob in der stationären Rehabilitation von Patienten mit psychischen/psychosomatischen Störungen Menschen mit Migrationshintergrund seltener behandelt werden, stärker belastet sind, weniger von der Behandlung profitieren und ein höheres Risiko für einen negativen Behandlungserfolg haben. Auf Grundlage einer prospektiven Stichprobe (N=25.066) wurden die Inanspruchnahme, die Symptombelastung, die Behandlungsqualität und der Einfluss von Risikofaktoren untersucht. Weiterlesen

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Ansätze zur verhältnisorientierten Adipositasprävention bei Kindern und Jugendlichen

J. Loss und M. Leitzmann
Der vorliegende Beitrag soll eine strukturierte Übersicht darüber geben, wie die Lebensverhältnisse auf verschiedenen Ebenen so gestaltet werden können, dass sie einer Entwicklung von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter vorbeugen können, und welche Instanzen hier verantwortlich sind. Gleichzeitig sollen Prozess- und Ergebnisparameter dieser verhältnispräventiven Ansätze beleuchtet werden. Weiterlesen

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Adipositas: Zweifel am Risikofaktor Stammfettsucht

Eine zentrale Adipositas (Körperform: “Apfel”) ist vermutlich ebenso gefährlich wie die hüftbetonte Verteilung des Fettgewebes (Körperform: “Birne”): In einer Meta-Analyse im Lancet (2011; doi: 10.1016/S0140-6736(11)60105-0) hatten jedenfalls Hüftumfang, Taille-Hüft-Verhältnis und der Body-Mass-Index (BMI) den gleichen prädiktiven Wert für die Bewertung des kardiovaskulären Risikos.

Dem Arzt lieferten sie im Übrigen keine zusätzlichen relevanten Informationen, die über die etablierten Risikofaktoren wie systolischer Blutdruck, Diabetes und Blutlipide hinausgehen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Adipositas: Zweifel am Risikofaktor Stammfettsucht“

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Erste Ergebnisse zur Wirksamkeit Früher Hilfen aus dem STEEP-Praxisforschungsprojekt „WiEge“

G.J. Suess, U. Bohlen, A. Mali and M. Frumentia Maier
Vorläufige Ergebnisse aus dem bindungsbasierten STEEP-Praxisforschungsprojekt „WiEge“ werden präsentiert. Im Rahmen einer längsschnittlich angelegten multizentrischen Interventionsstudie entwickelten signifikant mehr junge hoch belastete Mütter im zweijährigen STEEP-Programm sichere Bindungsbeziehungen zu ihren einjährigen Kindern als dies bei Müttern der Kontrollgruppe, die die üblichen Jugendhilfeleistungen erhielten, der Fall war. Alter der Weiterlesen

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TigerKids – Erfolgreiche Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen

A. Strauß, B. Herbert, C. Mitschek, K. Duvinage und B. Koletzko
Die hohe Prävalenz juveniler Adipositas erfordert effektive Präventionsmaßnahmen. Mit TigerKids wurde ein Programm für das Setting Kindergarten (KiTa) entwickelt und in einer zweijährigen, prospektiven, kontrollierten, cluster-randomisierten Studie evaluiert. Zur Prüfung möglicher Interventionseffekte wurden 64 Kindergärten im Verhältnis 2:1 cluster-randomisiert zur Interventions- (IG) und Kontrollgruppe (KG) zugeteilt. Weiterlesen

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Die Dritte Welle der Verhaltenstherapie – Eine Übersicht über die Methoden und ihre Evidenzbasierung

K. G. Kahl, L. Winter, U. Schweiger, V. Sipos
Während der letzten 20 Jahre wurde eine Reihe von Psychotherapiemethoden entwickelt, die unter dem Namen „3. Welle der Verhaltenstherapie” zusammengefasst werden. Dazu gehören unter anderem die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), Acceptance und Committment Therapy (ACT), Schematherapie, Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP), Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT), und die Metakognitive Therapie (MCT). Die Methoden werden in ihren Grundkonzepten vorgestellt und die bisherige Datenlage zusammengefasst.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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Kardiologische Rehabilitation mit strukturierter Schulung bei Herzinsuffizienz – Akzeptanz bei Patienten und Veränderungen in Krankheitswissen und Wohlbefinden

B. Muschalla, J. Glatz, G. Karger
Herzinsuffizienz ist ein häufiges klinisches Syndrom mit wachsender Bedeutung und schlechter Prognose. Patientenschulung ist ein zentraler Bestandteil der medizinischen Rehabilitation mit dem Ziel, die Folgen chronischer Krankheiten durch gezielte Förderung von Krankheitskompetenz und Selbstmanagement zu verringern und die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Im Rahmen der vorliegenden explorativen Untersuchung wird ein neu entwickeltes Patientenschulungsprogramm für Herzinsuffizienz vorgestellt und die direkte Bewertung des Programms durch Patienten, die Veränderungen des krankheitsbezogenen Wissens, die gesundheits- und krankheitsbezogene Lebensqualität sowie die psychische Symptombelastung im Verlauf erfasst. Weiterlesen

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Gender-Medizin im Ruhrgebiet

Die Medizinischen Fakultäten der Universitäten Münster und Essen-Duisburg möchten Medizinstudierende stärker auf die Unterschiede in den Krankheitsverläufen bei Männern und Frauen vorbereiten. Studien belegten, dass zum Beispiel ein Herzinfarkt bei Frauen später erkannt werde als bei Männern. Männliche Patienten mit Altersdiabetes erhielten dagegen deutlich seltener eine optimale Behandlung zur Vermeidung von Folgeerkrankungen. Weiterlesen

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Psychiatrie-Gesell­schaft prognostiziert steigenden Bedarf an Antidepressiva

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat die Kritik der AOK Rheinland/Hamburg an steigenden Verordnungszahlen von Antidepressiva als „rein ökonomisch motiviert“ zurückgewiesen. Zuvor hatte die Kasse dazu aufgerufen, Psychopharmaka „sorgsamer und in geringerer Menge“ zu verordnen.
„Dadurch wird psychischen Erkrankungen und hier besonders depressiven Störungen, einmal mehr der Status von Befindlichkeitsstörungen zugeschrieben, die einer medikamentösen Therapie oftmals nicht bedürfen“, monierte Gerhard Gründer, Leiter des DGPPN-Referats Psychopharmakologie. Weiterlesen

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Schweizer Kanton für Suizidbeihilfe in Heimen

Im Schweizer Kanton Waadt sollen die Alters- und Pflegeheime verpflichtet werden, Suizidbeihilfe künftig zuzulassen. Dafür will die Kantonsregierung strenge allgemeingültige Rahmenbedingungen einführen, wie Schweizer Medien am Wochenende berichteten. Über ein entsprechendes Gesetz müssen die Bürger abstimmen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Schweizer Kanton für Suizidbeihilfe in Heimen“

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