Reviktimisierung: Ein bio-psycho-soziales Vulnerabilitätsmodell

Estelle Bockers, Christine Knaevelsrud
Personen, die in ihrer Kindheit interpersonellen Traumatisierungen ausgesetzt waren, haben im Erwachsenenalter ein signifikant erhöhtes Risiko erneut traumatisiert zu werden. Trotz der hohen Prävalenz sowohl von Traumatisierungen in der Kindheit als auch von Reviktimisierungen im Erwachsenenalter sind die psychologischen Mechanismen, die Reviktimisierungen zugrunde liegen bisher Weiterlesen

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Eine kunstpädagogische Gruppenintervention in der ambulanten psychoonkologischen Versorgung

Kristina  Geue, Marianne  Buttstädt, Robert  Richter, Ursula  Böhler, Susanne  Singer
Vorgestellt wird der formale und inhaltliche Aufbau eines kunstpädagogischen Angebots für onkologische Patienten in der ambulanten Nachsorge. Die Gruppenintervention beinhaltet 22 Sitzungen und gliedert sich in 3 Phasen. Im ersten Teil lernen die Teilnehmer Weiterlesen

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Auswirkungen eines Aufmerksamkeitstrainings auf die aphasische Symptomatik bei Schlaganfallpatienten

Julia Graf, Hartwig Kulke, Christa Sous-Kulke, Wilfried Schupp, Stefan Lautenbacher
Aufmerksamkeit kann als Kontrollsystem neuronaler Aktivität verstanden werden, welches Neuroplastizität top-down modulieren hilft. Bisher wurde selten versucht, durch deren gezielte Förderung Funktionswiederherstellungen nach Hirnschädigung zu begünstigen. In vorliegender Studie wurde dies am Beispiel der Aphasie erprobt. Weiterlesen

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Traumatherapie in Krisenregionen und Katastrophengebieten – Eine kritische Auseinandersetzung mit standardisierten Interventionsverfahren am Beispiel der Narrativen Expositionstherapie

Adrian  Mundt, Petra  Wünsche, Andreas  Heinz, Christian  Pross
Die von Neuner et al. an von Kriegen und Naturkatastrophen betroffenen Populationen erprobte Narrative Expositionstherapie (NET) wird den Forschungsergebnissen anderer Autoren und von diesen entwickelten Interventionsmethoden gegenübergestellt. Aus diesem Vergleich ergeben sich Bedenken Weiterlesen

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Patienten mit intensivpflichtigen medikamentösen Suizidversuchen – Risikoprofil und Verlauf

R. Maier, R.-D. Stieglitz, S. C. Marsch, A. Riecher-Rössler
Über das Risikoprofil von Patienten mit schwersten medikamentösen Suizidversuchen und den weiteren Verlauf bei dieser Patientengruppe ist wenig bekannt.Die aktuelle Studie zielte darauf ab, Risikofaktoren und Ableitung von Behandlungsempfehlungen für diese Patientengruppe zu identifizieren. Alle Basler Patienten, die vom 1.1.1998 bis 31.12.2001 wegen eines schweren medikamentösen Suizidversuchs auf der Intensivstation des Universitätsspitals Basel behandelt wurden (n =190), wurden bezüglich psychopathologischer und soziodemografischer Merkmale untersucht. Darüber hinaus wurden Verlaufsdaten Weiterlesen

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Moderne Informations- und Kommunikationstechnologie in der Rehabilitation

H. Kordy, F. Theis und M. Wolf
Internet und das Mobiltelefon eröffnen neue Wege zur Optimierung der medizinischen Rehabilitation. In Modellversuchen haben Internet-vermittelte Nachsorgeprogramme die Nachhaltigkeit stationärer psychosomatischer Behandlungen deutlich gesteigert. Im Fokus des vorliegenden Beitrags stehen die Erfahrungen bei der Translation eines vielversprechenden Modells, der Internet-Brücke, in die Versorgungsroutine. Zur Schätzung der Effektivität unter Routinebedingungen Weiterlesen

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Vorbereitung und Nachbereitung der medizinischen Rehabilitation am Beispiel der psychosomatischen Rehabilitation

A. Kobelt, M. Winkler und F. Petermann
Voraussetzung für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in das Erwerbsleben nach stationärer medizinisch-psychosomatischer Rehabilitation ist, dass die Betreuung auf die Zeit vor der stationären Behandlung, auf die medizinische Heilbehandlung selbst und auf die Nachsorge angemessen verteilt wird. Neben einer idealerweise ausreichenden Weiterlesen

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Evaluation einer zweidimensionalen Skala zur Erfassung von Angst-Vermeidungs-Überzeugungen an älteren Patienten mit chronischem Rückenschmerz

S. Quint, M. Raich und J. Luckmann
Angst-Vermeidungs-Überzeugungen (AVÜ) werden in der Literatur auch für ältere Personen als ein wesentlicher Chronifizierungsparameter für unteren chronischen Rückenschmerz (RS) diskutiert. Bislang liegen jedoch im deutschen Sprachraum kaum validierte Messinstrumente zur Erfassung von AVÜ bei dieser Patientengruppe vor. Ziel dieser Studie ist die psychometrische Überprüfung der Katastrophisierungs-Vermeidungsskala-D-65+ (KVS-D-65+) an einer Stichprobe älterer Patienten mit chronischem Kreuzschmerz. Weiterlesen

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Randomisierte klinische Studie zur Wirksamkeit einer Kombination aus Matrix/Rhythmus-Therapie und multimodaler stationärer Schmerztherapie bei Patienten mit chronischen lumbalen Rückenschmerzen

F. Krummenauer, B. Konrad, K. Prate, R. Funk, K.-P. Günther,  U. Ettrich
In einer randomisierten klinischen Studie sollte geprüft werden, ob die Matrix/Rhythmus-Therapie (MR) zur rhythmischen Muskel- und Bindegewebslockerung (8-12 Hz) in Kombination mit einer zweiwöchigen stationären multimodalen Schmerztherapie bei Patienten mit chronischen spezifischen lumbalen Rückenschmerzen und gleichzeitig Röntgen- und/oder MR-morphologisch nachgewiesenen degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule eine höhere Wirksamkeit zeigt als die alleinige multimodale Schmerztherapie.
Es wurden 73 Patienten randomisiert einer Kombination aus stationärer multimodaler Schmerztherapie und MR-Therapie versus einer multimodalen Schmerztherapie in Kombination mit Weiterlesen

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Wer benötigt präventive Hilfen – wen erreichen wir?

Jan Pauschardt, Sylvia Dorothee Eimecke, Fritz Mattejat
Die hohe Prävalenz introversiver Störungen (Angst und Depression) bei Kindern erfordert die Implementierung effektiver Präventionsprogramme. Über die Forschung zur Wirksamkeit einzelner Programme hinaus bedarf es insbesondere auch Studien zur Optimierung von Verbreitung, Durchführung und Implementierung solcher Maßnahmen. Das Ziel dieser Untersuchung war der Vergleich zweier Strategien zur Rekrutierung von Teilnehmern Weiterlesen

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