Psyche und Krebs – Können psychosoziale Faktoren Krebs verursachen oder den Verlauf von Krebserkrankungen beeinflussen?

Psychische Faktoren tragen über ihren Einfluss auf den Lebensstil zur Entwicklung von Krebserkrankungen bei. Der direkte Einfluss psychischer Faktoren (Stress, belastende Lebensereignisse, Depression) auf die Entstehung von Krebs ist möglich, biologisch erklärbar, aber empirisch nicht gesichert. Es bestehen deutliche Hinweise dafür, dass es eine starke Interaktion zwischen psychischen Faktoren und Risikoverhalten insbesondere bei tabakabhängigen Tumoren gibt. Die Ergebnisse Weiterlesen

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Was denken Krebspatienten über ihre Erkrankung? Subjektive Krankheitstheorien und ihre Bedeutung für die Krankheitsverarbeitung

Die Diagnose einer Krebserkrankung stellt das Gefühl einer sinnvollen, verstehbaren und gerechten Welt infrage. Um diese Situation zu bewältigen, entwickeln die Betroffenen subjektive Krankheitstheorien. Psychosomatische Krankheitsvorstellungen können mit Selbstbeschuldigungen und Depressivität einhergehen, Sinnfindungsprozesse andererseits zu einer Neuorientierung der Lebensziele führen (benefit finding). Krebskranke ändern Weiterlesen

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Psychoedukative Ansätze in der Psychoonkologie

In den letzten beiden Jahrzehnten wurden verschiedene psychosoziale Gruppenangebote entwickelt und ihre Wirksamkeit hinsichtlich unterschiedlicher psychosozialer Zielbereiche, wie Verbesserung der Krankheitsverarbeitung oder Lebensqualität nachgewiesen. Im Spektrum dieser Gruppenprogramme haben speziell die psychoedukativen Interventionen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Sie bauen auf Konzepten der kognitiv-behavioralen Psychotherapie auf und sind Weiterlesen

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Entspannung und Imagination (Selbsthypnose) Individuelle Ressourcen für Patienten mit einer Krebserkrankung

Entspannungsübungen, Imaginationen und Selbsthypnose haben sich im psychoonkologischen Kontext bewährt: zur Schmerzkontrolle, gegen Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie sowie bei Ängsten. Hypnotherapeutische Interventionen werden mit und ohne formale Induktion eingesetzt. Wichtige Selbstkompetenzerfahrungen der Betroffenen im Sinn einer „Kontrolle” körperlicher und seelischer Symptome (Optimierung des Copings) werden dadurch ermöglicht und gefördert. Sie können individualisierte Einzeltherapien ergänzen wie auch Weiterlesen

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Die Messung von Motivdimensionen der Zwangsstörung: Unvollständigkeitserleben und Schadensvermeidung

Der Obsessive-Compulsive Trait Core Dimensions Questionnaire (OCTCDQ) erfasst mit 20 Items zwei Motivdimensionen der Zwangsstörung, Schadensvermeidung und Unvollständigkeitserleben.
Eine deutsche Übersetzung wurde an 202 Zwangserkrankten hinsichtlich psychometrischer Eigenschaften und Konstruktvalidität untersucht. Auf der Basis Weiterlesen

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Psychische Störungen bei HIV-Infektion und Aids

Das „human immunodeficiency virus“ (HIV) ist der Erreger des erworbenen Immundefektsyndroms („acquired immune deficiency syndrome“, Aids). Weltweit sind fast 40 Mio. Menschen infiziert; in Deutschland sind es 44.000. Bei Nichtbehandlung führt die Infektion nach wenigen Jahren zum Ausbruch der Erkrankung Aids und zum Tod durch opportunistische Infektionen sowie bösartige Tumoren. Die HIV-Infektion ist unheilbar. Die Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und dadurch die Lebenserwartung entscheidend verlängern. Antiretrovirale Medikamente müssen lebenslang mit großer Regelmäßigkeit eingenommen werden. Die z. T. schweren Nebenwirkungen dieser Medikamente sind eine starke Belastung für die Patienten und erschweren die Behandlungsadhärenz. Die HIV-Infektion bedeutet für den Patienten eine völlig veränderte Lebensperspektive und erfordert weitreichende Anpassungsleistungen in der Lebensführung. Anpassungsschwierigkeiten und psychische Störungen sind Weiterlesen

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Welche Funktionen erfüllen Zwangssymptome? – Ergebnisse einer Analyse im stationären Setting

Zwangssymptome können verschiedene intrapsychische und interpersonelle Funktionalitäten, d.h. unterschiedliche Zweckmäßigkeiten oder Sinnhaftigkeiten für den Betroffenen besitzen, die bei einer erfolgreichen Psychotherapie berücksichtigt werden sollten. Die vorliegende Studie verfolgte das Ziel, erstmals anhand einer Stichprobe stationärer Patienten die im Rahmen kognitiver Verhaltenstherapie erarbeiteten Funktionalitäten systematisch zu erfassen und auf Zusammenhänge mit soziodemografischen und klinischen Variablen hin zu untersuchen.

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Soziale Ungleichheit, Migrationshintergrund, Lebenswelten und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Beziehungen zwischen dem Sozialstatus, Migrationshintergrund, Lebensstil, den Lebenswelten und Übergewicht von Kindern zu untersuchen. Bei Sechs- bis 14-Jährigen, die im Rahmen der Kieler Adipositas-Präventionsstudie (KOPS) untersucht wurden, gibt es eine Weiterlesen

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Selbstwirksamkeit und sozialer Abwärtsvergleich bei Darmkrebspatienten

Persönliche Ressourcen und Copingstile spielen in der Bewältigung von lebensbedrohlichen Erkrankungen eine wichtige Rolle. In der vorliegenden längsschnittlich angelegten Studie wurde an 160 Darmkrebspatienten untersucht, welchen Einfluss generelle Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) und sozialer Abwärtsvergleich (SA) auf das subjektive Wohlbefinden von Krebspatienten haben. Die Daten wurden während der onkologischen Reha (t1) und 6 Monate später (t2) über Fragebögen schriftlich erfasst. Weiterlesen

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Psychoanalytisch-orientierte Fokaltherapie der Depression bei Krebskranken

Die mit einer Krebserkrankung verbundenen seelischen Belastungen können zu komorbiden psychischen Beeinträchtigungen – insbesondere zu depressiven Störungen – führen. Obwohl psychodynamische Verfahren zu den häufigsten Therapieansätzen bei der psychotherapeutischen Versorgung Krebskranker zählen, fehlen in diesem Bereich Studien, die den Kriterien evidenzbasierter Psychotherapieforschung genügen. Vor allem mangelt es an randomisierten kontrollierten Studien. Ferner existiert für die Psychotherapie depressiver Krebskranker noch kein psychodynamisch orientiertes Behandlungsmanual. Im vorliegenden Beitrag wird das Manual einer psychodynamischen Kurzzeittherapie (20 Stunden) der Depression bei Krebskranken vorgestellt. Weiterlesen

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