Supportiv-expressive Gruppentherapie Chancen und Grenzen des prozessorientierten Arbeitens in der Psychoonkologie

Die supportiv-expressive Gruppentherapie für Patienten mit Krebserkrankungen hat zum Ziel, die mit der Erkrankung einhergehenden psychischen Belastungen zu verringern, die Krankheitsverarbeitung der Patienten zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Das Therapiemodell ist insbesondere in der existenziellen Psychotherapie nach Irvin Yalom verankert und zeichnet sich durch ein nicht vorstrukturiertes, prozessorientiertes Vorgehen aus. Durch den Aufbau unterstützender Beziehungen zwischen den Gruppenteilnehmern und die Auseinandersetzung mit Weiterlesen

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Gesundheitsbezogene Lebensqualität und Posttraumatische Belastungsstörungen bei in der DDR politisch Inhaftierten

Politische Verfolgung war und ist Realität in unserer Welt. Diese Studie untersucht die Effekte von politischer Inhaftierung in der DDR auf die heutige Lebensqualität und auf das Vorliegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).
Bei einer Stichprobe von 157 ehemals politisch inhaftierten Personen wurden die Lebensqualität und Symptome der PTBS Weiterlesen

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Erhöhte Ängstlichkeit und Depressivität als Spätfolgen bei Menschen nach politischer Inhaftierung in der DDR

Ziel der Untersuchung war es, psychische Langzeitfolgen nach politischer Inhaftierung in der DDR zu erfassen. Mittels Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) wurden Ängstlichkeit und Depressivität erhoben. Die Ängstlichkeit der ehemals politisch Inhaftierten ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung (10 vs. 4,8; p < 0,001; d = 1,33) deutlich erhöht. Gleiches gilt für die Depressivität (9,7 vs. 5,6; p < 0,001; d = 0,92). Auch viele Jahre nach politischer Inhaftierung weisen Betroffene eine deutlich erhöhte Ängstlichkeit und Depressivität auf.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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Genetische Ursachen der Adipositas

Eine kleine Anzahl bestätigter Hauptgene für menschliche Adipositas sind durch molekulargenetische Studien identifiziert worden; Mutationen in ihnen haben einen starken Einfluss auf die Entwicklung von übermäßigem Körpergewicht. Allerdings sind diese Mutationen selten und erklären nicht die vorliegende Adipositasepidemie in den Industrienationen. Die genetische Prädisposition für eine idiopathische Adipositas hat höchstwahrscheinlich in den meisten Fällen eine polygene Basis; hierbei hat jede einzelne Genvariante nur einen kleinen Einfluss auf das Körpergewicht. Die Einführung genomweiter Assoziationsstudien (GWAS) bietet erstmals die Gelegenheit, systematisch und in größerer Anzahl Risiko-Genvarianten zu identifizieren, die zu komplexen Erkrankungen prädisponieren. Die Rezeptorvariante Weiterlesen

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Prävalenz von traumatischen Stresserfahrungen und seelischen Erkrankungen bei in Deutschland lebenden Kindern von Asylbewerbern

Während Untersuchungen in Krisenregionen gezeigt haben, dass Flüchtlingskinder häufig unter psychischen Erkrankungen leiden und behandlungsbedürftig sind, liegen bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kaum Kenntnisse über die Situation in Deutschland bei Kindern von Asylbewerbern vor. Wie hoch ist die Prävalenz von psychischen Erkrankungen und damit der Behandlungsbedarf bei Flüchtlingskindern in Deutschland? Weiterlesen

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Suizid und suizidales Verhalten bei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund

Migration ist ein Risikofaktor für Suizid und suizidales Verhalten, da Menschen mit Migrationshintergrund oft besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Insbesondere junge Frauen weisen häufiger Suizid und suizidales Verhalten auf als gleichaltrige einheimische Frauen. Die Beweggründe für suizidale Krisen bei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund wurden nur wenig untersucht, doch erste Studien weisen darauf hin, dass neben psychischen und psychiatrischen insbesondere psychosoziale Faktoren ausschlaggebend sind. Weiterlesen

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Hängt die subjektive Prognose der Erwerbstätigkeit vom Migrationsstatus ab?

Die psychosomatische Rehabilitation von Migranten ist in vielen Fällen nicht erfolgreich. Neben der sprachlichen Barriere wird die sozialmedizinische Situation, die Somatisierungstendenz, aber auch der häufig zu späte Zeitpunkt der Behandlung zur Erklärung herangezogen, dass Migranten sich bei Aufnahme in eine psychosomatische Rehabilitationsklinik bereits in einem fortgeschrittenen Desintegrationsprozess befinden. Weiterlesen

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Somatoforme Symptome, Angst und Depression bei Migranten aus der Türkei, aus Osteuropa und aus der ehemaligen Sowjetunion

Gegenüberstellende epidemiologische Studien zur psychischen Gesundheit bei verschiedenen Migrantengruppen in Deutschland fehlen weitgehend. Sie sind jedoch von großer Wichtigkeit, um den Therapiebedarf für diese Gruppen zu bestimmen und Angebote entsprechend auszurichten. Die vorliegende Studie möchte die Ausprägung einer depressiven, somatoformen und angstbezogenen Symptomatik bei osteuropäischen, türkischen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion in der Allgemeinbevölkerung miteinander vergleichen und untersuchen, ob es Unterschiede in der Bereitschaft gibt, für verschiedene Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Weiterlesen

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Körperliche Beschwerden bei älteren Migranten in Deutschland

Körperliche Beschwerden sind bei Älteren weit verbreitet; diese sind bei Migranten bislang in Deutschland und international noch wenig untersucht. Unsere multizentrische Querschnittstudie erfasste körperliche Beschwerden bei Menschen im Alter zwischen 60 und 84 Jahren mit Wohnsitz in Stuttgart anhand der Kurzversion des Gießener Beschwerdebogens (GBB-24). In Deutschland wurden 648 Personen untersucht, davon 13.4 % (n = 87) nicht in Deutschland geborene. Die Geschlechterverteilung war Weiterlesen

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Körperdysmorphe Störung

Der aktuelle Stand des Wissens im Hinblick auf Klassifikation, Symptomatik, Diagnose, Verlauf, Epidemiologie, Nosologie, Genese und Therapie der körperdysmorphen Störung, früher bekannt unter dem Namen „Dysmorphophobie”, wird dargestellt. Dabei stellt sich heraus, dass wenig dafür spricht, das Krankheitsbild je nach dem Vorliegen wahnhafter Symptome verschiedenen Krankheitsgruppen zuzuordnen, wie dies in den internationalen Klassifikationssystemen geschieht. Der gemeinsame Affekt ist die Scham, die in den Teufelskreis aus Selbstbeobachtung und Befangenheit führt. Die empirischen Daten bestätigen den immer wieder geäußerten klinischen Eindruck, dass es sich um ein einheitliches Syndrom handelt. Aktuelle Untersuchungen weisen zudem auf die klinische Bedeutung von Komorbiditäten, insbesondere der Depression, hin.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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