Die Patient-Behandler-Kommunikation bei chronischen Krankheiten

E. Farin – Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin, Universitätsklinikum Freiburg

Überblick über den Forschungsstand in ausgewählten Themenbereichen

Die Kommunikation zwischen Patienten und Behandlern ist insbesondere bei der Behandlung chronisch Kranker, die durch ein biopsychosoziales Krankheitsmodell charakterisiert ist, von zentraler Bedeutung. Der vorliegende Beitrag stellt im Rahmen einer Übersichtarbeit den aktuellen Forschungsstand zur Patient-Behandler-Kommunikation in 3 ausgewählten Themenbereichen dar: die Kommunikationspräferenzen chronisch Kranker, der Zusammenhang zwischen Kommunikation und relevanten Endpunkten sowie Interventionen zur Verbesserung der Patient-Behandler-Kommunikation. Weiterlesen

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Internetbasierte Psychotherapien

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Kernaussagen

  • Internetbasierte therapeutische Interventionen können auf einem Kontinuum zwischen internetbasierten Kommunikationsanwendungen (z. B. E-Mail-, Chat-Therapie) und webbasierten Selbsthilfeprogrammen, die ohne Kontakt zu Therapeuten auskommen, verortet werden.
  • In den meisten Ansätzen werden die Möglichkeiten des Internets als Kommunikations- und Informationsvermittlungsmedium in therapeutenunterstützten Selbsthilfeprogrammen („guided self-help”) kombiniert.
  • Mit internetbasierten Angeboten können Menschen erreicht werden, die aufgrund geografischer Gegebenheit, einer eingeschränkten Mobilität oder langer Wartelisten keinen Therapieplatz finden oder bei denen die Hemmschwelle zu groß ist, Therapeuten in der Realität aufzusuchen.
  • Vorsicht und spezifische Maßnahmen sind geboten, weil internetbasierte Therapieangebote aufgrund der Distanz zwischen Hilfesuchenden und Professionellen und möglichen zeitlichen Verzögerungen in der Kommunikation für akute Krisensituationen nicht geeignet sind.
  • Internetbasierte therapeutenunterstützte Selbsthilfe hat sich bisher sehr konsistent als wirksam erwiesen. Insbesondere bei der Behandlung von Depressionen gehen Selbsthilfeansätze, Weiterlesen
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Burn-out: Jeder zweite Notfallmediziner in Frankreich betroffen

Die Schwierigkeit, Arbeitszeiten und Familie zu koordinieren, und mangelnder Teamgeist waren in einer Umfrage unter französischen Ärzten in Emergency Medicine Journal (2010; doi: 10.1136/emj.2009.082594) die häufigsten Gründe für ein Burn-out, das jeder zweite Notfallmediziner angab.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten „Burn-out: Jeder zweite Notfallmediziner in Frankreich betroffen“

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WHO-Studie: Jährlich 600.000 Tote durch Passivrauchen

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Die Exposition von Nichtrauchern mit Tabakrauch ist weltweit für jeden hundertsten Todesfall verantwortlich. Betroffen sind vor allem Frauen und Kinder, berichten Forscher der Weltgesundheitsorganisation im Lancet (2010; doi: 10.1016/S0140- 6736(10)61388-8).

Aus diesen Angaben und den bekannten Mortalitätsziffern der Erkrankungen lässt sich die Erkrankungslast (disease burden) berechnen. Weiterlesen

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Emotionale Belastungen bei Berufsmusikern und ihre Folgen

Berufsmusiker, insbesondere wenn sie in Orchestern musizieren, die klassische Musik aufführen, repräsentieren eine besondere Berufsgruppe. Um ein beim Publikum und den Kollegen akzeptiertes Mindestmaß an Spielleistung zu erzielen, müssen sie ihr Talent durch ein erhebliches Maß an Training ausformen. Des Weiteren ist ihr Spiel unausweichlich einer ständigen Überprüfung unterworfen. Aus diesem Grunde scheinen Berufsmusiker bemerkenswert häufig unter Weiterlesen

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Einfluss präoperativer Patienteninformationen auf postoperative Schmerzen unter Berücksichtigung individueller Stressverarbeitung

Die S3-Leitlinie zur Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen empfiehlt die präoperative Vermittlung von Informationen zu postoperativen Schmerzen und deren Beeinflussung. Es ist zu erwarten, dass die Wirkung von psychologischen Patientenmerkmalen modifiziert wird. Ein solches Patientenmerkmal ist die individuelle Stressverarbeitung. Diese Untersuchung soll die Frage beantworten, ob Patienten in Abhängigkeit ihrer Ausprägung negativer habitueller Stressverarbeitung unterschiedlichen Nutzen von einer präoperativen Edukationseinheit haben.
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Lebensqualität von Kindern psychisch kranker Eltern

Kinder psychisch kranker Eltern weisen im KINDL-R eine schlechtere Lebensqualität auf als eine Referenzstichprobe. Der Einfluss der Diagnosegruppe der elterlichen Erkrankung erweist sich als bedeutsam. Es gibt einige Zusammenhänge zu den unspezifischen elterlichen Erkrankungsvariablen: Je höher der Weiterlesen

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Stress und Burnout bei Bankmanagern

Gerade im Bankenbereich hat die Wirtschaftskrise eine Veränderung im Erleben und Verhalten der Mitarbeiter hervorgerufen. Subjektiv empfundener Stress und die individuell vorhandenen oder fehlenden Ressourcen zum gesundheitsfördernden Umgang mit den Belastungen beeinflussen das Risiko, ein Burnout-Syndrom zu entwickeln. In der vorliegenden Studie wurden vier potenzielle Einflussfaktoren auf das Vorliegen von Burnout-Symptomen untersucht und analysiert: soziale Unterstützung, durch die Organisation erfahrene Unterstützung (organisationale Unterstützung), Weiterlesen

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Fertilität und Krebs – Skizzierung des Problemfeldes

Die Thematik Fertilität und Krebs gewinnt aufgrund steigender Überlebensraten junger Krebspatienten an Bedeutung. Entscheidend ist es, mögliche Konsequenzen der Krebserkrankung und der Behandlung in Bezug auf eine zukünftige Elternschaft zu kennen. Einschränkungen der Fertilität bedeuten für Patienten eine zusätzliche psychische Belastung und Weiterlesen

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Beschwerdenvalidierung bei der Begutachtung kognitiver und psychischer Störungen

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Nach zwei früheren Überblicksarbeiten in dieser Zeitschrift (Fortschr Neurol Psychiatr 2002; 70: 126 – 138; Fortschr Neurol Psychiatr 2007; 75: 140 – 154) wird erneut das Thema der Beschwerdenvalidierung besonders unter gutachtlichen Gesichtspunkten beleuchtet. Moderne Methoden der Beschwerdenvalidierung schaffen Weiterlesen

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