Psychische Komorbidität – Befunde zur Diagnostik und Hinweise auf Möglichkeiten der Weiterversorgung in der medizinischen Rehabilitation

M. Morfeld und A. Friedrichs

Psychosoziale Komorbidität bei somatischen Erkrankungen stellt aus epidemiologischer und aus Perspektive der Versorgung ein bedeutsames Problem dar. Aus ätiologischer Sicht werden verschiedene Ebenen der Entstehung beziehungsweise Herangehensweise diskutiert. Im vorliegenden Beitrag wird exemplarisch eine Übersicht über die Prävalenz psychischer Komorbidität bei muskuloskelettalen Erkrankungen mit dem Schwerpunkt chronischer Rückenschmerz in der somatischen medizinischen Rehabilitation gegeben. Weiterlesen

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Longitudinale Assoziationen zwischen depressiven Symptomen und Typ-2-Diabetes sowie deren Auswirkung auf die Mortalität von Hausarztpatienten

L. Pieper, J. Dirmaier, J. Klotsche, C. Thurau, D. Pittrow, H. Lehnert, W. März, U. Koch und H.-U. Wittchen

Es gibt widersprüchliche Befunde darüber, ob depressive Symptome Risikofaktoren für die Neumanifestation eines Diabetes sind oder ob umgekehrt auch Diabetes ein Risikofaktor für depressive Zustände ist. Daher untersuchen wir die längsschnittlichen wechselseitigen Assoziationen zwischen depressiven Symptomen und Typ-2-Diabetes (T2D) sowie die Auswirkungen des gemeinsamen Auftretens beider Erkrankungen auf die Mortalität anhand einer Stichprobe von Hausarztpatienten im Verlauf eines im Mittel 3,5-jährigen Beobachtungszeitraums. Die depressive Symptomatik wurde Weiterlesen

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Psychische Komorbidität bei chronisch somatischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter

M. Erhart, A. Weimann, M. Bullinger, M. Schulte-Markwort und U. Ravens-Sieberer

Der vorliegende Beitrag untersucht emotionale und Verhaltensprobleme bei Kindern und Jugendlichen mit chronisch somatischen Erkrankungen. Im bundesweiten repräsentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) wurden bei 11.529 7- bis 17-Jährigen chronisch somatische Erkrankungen erfragt und extremes Übergewicht gemessen. Ein spezieller Versorgungsbedarf (CSHCN), emotionale und Verhaltensprobleme (SDQ) sowie personale, soziale und familiäre Ressourcen wurden erfragt. Weiterlesen

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Depression – Ein nach wie vor unterschätztes Risiko für die Entwicklung und Progression der koronaren Herzerkrankung

K.H. Ladwig, R.T. Emeny, S. Häfner und M.E. Lacruz

Die Bedeutung der Depression als Risikofaktor bei der Entstehung und Progression der koronaren Herzerkrankung (KHK) und mögliche Pathomechanismen sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Zur Abschätzung der Vorhersage kardiovaskulärer Ereignisse liegen vier Metaanalysen mit ≥100.000 eingeschlossenen Probanden aus Bevölkerungsstudien mit einem adjustierten relativen Risiko von 1.60–1.90 vor. Neben verhaltenswirksamen Effekten (Ernährung, Bewegung, Rauchen, mangelnde Medikamententreue) werden drei zentrale psychobiologische Pathomechanismen diskutiert. Weiterlesen

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Gesundheitsökonomische Aspekte psychischer Komorbidität bei somatischen Krankheiten

T. Lehnert, A. Konnopka, S. Riedel-Heller und H.-H. König

Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen ist oftmals mit schlechteren klinischen und psychosozialen Outcomes, Beeinträchtigungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und erhöhter Leistungsinanspruchnahme assoziiert. Der vorliegende Beitrag widmet sich gesundheitsökonomischen Aspekten psychischer Komorbidität bei somatischen Krankheiten. Neben grundlegenden Weiterlesen

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Möglichkeiten und Limitationen psychopharmakologischer Interventionen bei psychischer Komorbidität

G. Laux

Chronische körperliche Krankheiten sind vor allem mit Depressionen und Angststörungen assoziiert. Die Behandlung mit Antidepressiva und Stimmungsstabilisierern erfordert entsprechende Grundkenntnisse vor allem bezüglich Toxizität, Interaktionen und unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Indikationsrelevant sind unter anderem der Schweregrad der psychischen Störung, die Verfügbarkeit und Durchführbarkeit psychotherapeutischer Interventionen. Grundsätzlich ist vor dem Einsatz von Psychopharmaka die Optimierung der internistisch-neurologischen Medikation anzustreben, unverzichtbar eine psychotherapeutische Basisbeziehung. Die Studienlage Weiterlesen

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Psychische Komorbidität bei Menschen mit chronischen Erkrankungen im höheren Lebensalter unter besonderer Berücksichtigung von Krebserkrankungen

A. Mehnert, J. Volkert, O. Wlodarczyk und S. Andreas

Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahren national und international deutlich angestiegen und wird auch zukünftig weiter steigen. Ein höheres Lebensalter ist meist mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, chronischen Erkrankungen, zunehmender Multimorbidität, aber auch mit psychosozialen Belastungen, wie zum Beispiel Einsamkeit, Einschränkungen in der sozialen Teilhabe oder mit Behinderungen im Alltag, verbunden. Vor diesem Hintergrund gewinnen Studien zur psychischen Gesundheit sowie zu psychischen Belastungen und Störungen älterer Menschen zunehmend an Bedeutung. Weiterlesen

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Psychische Komorbidität – Eine Herausforderung in der Akutversorgung

M. Rose, I. Wahl, J. Crusius und B. Löwe

Ein großer Anteil der körperlich Kranken, die in Akutkrankenhäusern behandelt werden, leidet unter psychischen Begleiterkrankungen. Man geht davon aus, dass bis zu 30% eine klinisch relevante psychische Störung haben. Im Vordergrund stehen hier vor allem depressive Erkrankungen, Angststörungen, somatoforme Störungen und Suchterkrankungen. Psychische Komorbidität stellt dabei nicht nur Weiterlesen

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Epidemiologie psychisch komorbider Störungen bei chronisch körperlichen Erkrankungen

M.E. Beutel und H. Schulz

Anhand einer Literaturübersicht wird ein Überblick gegeben zur Erfassung psychischer Komorbidität in epidemiologischen Studien, zu den Prävalenzraten psychischer Komorbidität und zum Einfluss psychischer Erkrankungen auf das Entstehen und den Verlauf chronischer Erkrankungen am Beispiel koronarer Herzerkrankungen. Psychische Komorbidität geht mit verminderter Lebensqualität, schlechterem Krankheitsverlauf und erhöhter Mortalität einher, wie zahlreiche Studien an Patienten mit koronaren Herzerkrankungen und anderen chronischen Erkrankungen zeigen. Trotz valider Screeningverfahren, Weiterlesen

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Psychische Komorbidität bei Krebserkrankungen

J. Weis und A. Boehncke
Tumorerkrankungen zählen in den westlichen Industrienationen zu den häufigsten körperlichen Erkrankungen und weisen steigende Inzidenzzahlen auf. Wenngleich ihre medizinische Behandlung über die vergangenen Jahrzehnte deutlich verbessert und dadurch die Überlebenszeiten verlängert werden konnten, ist die Erkrankung für die Betroffenen mit zahlreichen psychosozialen Problemlagen, schweren Leiden und Todesbedrohung verbunden. Die psychosozialen Belastungen infolge einer Tumorerkrankung lassen sich je nach Schweregrad und Dauer auf einem Kontinuum zwischen normalen Belastungsreaktionen und psychischer Komorbidität im Sinne einer ICD-Klassifikation beschreiben. Bei den psychischen Folgestörungen Weiterlesen

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