Auch Glück kann Herzen brechen

Tako-Tsubo-Syndrom heißt die Krankheit der gebrochenen Herzen: Menschen, die starken emotionalen Stress erlebt haben, entwickeln Brustschmerzen und Kurzatmigkeit. Ihr Herz nimmt die Form einer japanischen Tintenfischfalle an („Tako-Tsubo“). Forscher aus der Schweiz haben nun herausgefunden: Auch starke positive Emotionen können dieses Syndrom hervorrufen. 4 % ihrer Probanden erlebten vor Diagnose etwas Schönes wie eine Hochzeit oder die Geburt eines Enkelkindes.

Quelle: Thieme E-Journals – DMW – Deutsche Medizinische Wochenschrift / Abstract

Rehabilitationsmedizin: Welchen Einfluss hat Koronarsport?

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist weltweit sehr weit verbreitet. Daher benötigen immer mehr Menschen eine geeignete Betreuung und Therapie. Dabei spielt laut Empfehlung der Fachgesellschaften die kardiologische Rehabilitation mit ihren verschiedenen Therapieoptionen eine entscheidende Rolle, insbesondere die auf Training basierende Rehabilitation.

Quelle: Thieme E-Journals – DMW – Deutsche Medizinische Wochenschrift / Abstract

Smoothies: Viel ungesünder als ihr Ruf

Zu viel Zucker gilt als Dick- und Krankmacher. Er steckt reichlich in Limonade, die nicht sättigt und keinerlei wertvolle Nährstoffe enthält. Forscher warnen schon lange, dass die Zuckerwasser einen wesentlichen Anteil an der zunehmenden Bevölkerungsverfettung haben. Großbritannien hat daher jetzt eine Zuckersteuer für Softdrinks beschlossen. Nicht aber für Fruchtsäfte und Smoothies. Dabei sind die – trotz ihres gesunden Images – sogar noch schlimmere Zuckerbomben. Besonders süß sind Produkte, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind.

Quelle: Smoothies: Viel ungesünder als ihr Ruf – NetDoktor.de

UMFRAGE: Wie gesund leben Mitarbeiter des Gesundheitswesens?

Wer sich beruflich tagtäglich um die Gesundheit anderer Menschen bemüht, pflegt deswegen nicht unbedingt einen vorbildlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit. Das belegt eine repräsentative Umfrage der amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC). In den Jahren 2008 und 2010 waren 260 558 US-Amerikaner zu Präventionsverhalten und Lebensstil befragt worden, darunter 21 380 Personen, die direkt in der Versorgung von Patienten arbeiteten.

Quelle: Wie gesund leben Mitarbeiter des Gesundheitswesens? – SpringerMedizin

Allokation psychologischer Therapien zur Erhöhung der Wirksamkeit bei der Therapie chronischer Rückenschmerzen

Hintergrund und Ziel: Die an den Bedarf angepasste Applikation von Verhaltens- und Bewegungstherapien gilt als besonders wirksam bei chronischen Rückenschmerzen. Ziel der Studie ist es zu klären, ob eine assessmentbasierte Eingangsdiagnostik zu einer verbesserten Allokation psychischer Therapieinhalte und zu einer Wirksamkeitssteigerung der Rehabilitation führen kann.

Quelle: Thieme E-Journals – Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin / Abstract

Systematische Bestandsaufnahme beruflich orientierter Leistungen in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen Mitteldeutschlands

Fragestellung: Ziel der Studie war die Erhebung des Implementierungsstands der „Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation“ (MBOR) in den durch die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland (DRV MD) belegten medizinischen Rehabilitationseinrichtungen der Region.

Quelle: Thieme E-Journals – Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin / Abstract

Patientenschulung in der medizinischen Rehabilitation

Patientenschulungen sind elementare Angebote in der medizinischen Rehabilitation Erwachsener. Diese Maßnahme soll Patienten mit chronischen Erkrankungen darin unterstützen, ihr Krankheitsmanagement motiviert und aktiv zu gestalten. Durch Patientenschulungen soll nicht nur das Wissen um die Erkrankung und ihre Bewältigung, sondern auch eine günstige Beeinflussung der Einstellungen und praktischen Kompetenzen hinsichtlich der Erkrankung und der Behandlung erreicht werden. Damit stellen Patientenschulungen einen unverzichtbaren Baustein auf dem Weg zum Selbstmanagement einer chronischen Erkrankung dar. Der Nachweis, dass Patientenschulungen effektiv sind, wurde national und international erbracht. Die Effekte beziehen sich sowohl auf medizinische und psychosoziale als auch auf sozioökonomische Outcome-Parameter.

Quelle: Thieme E-Journals – Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin / Abstract

Patientenschulung als Element einer interprofessionellen Rehabilitation in der Behandlung von chronischen nichtspezifischen Rückenschmerzen: konzeptionelle Merkmale des PASTOR-Programms

Chronische nichtspezifische Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen, die zur Inanspruchnahme einer stationären orthopädischen Rehabilitation führen. Ein zentraler Bestandteil sind Patientenschulungen. Für beide Interventionen besteht Optimierungspotenzial in einer Verbesserung der nachhaltigen Wirksamkeit. In der Praxis der Rehabilitation werden Patientenschulungen vorwiegend additiv zu anderen Behandlungsformen erbracht. Eine integrative Verknüpfung der verschiedenen Behandlungsformen findet kaum statt. Vor diesem Hintergrund erfolgte die Entwicklung eines interprofessionellen Rehabilitationsprogramms, in welchem Elemente der Patientenschulung integrativ mit ärztlichen, bewegungstherapeutischen, psychologischen und berufsbezogenen Behandlungsformen abgestimmt wurden. Erste empirische Befunde belegen die Wirksamkeit dieses Behandlungsansatzes im Vergleich zum bisherigen Vorgehen. Der vorliegende Beitrag beschreibt konzeptionelle Merkmale des Programms.

Quelle: Thieme E-Journals – Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin / Abstract

Teamentwicklung in der medizinischen Rehabilitation – Konzept und Evaluation einer Teamintervention

Die interprofessionelle Teamarbeit gilt als wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Rehabilitationsbehandlung. Zur Optimierung dieser wurde ein Teamentwicklungsansatz konzipiert, der bedarfsspezifisch, ziel- und lösungsorientiert sowie systemisch aufgebaut ist. Ziel der Studie ist die Evaluation dieses Teamentwicklungsansatzes.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Gegenwärtige Praxis des Umgangs mit komorbidem problematischem Suchtmittelkonsum in nicht auf Sucht spezialisierten Rehabilitationseinrichtungen – Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung

Ziel der Studie: Darstellung bestehender Prozesse im Umgang mit komorbidem problematischen Suchtmittelkonsum in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen, die nicht auf Abhängigkeitserkrankungen spezialisiert sind.

Methodik: Es wurde eine bundesweite, indikationsübergreifende Befragung in Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt.

Quelle: Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract