Veränderungen in der orthopädischen Anschlussheilbehandlung (AHB) nach Hüft- und Kniegelenksendoprothesen-Operationen im Zusammenhang mit der Einführung der Diagnosis-Related-Groups (DRG)

G. Kopp
Veränderungen in der Anschlussheilbehandlung (AHB) von Patienten nach Hüft- oder Knie-TEP-Implantationen vor und während der DRG-Konvergenzphase, insbesondere bezüglich der Krankenhausverweildauer (VWD), der  Verlegungszeiten, der Komplikationsrate und des Medikamentenverbrauchs sollten untersucht und mit den Ergebnissen der REDIA-III-Studie verglichen werden. Prospektiv wurden die Akten von insgesamt 3 196 Patienten einer Rehabilitationsklinik im Anschluss an Hüft- und Knie-TEP-Implantationen analysiert. (weiterlesen…)

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Längerfristige Effekte einer essstörungsspezifischen KVT im naturalistischen Setting

Katja Schnicker, Tanja Legenbauer, Wolfgang Hiller
In naturalistischen Studien konnte die Wirksamkeit der KVT bei Essstörungen aufgezeigt werden. Es fehlen Studien mit längerfristigen Effekten im Praxissetting. Insgesamt wurden n=99 Frauen mit der DSM-IV Hauptdiagnose einer Essstörung untersucht. Von 53,5% (n=53) lagen Daten mit längerfristiger Dauer vor. Als Messinstrumente wurden EDE-Q, BDI und BSI herangezogen, welche (weiterlesen…)

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Therapieverlaufs- und Ergebnismessung im Rahmen einer patientenorientierten Psychotherapieforschung

Katharina  Köck, Wolfgang  Lutz
Im Rahmen einer patientenorientierten Psychotherapieforschung dienen Verlaufsmessungen dem Monitoring des individuellen Fortschritts und stellen die Grundlage für empirisch begründetes Handeln dar. Die Einordnung von Veränderungen erfolgt mithilfe rationaler oder empirischer Entscheidungsregeln. Rückmeldungen an den Therapeuten zu Beginn und im Verlauf einer Therapie können ergänzend zum klinischen Eindruck eine wichtige Entscheidungshilfe darstellen und zur Verbesserung von Therapieergebnissen beitragen. (weiterlesen…)

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Wer findet was? Vergleich von klinischer Diagnostik und strukturiertem Interview bei Angst- und Anpassungsstörungen

Saskia  Terber, Isabella  Untersinger, Volker  Köllner
Nur wenige Studien haben untersucht, ob strukturierte Interviews ergänzend zur klinischen Diagnostik zusätzliche Informationen gewinnen kann, die den damit verbundenen Mehraufwand rechtfertigen. Ziel dieser Arbeit war es, die Ergebnisse klinischer und strukturierter Diagnostik in einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik miteinander zu vergleichen. Der Fokus lag hierbei auf Angst- und Anpassungsstörungen. (weiterlesen…)

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Psychotherapie braucht strukturierte Diagnostik!

Jürgen  Hoyer, Susanne  Knappe
Strukturierte klassifikatorische Diagnostik ist für die klinisch-psychologische Forschung von kardinaler Bedeutung. Epidemiologie, Grundlagenforschung, Psychotherapieforschung sind ohne reliable und valide Diagnostik nicht denkbar. Aber brauchen wir strukturierte Diagnostik in Form von diagnostischen Interviews oder Selbstbeurteilungsverfahren auch in der Praxis der Psychotherapie? Ist durch eine stärker standardisierte diagnostische Praxis ein echter Zugewinn bei den Erfolgsraten der Therapie zu erwarten? Lassen sich so Misserfolge minimieren? (weiterlesen…)

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Stellenangebot: Diplom-Psychologe/in in Teilzeit nach 14806 Bad Belzig (Fachklinik für Orthopädie und begleitende psychosomatische Erkrankungen)

Das Oberlinhaus ist ein diakonisches Unternehmen aus Potsdam mit den Schwerpunkten Rehabilitation, Bildung und Gesundheit. Zum Oberlinhaus gehört u.a. das Reha Klinikum „Hoher Fläming“in Bad Belzig. Das Reha Klinikum ist eine Fachklinik für Orthopädie und begleitende psychosomatische Erkrankungen. Hier werden neben stationären Heilverfahren vorwiegend Anschlussheilbehandlungen überwiegend nach orthopädischen Operationen durchgeführt.
Zur Verstärkung unserer psychologischen Abteilung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n engagierte/n
Diplom Psychologen (m/w) in Teilzeit (20 Stunden/Woche)

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Artikel sichtbar bis 10.08.2012

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Depressionsfragebögen für den alltäglichen klinischen Einsatz

Benjamin  Gierk, Inka  Wahl
Depressionsfragebögen erfassen mithilfe einer standardisierten Selbstauskunft das Vorliegen depressiver Symptome. Sie können BehandlerInnen wichtige Informationen für die Diagnostik und Therapie bereitstellen. Dazu müssen sie bestimmten psychometrischen Anforderungen entsprechen und sachgerecht interpretiert werden. Dieser Beitrag stellt die verschiedenen Anwendungsgebiete von Depressionsfragebögen in der klinischen Praxis vor und präsentiert exemplarisch drei häufig eingesetzte Instrumente (PHQ-9, BDI-II, HADS). Dabei erläutert er ihren Aufbau und erklärt die Auswertung und Interpretation. Die Gefahren eines deterministischen Umgangs mit den Fragebogenergebnissen werden diskutiert und Empfehlungen für den praktischen Einsatz gegeben. Abschließend werden neue psychometrische Entwicklungen vorgestellt.

Thieme eJournals – Abstract

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Klinische Ressourcendiagnostik

Bodo  Klemenz

Im diagnostisch-therapeutischen Prozess wird neben der Störungsdiagnostik zur vollständigeren Erfassung der Patientenpersönlichkeit eine Ressourcendiagnostik als erforderlich angesehen. Dazu werden im Text Vorgehensweisen und Verfahren aufgeführt, die sich zum Ressourcenassessment bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bewährt haben. Es wird insbesondere auf solche Gesprächstechniken und Instrumente verwiesen, die sich zur Erhebung der Grundbedürfnisbefriedigungsressourcen von Patienten eignen. Diese Ressourcen dienen als Mittel zur Befriedigung der angeborenen psychischen Grundbedürfnisse des Menschen. Ihre Verfügbarkeit und Nutzung trägt wesentlich zur Erhaltung und Förderung der biopsychosozialen Gesundheit des Patienten bei, während ihr Fehlen den Aufbau und die Verfestigung behandlungsbedürftiger Störungen mitverursacht.

Thieme eJournals – Abstract

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Diagnostik bei somatoformen Störungen und chronischem Schmerz

Claas  Lahmann, Andreas  Dinkel
Somatoforme Beschwerden zeichnen sich durch anhaltende Körperbeschwerden aus, für die auch nach angemessener somatischer Diagnostik keine ausreichende organmedizinische Erklärung gefunden werden kann. Auch chronifizierte Schmerzzustände sind fast regelhaft durch eine Diskrepanz zwischen subjektivem Schmerzerleben und objektiven Befunden gekennzeichnet; steht diese Diskrepanz im Vordergrund, wird eine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert. Die Diagnostik ist sowohl für den Somatiker als auch den Psychosomatiker bzw. Psychotherapeuten herausfordernd; (weiterlesen…)

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Risiken und Nebenwirkungen strukturierter Diagnostik Oder: Wie viel strukturierte Diagnostik braucht Psychotherapie?

Eva  Maria  Meiser-Storck
Der Einsatz strukturierter Diagnostik im wissenschaftlichen Kontext steht derzeit außer Frage. Allerdings nimmt der Einsatz strukturierter Diagnoseverfahren auch in der klinischen Praxis z. B. zur Therapieevaluation immer mehr zu. Der Artikel befasst sich mit Risiken und Nebenwirkungen strukturierter Testdiagnostik im klinischen Alltag, welche z. B. durch die Störanfälligkeit der Selbstbeurteilungsbögen, mangelnde Überlegungen zu Ökonomie, Zumutbarkeit und Nützlichkeit oder auch durch die Vernachlässigung der therapeutischen Beziehungsgestaltung bzw. Beeinflussung des therapeutischen Prozesses aufgrund intensiver Therapieevaluation provoziert werden können. Durch eine pointierte Darstellung dieser Kritikpunkte soll der Dialog zwischen Testbefürwortern und Testkritikern angeregt werden, um einen sinnvollen Einsatz strukturierter Diagnostik für den klinischen Alltag zu finden.

Thieme eJournals – Abstract

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