Ingrid Coban
Epilepsien sind häufige neurologische Erkrankungen mit oft für die Betroffenen weitreichenden psychosozialen Folgen für die Lebensgestaltung und -perspektiven. Die Erkrankung ist gesellschaftlich immer noch vergleichsweise wenig akzeptiert und mit Vorurteilen und (Selbst-)Stigmatisierungsprozessen verbunden. Eine erfolgreiche Behandlung kann sich deshalb nicht alleine auf die Kontrolle der Anfälle beschränken, sondern muss die Vielschichtigkeit der Erkrankung berücksichtigen. Schwerpunkt der Beratung (weiterlesen…)
Berufliche Integration und Mobilität bei Menschen mit einer Epilepsie
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Verhaltenstherapeutische Ansätze bei dissoziativen Anfällen
Kathlen Priebe, Meike Müller-Engelmann, Regina Steil
Dissoziative Anfälle stellen eine besondere Herausforderung für die Behandler dar. Bis zur adäquaten Diagnosestellung vergehen meist mehrere Jahre und auch danach ist der Verlauf mit einer Remissionsrate von ca. 30 % eher ungünstig. Neben traumatischen Erfahrungen und Belastungen spielen Mechanismen der klassischen und operanten Konditionierung ätiopathogenetisch eine Rolle. Psychotherapie gilt zwar als Behandlungsmethode der Wahl, doch (weiterlesen…)
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Praxisempfehlungen für psychologische Interventionen in der Rehabilitation
Im Rahmen eines von der Deutschen Rentenversicherung Bund geförderten Projektes (Projektleitung: Dipl.-Psych. Christina Reese, Prof. Dr. Oskar Mittag, Universitätsklinikum Freiburg) wurden in den vergangenen zwei Jahren in einem aufwendigen Prozess Praxisempfehlungen für psychologische Interventionen in der Rehabilitation von PatientInnen mit chronischen Rückenschmerzen bzw. koronarer Herzkrankheit entwickelt. Jetzt liegen die abschließend konsentierten Empfehlungen vor.
Auf der Homepage der Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (AQMS) der Uniklinik Freiburg finden Sie nähere Informationen zum Projekt „Praxisempfehlungen“, außerdem können Sie dort die vollständigen Empfehlungen als PDF herunterladen: http://www.uniklinik-freiburg.de/aqms/live/Praxisempfehlungen.html
oder gleich hier:
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Epilepsie – Basiswissen für Psychotherapeuten
Michael Brünger
Gerade für psychologische PsychotherapeutInnen erscheint das Krankheitsbild der Epilepsie oft fremd und führt somit häufig zu Unsicherheiten oder einer Ablehnung von Behandlung. Der Beitrag erläutert das Krankheitsbild im Hinblick auf die unterschiedlichen Ursachen, unter Aspekten der Auftretenshäufigkeit, der genetischen Disposition, dem Zusammenhang zu Intelligenz und beschreibt die einzelnen Unterformen der Störung. Pharmakotherapie und mögliche ergänzende Behandlungsmöglichkeiten werden differenziert zwischen Akut- und Langzeittherapie dargestellt.
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Posttraumatische und psychotische Symptome bei schwer traumatisierten Patienten
R. A. Kurth, H. Gerhardt, I. Schäfer
Schwer traumatisierte Patienten zeigen eine Vielfalt von Symptomen, die auch psychotische umfassen können. Eine angemessene Diagnostik und Behandlung betroffener Patienten wird dabei oft durch eine einseitige „traumatherapeutische“ oder einseitig „psychiatrische“ Perspektive behindert. Anhand dreier Fallvignetten (weiterlesen…)
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Pharmakotherapie von Anorexia nervosa und Bulimia nervosa: State of the Art
M. Greetfeld, U. Cuntz, U. Voderholzer
Sowohl für Magersucht (Anorexia nervosa, AN) als auch für Bulimia nervosa (BN), ist Psychotherapie die Therapie der ersten Wahl. In der Praxis werden häufig auch medikamentöse Behandlungen durchgeführt. Der Kliniker steht bei der Auswahl der geeigneten Pharmakotherapie vor Schwierigkeiten (z. B. limitierter Zulassungsstatus von Medikamenten, schwer kalkulierbare Pharmakodynamik bei Untergewicht oder Purgingverhalten, Behandlungsbedarf komorbider Störungen). Die vorliegende Übersicht fasst den gegenwärtigen, leitlinienorientierten Kenntnisstand zur Pharmakotherapie von AN und BN zusammen. (weiterlesen…)
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Ressourcenaktivierung in der klinischen Psychologie und Psychotherapie: Überblick über theoretische Hintergründe und aktuelle Forschungsansätze
L. J. Groß, M. Stemmler, M. de Zwaan
Ziel des vorliegenden Artikels ist es, einen Überblick über theoretische Hintergründe und aktuelle Forschungsansätze der Ressourcenarbeit in der klinischen Psychologie und Psychotherapie zu geben. (weiterlesen…)
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Rehabilitation von Patienten mit rheumatoider Arthritis
K. Kerschan-Schindl, K. Machold
Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische, entzündliche Gelenkerkrankung, welche mit Gelenkschmerz, -schwellung und -destruktion einhergeht. Neben genetischen Faktoren scheint auch der Lebensstil des Betroffenen einen Einfluss auf die Entstehung der Krankheit zu haben. Da die Klassifizierung mithilfe der klassischen ACR-Kriterien (ACR: American College of Rheumatology) nur für chronifizierte Formen der RA geeignet, allerdings eine möglichst frühzeitige medikamentöse Therapie das Ziel ist, wurden nun speziell zur Klassifizierung (weiterlesen…)
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Differenzielle Effekte stationärer psychosomatischer Rehabilitation
U. de Vries, F. Petermann, M. Lange
Ziel der vorliegenden Studie ist die Analyse differenzieller Effekte stationärer psychosomatischer Rehabilitation bez. des Alters, des Geschlechts, der Arbeitsunfähigkeitsdauer vor Reha-Beginn und der psychotherapeutischen Vorbehandlung. Bei 440 Rehabilitanden wurde zu Beginn, unmittelbar und ein Jahr nach Abschluss der stationären Rehabilitation die Schwere depressiver Beschwerden (BDI-II), die psychische Beeinträchtigung (BSI) und die psychosoziale Gesundheit (HEALTH-49) erfasst. Während sich im Gruppenvergleich (weiterlesen…)
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Prävention des malignen Melanoms
J. Bauer
Die Inzidenz des Melanoms der Haut steigt in Deutschland und auch weltweit nach wie vor an. Die Primärprävention des Melanoms umfasst Schutz vor UV-Bestrahlung (UV: ultraviolettes Licht) als wesentlichem Umweltfaktor für die Melanomentstehung. Bei der Sekundärprävention konnte durch die Aufnahme der Hautkrebsvorsorgeuntersuchung in die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ein wesentlicher Fortschritt erzielt werden. Darüber hinaus sollten Patienten mit einem hohen Melanomrisiko mittels Dermatoskopie und ggf. digitaler Dermatoskopie mit Verlaufskontrollen untersucht werden. Dadurch lassen sich Melanome früh und damit in einem Stadium ohne wesentliches Metastasierungsrisiko erkennen und behandeln.
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