Tag: Wirksamkeit

Linderung depressiver Symptomatik – Ist sportliche Aktivität eine empfehlenswerte therapeutische Methode?

Sebastian Wolf und Martin Hautzinger
Angesichts der moderaten Effektivität von Standardinterventionen zur von akuten Depressionen und der bekannten Nebenwirkungen von Antidepressiva lohnt es sich, nach alternativen Behandlungsoptionen zu suchen, die, wie die sportliche Aktivität, nebenwirkungsarm sind und vergleichsweise wenig Kosten verursachen. Studien zeigen, dass sportliche Aktivität auf neurophysiologischer Ebene ähnliche Effekte zu haben scheint wie Antidepressiva und . Es erhebt sich nun die Frage, ob tatsächlich eine antidepressive Wirkung aufweist. Ziel dieser Arbeit ist es, eine aktuelle Übersicht zur Studienlage zu dieser Frage zu liefern. In randomisierten kontrollierten Wirksamkeitsstudien (continue reading…)


Rehabilitation aus Patientensicht – Eine qualitative Analyse der subjektiven Behandlungskonzepte von Patienten in der stationären orthopädischen und psychosomatischen Rehabilitation

K. Heyduck, M. Glattacker, C. Meffert
Mit der Weiterentwicklung des Common-Sense-Selbstregulationsmodells (CSM) Ende der 1990er Jahre rückten neben subjektiven Krankheitskonzepten auch subjektive Behandlungsrepräsentationen, insbesondere medikamentenbezogene Überzeugungen, von Patienten in den Fokus. Nur wenige Studien haben sich bislang jedoch mit subjektiven Konzepten im Hinblick auf die nicht-medikamentöse befasst. Ziel der vorliegenden Studie war die Exploration der zentralen Inhaltsbereiche des Behandlungskonzepts von Rehabilitanden als Grundlage für die eines Fragebogens zur Erfassung rehabilitationsbezogener Behandlungsrepräsentationen.

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Vorhersage verschiedener Erfolgsmaße in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen: Schmerzintensität, Beeinträchtigung und Funktionskapazität

M. Heinrich, K. Hafenbrack, C. Michel, D. Monstadt, U. Marnitz und R. Klinger
Die Befundlage zu Risikofaktoren für einen günstigen/ungünstigen Verlauf operationalisiert über schmerzbezogene Parameter nach einem multimodalen , das in seiner als empirisch gut belegt gelten kann, ist uneinheitlich. Die klinische und praktische Relevanz hingegen ist hoch. In der vorliegenden Arbeit soll anhand einer Stichprobe aus dem Behandlungsalltag dieser nachgegangen werden. (continue reading…)


Ambulante Rehabilitation in Deutschland – Eine Zwischenbilanz und Perspektiven der Weiterentwicklung

M. Morfeld, A. Strahl und U. Koch
Angebot und Ausbau der ambulanten medizinischen in Deutschland stellen mittlerweile einen substanziellen Baustein in der rehabilitativen dar. In Anbetracht des demografischen Wandels und der Zunahme chronischer Erkrankungen können ambulante Einrichtungen aufgrund ihrer Flexibilität Versorgungslücken schließen und Versicherte erreichen, für die eine stationäre wenig attraktiv ist beziehungsweise aus anderen Gründen nicht infrage kommt. Durch die Verankerung (continue reading…)


Erste Ergebnisse zur Wirksamkeit Früher Hilfen aus dem STEEP-Praxisforschungsprojekt „WiEge“

G.J. Suess, U. Bohlen, A. Mali and M. Frumentia Maier
Vorläufige Ergebnisse aus dem bindungsbasierten STEEP-Praxisforschungsprojekt „WiEge“ werden präsentiert. Im Rahmen einer längsschnittlich angelegten multizentrischen Interventionsstudie entwickelten signifikant mehr junge hoch belastete Mütter im zweijährigen STEEP-Programm sichere Bindungsbeziehungen zu ihren einjährigen Kindern als dies bei Müttern der Kontrollgruppe, die die üblichen Jugendhilfeleistungen erhielten, der Fall war. Alter der (continue reading…)


Traumatherapie in Krisenregionen und Katastrophengebieten – Eine kritische Auseinandersetzung mit standardisierten Interventionsverfahren am Beispiel der Narrativen Expositionstherapie

Adrian  Mundt, Petra  Wünsche, Andreas  Heinz, Christian  Pross
Die von Neuner et al. an von Kriegen und Naturkatastrophen betroffenen Populationen erprobte Narrative Expositionstherapie (NET) wird den Forschungsergebnissen anderer Autoren und von diesen entwickelten Interventionsmethoden gegenübergestellt. Aus diesem Vergleich ergeben sich Bedenken (continue reading…)


Randomisierte klinische Studie zur Wirksamkeit einer Kombination aus Matrix/Rhythmus-Therapie und multimodaler stationärer Schmerztherapie bei Patienten mit chronischen lumbalen Rückenschmerzen

F. Krummenauer, B. Konrad, K. Prate, R. Funk, K.-P. Günther,  U. Ettrich
In einer randomisierten klinischen Studie sollte geprüft werden, ob die Matrix/Rhythmus- (MR) zur rhythmischen Muskel- und Bindegewebslockerung (8-12 Hz) in Kombination mit einer zweiwöchigen stationären multimodalen Schmerztherapie bei Patienten mit chronischen spezifischen lumbalen Rückenschmerzen und gleichzeitig Röntgen- und/oder MR-morphologisch nachgewiesenen degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule eine höhere zeigt als die alleinige multimodale Schmerztherapie.
Es wurden 73 Patienten randomisiert einer Kombination aus stationärer multimodaler Schmerztherapie und MR-Therapie versus einer multimodalen Schmerztherapie in Kombination mit (continue reading…)

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Psychopharmakotherapie des depressiven Herzpatienten

Florian Lederbogen
Die stellt eine wichtige Therapieoption bei der des depressiven Herzpatienten dar. Koordiniert mit anderen therapeutischen Maßnahmen, ist sie bei mittelschweren und schweren depressiven Episoden indiziert und sollte unter Berücksichtigung der geltenden Therapieleitlinien durchgeführt werden. Substanzen erster Wahl sind Wirkstoffe aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Rückaufnahmeinhibitoren (SSRI), insbesondere die Substanzen Sertralin und Citalopram. Diese Substanzen zeichnen sich durch eine hohe (continue reading…)


Gibt es Evidenz in der Balneotherapie rheumatologischer Erkrankungen?

M. Fink 1, B. Kalpakcioglu 2, M. Bernateck 3, Chr. Gutenbrunner 1
1 Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Rehabilitationsmedizin, Hannover
2 Haydarpasa Numune Training and Research Hospital, Physical Therapy and , Istanbul, Turkey
3 Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Bereich Schmerzmedizin, Hannover

Balneotherapeutika als Vertreter klassischer naturheilkundlicher Behandlungsverfahren haben in vielen Ländern eine lange Tradition und werden auch in der rheumatologischer Erkrankungen eingesetzt. Im Widerspruch zum häufigen Einsatz dieser ortsgebundenen Heilmittel steht eine nur geringe Zahl klinischer Studien zum Nachweis einer spezifischen . Studien zur balneotherapeutischer Maßnahmen bei Erkrankungen des rheumatologischen Formenkreises sind mit methodischen Schwierigkeiten, beispielsweise bei der Wahl geeigneter Kontrollen, behaftet. (continue reading…)


Behandlungserfolg auch bei höherer Schmerzchronifizierung? Eine Auswertung des Mainzer Stadienmodells auf Basis der QUAST-Analysestichprobe

M. Hüppe, C. Maier, H. Gockel, M. Zenz and J. Frettlöh
Vor mehr als 10 Jahren gab Gerbershagen eine pessimistische Prognose zum von Patienten mit hoher ab. Bis heute existieren nur wenige Untersuchungen mit zum Teil widersprüchlichen Befunden zu diesem im klinischen Alltag häufig vertreten Standpunkt. Ziel dieses Beitrags ist die Analyse der prognostischen Gültigkeit des Mainzer Stadienmodells der (MPSS) an einer großen multizentrischen Stichprobe. Es wurde geprüft, ob (continue reading…)


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